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Boss Hoss: Neues Album & Sound-Duell

Boss Hoss Black is Beautiful Download.jpgNachdem Boss Hoss im TV-Format „Sing meinen Song“ voll eingespannt waren, gibt es am 26. Oktober endlich wieder ein neues Album für die Fans der Band.
Das Album trägt den Namen „Black is Beautiful“ und beinhaltet auch die Single „A/Y/O“.

Laut Vorabinformationen präsentiert sich die Truppe um Alec Völkel und Sascha Vollmer auf diesem Album so modern und facettenreich, wie man sie noch nie gehört hat. Fernab von irgendwelchen Genre-Schubladen wollen die Musiker auch die größten Widersprüche unter einem (sicherlich Cowboy-) Hut bringen. „Black is Beautiful“ ist das mittlerweile 8. Studioalbum und soll bei den nachfolgenden Terminen das Publikum auch wieder live überzeugen.

16.03.19 Leipzig, Arena
17.03.19 Hamburg, Barclaycard Arena
21.03.19 Frankfurt, Festhalle
22.03.19 Hannover, TUI Arena
23.03.19 Stuttgart, Schleyer-Halle
27.03.19 AT-Wien, Stadthalle
28.03.19 München, Zenith
30.03.19 CH-Zürich, Samsung Hall
05.04.19 Oberhausen, König-Pilsener-Arena
06.04.19 Berlin, Max-Schmeling-Halle

Bereits am 17. November 2018 gibt es ein ziemlich spektakuläres Duell mit der österreichischen Band „Seiler & Speer“ beim Red Bull Soundclash.

In der Wiener Marx Halle werden die beiden Bands nur vom Publikum getrennt an beiden gegenüberliegenden Seiten ihre jeweilige Bühne haben.
An diesem Abend werden die Kontrahenten musikalisch gefordert sein und sollen das Publikum auf ihre Seite ziehen.
In der ersten Runde spielen sie ein „Warm Up“, gefolgt von einem Cover-Song, den sie einem eigenen Stempel aufdrücken sollen. In der dritten Runde wird ein Song des Kontrahenten zu Ende gespielt, während man in der Clash-Runde einen eigenen Song ganz neu intpretieren soll. Bevor es zum Finale kommt, werden auf beiden Bühnen jeweils Überraschungsgäste auftauchen.

Von dieser Veranstaltung wird es einen Livestream geben. Den genauen Link werden wir am 17. November auf unserer Facebook Seite veröffentlichen. Bitte lasst ein „Gefällt mir“ da, um es nicht zu verpassen.

Bild: Universal Music

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Rücktritt: WWE-Champion Roman Reigns erkrankt an Leukämie

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Roman Reigns ist fest entschlossen die Krankheit zu besiegen.

In der vergangenen Nacht wurde die Wrestling-Welt von einer schockierenden Nachricht getroffen. Der amtierende Universal-Champion der WWE, Roman Reigns, verkündete im Rahmen der Liveshow „RAW“, dass er an Leukämie erkrankt ist und sich aus dem aktiven Geschehen zurückziehen muss, um eine Therapie zu beginnen.

Roman Reigns, mit wirklich Namen Joseph Anoai, ist nach eigener Aussage bereits vor 11 Jahren an Leukämie erkrankt. Damals musste er seine Karriere als Football-Spieler an den Nagel hängen, hatte kein Einkommen mehr, kein Dach mehr über den Kopf und war im Begriff Vater zu werden.
Er besiegte die Krankheit und bekam von der WWE die Chance ein Wrestler zu werden. Diese Chance wusste er zu nutzen. Gemeinsam mit seinen Freunden Seth Rollins und Dean Ambrose wurde er zum – mittlerweile schon legendären – Team „The Shield“.

In seiner Ansprache an die Öffentlichkeit gab sich Roman Reigns kämpferisch und will seinen vorläufigen Abschied nicht als endgültigen Abschied verstehen: Reigns gibt sich kämpferisch und hat den festen Willen die Krankheit zu besiegen und später wieder als Wrestler aufzutreten. Seinen Universal-Championgürtel indes musste er natürlich erst einmal ablegen.
Das ist allerdings völlig zweitrangig, jetzt sollte erst einmal nur die Genesung im Vordergrund stehen. Hierfür wünschen wir Joseph Anoia alles Gute!

Im Video könnt Ihr den emotionalen Abschied von Roman Reigns noch einmal sehen.

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Rückblick: Kelly Family Doku auf VOX mit Angelo Kelly

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Angelo Kelly mit seiner Frau Kira

Nach dem überraschenden Comeback der Kelly Family hat VOX die musikalische Familie einen Sommer lang begleitet. Die Doku-Reihe „Ein Sommer mit der Kelly“ blickt zurück auf die Anfänge, die Höhepunkte des Erfolges, die Zeit danach und gewährt exklusive Einblicke in die Zeit des Comebacks.

Letzter Punkt wurde leider auch in der 2. Folge über den Iniator des Comebacks, Angelo Kelly, nur spärlich behandelt. Dafür gab es aber einen bewegenden Rückblick auf die ersten Jahre in Angelos Kindheit, welche die Familie auf engsten Raum in einem Pariser Hotel verbrachte.
Damals war die Mutter verstorben, Vater Dan Kelly verfiel dem Alkohol und die Familie kämpfte um das Überleben. Während die älteren Geschwister Tag für Tag auf der Straße spielten um Geld zu verdienen, mussten die vier Jüngsten im Hotel bleiben. Dort waren sie mehr oder weniger sich selbst überlassen, denn der Vater war mit sich selbst und seiner Trauer beschäftigt.
Nur an einen Tag in der Woche war spielfrei, die einzige Gelegenheit für die junge Barbie, Paddy, Maite und Angelo, im nahegelegenden Park hinaus zu kommen.

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Der Jüngste der Kelly Family ist schon längst zum „Boss“ in der Band geworden

Während Angelo zum international gefeierten Popstar wurde, kämpfte der Teenager mit Liebeskummer. Jahr für Jahr konnte er seine spätere Ehefrau Kira, die er bereits im Alter von nur neun Jahren kennenlernte, nur für kurze Zeit, während seiner Auftritte in deren Heimat, sehen.
100 Songs schrieb er für sie, ehe er sich traute, ihr seine Gefühle zu gestehen. Der wohl bekannteste musikalische Liebesbrief, „I can`t help myself“, erreichte in 9 europäischen Ländern Platz 1 der Charts.

Mittlerweile sind die Beiden selbst mit ihrer eigenen Familie auf Tour. Ein Spagat für den Familienvater und Musiker, der neben der Comeback-Tour der Kelly Family auch
noch seine eigene Familie managen muss. Das Album „Irish Heart“ von „Angelo Kelly & Family“ erreichte direkt nach Veröffentlichung in Deutschland Platz 2 der Charts.

25 YEARS – OVER THE HUMP
22.11.2019 Köln – LANXESS arena
23.11.2019 Mannheim – SAP arena
24.11.2019 Frankfurt a.M. – Festhalle
27.11.2019 Braunschweig – Volkswagen Halle
28.11.2019 Magdeburg – GETEC-Arena
29.11.2019 Leipzig – Arena-Leipzig
01.12.2019 Kiel – Sparkassen-Arena-Kiel
05.12.2019 Hannover – TUI Arena
06.12.2019 Chemnitz – Messe
07.12.2019 Berlin – Mercedes-Benz Arena
12.12.2019 Bremen – ÖVB-Arena
13.12.2019 Schwerin – Sport- und Kongresshalle
14.12.2019 Hamburg – Barclaycard Arena
19.12.2019 AT-Wien – Wiener Stadthalle – Halle D
20.12.2019 München – Olympiahalle München
21.12.2019 Stuttgart – Hanns-Martin-Schleyer-Halle
22.12.2019 CH-Zürich – Hallenstadion Zürich
26.12.2019 Oberhausen – König-Pilsener-ARENA
27.12.2019 Düsseldorf – ISS Dome
28.12.2019 Dortmund – Westfalenhalle

Wie lange er das so unter einem Hut bringen kann, steht in den Sternen. Nun ist aber erst einmal eine ausgiebige Tour der Kelly Family für das Jahr 2019 geplant. Der Vorverkauf hierfür startete heute morgen um 10 Uhr.
Überraschend hierbei ist, dass die Kelly Family scheinbar die besinnliche Weihnachtszeit nach vielen Jahren wieder einmal gemeinsam auf einer Bühne verbringen möchte.
Auf VOX erklärte Angelo aber auch ganz nüchtern, dass sie durch dieses Comeback in 20 Tagen mehr verdienen können, als zuvor in 20 Monaten. Und das man nicht weiß, wie lange das so anhält. Der Reiz für ein finanzieller Polster also die Möglichkeiten auszureizen, besteht.

In der nächsten Woche, am Montag um 21.15 Uhr,  setzt VOX die Doku „Ein Sommer mit der Kelly Family“ mit einer weiteren Ausgabe fort.

Bilder: VOX

 

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2.Blind Audition von The Voice of Germany: Rückblick und Übersicht aller Talente

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Giuliano de Stefano rührte Yvonne Catterfeld zu Tränen

Sonntagabend um 20.15 Uhr auf SAT.1: die 2. Blind Audition von The Voice of Germany stand auf dem Programm.
Im Vorfeld haben wir bereits darüber berichtet, dass Coach Yvonne Catterfeld wieder einmal an Roger Cicero erinnert wurde und Tränen kullerten.
Obwohl das in der Vorschau auf die heutige Ausgabe das wesentliche Thema war, hatte die 2. Blind Audition durchaus noch mehr zu bieten. Und zwar vor allem noch mehr Talente.

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Die Talente und Teams der 2. Blind Audition in der Übersicht

Team Michael Patrick Kelly

  • Monica Lewis-Schmidt, 52 Jahre und aus Köln.
    „Respect“ von Aretha Franklin.
    Die Sängerin konnte die große Aufgabe bewältigen und überzeugte, bis auf Yvonne Catterfeld, alle Coaches mit ihrer Blind Audition.
  • Ludmila Larusso, 58 Jahre und aus Köln.
    „Nessun Dorma“ von Kathrine Jenkins.
    Bei The Voice stand sie, was man überhaupt nicht glauben konnte, zum ersten mal auf einer Bühne.
  • Samuel Rösch, 23 Jahre und aus Großrückerswalde bei Chemnitz.
    „Signal“ von Joris.
    Der gläubige Christ dürfte im Team von „Paddy“ auch einen richtigen Ansprechspartner haben.
  • Bernarda Brunovic, 25 Jahre alt und aus Dietikon (Schweiz).
    „I heard it through the grapevine“ von Marvin Gaye
    Die blinde Sängerin konnte im Finale der Blind Audition gleich alle vier Coaches von sich überzeugen. Als sie realisierte, dass sie tatsächlich in die nächste Runde einzog, brach sie in Tränen aus.

Team Fanta

  • Jeanie Schultheiß, 18 Jahre und Isernhagen bei Hannover.
    „Never gonna give you up“ von Rick Astley.
    Nach einem „Einser-Abi“ konnte Jeanie auch noch die volle Punktzahl bei den Coaches erreichen: alle 4 drehten sich für sie um.

Team Yvonne Catterfeld

  • Giuliano de Stefano, 24 Jahre und aus Rankweil (Österreich)
    „A Song for You“ von Donny Hathaway.
    Für den Gerüstbauer mit italienischen Wurzeln drehten sich direkt alle vier Coaches um.
  • Sascha Coles, 32 Jahre und aus Zweibrücken bei Saarbrücken.
    „Take A Look Around“ – Limp Bizkit
    Im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Julian, der ausschied, schaffte Sascha Coles einen 4er-Buzzer.

Team Mark Forster

  • Misses Melaza, das Trio besteht aus Disnay (29), Mayelis (44) und Orielis (34) aus Berlin
    „Echame la Culpa“ – Luis Fonsi feat. Demi Lovato

Für diese Talente hat es heute nicht gereicht:

  • Lisa Lukoschek, 25 Jahre und aus Köngen bei Stuttgart.
    „Strangers“ – Sigrid
  • Julian Coles, 32 Jahre und aus Zweibrücken bei Saarbrücken.
    „Sex on Fire“ von Kings of Leon
  • Michelle Patz, 23 Jahre und aus Köln.
    „Lonely Together“ – Avicii feat. Rita Ora
  • David Henn, 30 Jahre und aus Alsheim bei Darmstadt.
    „Missing you“ von John Waite

Die nächste Blind Audition wird es dann am Donnerstag, um 20.15 Uhr, auf ProSieben zu sehen geben.

 

Bilder: SAT.1, ProSieben, Andre Kowalski

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 „Alle gegen Einen“ und Elton erfolglos gegen die Langeweile

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Wird es von „Alle gegen Einen“ noch eine 2. Ausgabe geben?

Die beste Nachricht im Zusammenhang mit dem neuen Showformat „Alle gegen Einen“ ist, dass es ProSieben weiter mit Live-Shows am Samstagabend versucht. Danach bleibt allerdings nicht mehr viel Positives, was man über das neue Format schreiben könnte.

» Lesen Sie auch: „Alle gegen Einen“ – Neue Show auf ProSieben

Für „Alle gegen Einen“ wurden allerhand Experimente durchgeführt, die sich in etwa auf dem Niveau von „Galileo“-Sendungen bewegten. Ein Auto im Pool versenken, ein kleines Kind mit Helium-Ballons schweben  oder einen handlichen Fitness-Fan mit Sonnencreme eingeschmiert im Sand wälzen lassen. So wirklich unterhaltsam waren diese Einspieler eher selten und die Live-Experimente im Studio konnten das Level auch nicht wirklich heben.

Als Joker für den Kandidaten Kai waren Jeanine Michaelsen und Luke Mockridge live im Studio. Wenn der Polizist im Studio also wollte, konnte er die beiden Promis schätzen lassen. Unnötig, weil die natürlich auch nicht wissen konnten, wie viele Ballons man beispielsweise braucht, um ein Kind mit 27 kg Gewicht schweben zu lassen.
Das Publikum oder die Werte seiner Heimatstadt Kiel, die, wie alle Zuschauer, per App mit abstimmen konnten, dürften in der Praxis ähnlich wenig hilfreich sein. Einzig die vier Familienmitglieder und Freunde dürften im Zweifel mal ein wenig Rückendeckung geben.

Die Zuschauer dürften aber so oder so kein Interesse an einen Erfolg des Kandidaten haben. Zum einen, weil er ja gegen sie spielt. Zum anderen, weil der Kandidat Kai beim Publikum als typischer „Überflieger“ eher unsympathisch rüberkam.

Schon während der laufenden Sendung konnte man feststellen, dass das Publikum auf Twitter sich über die Langeweile beschwerte. Und das Medienmagazin „Quotenmagazin“ fragte zwischenzeitlich, ob ProSieben sich vielleicht auf eine Schätzfrage in Sachen Einschaltquote einlassen würde.

Die kurzen Einwürfe von Jeannine Michaelsen und Luke Mockridge waren nett. Die Kommentare von Bastian Bielendorfer, der quasi als Außenmoderator fungierte und die Experimente zum Teil selbst ausführte, bewegten sich eher so auf dem Niveau vom Frühstücksfernsehen. Und das erträgt man halt nur halbschlafend und mit der Gewissheit, dass der Tag gleich eh noch schlimmer wird.
Eltons Kampf gegen die Langeweile war auch nicht wirklich erfolgreicher. Nach dem 3. Hinweis über seinen Familienstand in Folge schien er auch gespürt zu haben, dass der Zuschauer sich langweilen könnte. Seine Begrüßung „…da sind wir wieder, die Stimmung im Studio ist großartig…“, klang von Werbepause zu Werbepause weniger überzeugt. Die vielen Wortspiele und Flachwitze rissen da auch nicht wirklich etwas raus.
Die Idee zur Show selbst ist gar nicht so schlecht. Aber irgendwas fehlt dem Format, um schlichtweg besser zu unterhalten.
 

Am Ende muss man gespannt die Veröffentlichung der Einschaltquoten am Sonntagvormittag abwarten. Die werden final darüber entscheiden, ob ProSieben das Risiko eingeht und noch eine weitere Ausgabe von „Alle gegen Einen“ ausstrahlt.

Im Finale der Show gewann Kandidat Kai übrigens 48.000 Euro von möglichen 100.000 Euro. Aber das ist nach einem so langen Abend auch nur noch eine Randnotiz. Elton verabschiedete sich mit den Worten „Nächsten Samstag wieder einschalten, auch wenn es Ihnen nicht gefallen hat: einschalten und mitspielen, man kann ja Kohle gewinnen.“. Ob das ein Trost ist?

Bild: ProSieben