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“Maria, 26….”: Seit 2 Jahren kein Domian mehr …

Am 17. Dezember 2016 trat Jürgen Domian ein letztes mal vor dem Mikrofon des Radiosenders 1Live und dem WDR Fernsehen, um in der Nacht den Geschichten von verschiedenen Anrufern zu lauschen und seine eigene Meinung zum Thema zum Besten zu geben. Und wem damit allein nicht geholfen werden konnte, der wurde von seinem Psychologen-Team noch in der Nacht zurückgerufen.

Da die Fans nun schon seit 2 Jahren auf dieses nächtliche Erlebnis verzichten müssen, dachten wir, wir suchen mal einen unserer Lieblingsanrufe heraus und erinnern an “Domian”.
Viel Spaß mit der 26jährigen Maria, die uns bei ihrem damaligen Anruf mehr als einmal dazu brachte, uns mit der flachen Hand vor die Stirn zu klopfen….

Habt Ihr auch Lieblingsgespräche aus der Domian-Reihe? Postet sie auf unserer Facebook-Seite!

 

 

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Masters of Dance: „The Voice“ als Tanz-Version

Von der Bewertung tanzender Menschen bin ich so weit entfernt, wie Batman von einem Werbevertrag mit dem „Weißen Riesen“.
Wenn ProSieben aber mit einer neuen Show wie „Masters of Dance“ an den Start geht, sollte man auf jeden Fall einmal reingesehen haben.

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Häufigste Frage auf Twitter: «Um was geht es da eigentlich?»

Die Frage «Um was geht es da eigentlich?» kann ich vielleicht am Anfang auflösen:

Masters of Dance ist die neue Show auf ProSieben, in der auf zwei Bühnen jeweilige Tanz-Acts nacheinander und gegeneinander antreten. Die Juroren, die hier leicht missverständlich „Master“ genannt werden, können sich im Anschluss erst einmal eine still entscheiden und werden dann um Bekanntgabe ihrer Entscheidung gebeten. Haben die Kandidaten von verschiedenen „Master“ ein «Ja» bekommen, entscheiden sie selbst, wohin sie gehen.
Augenscheinlich können sie sich wohl auf diese Weise ein Team zusammenstellen, oder hier eben eine „Company“, mit der sie eine finale Aufführung inszenieren sollen.

In der Jury sitzen Choreografin Nikeata Thompson, Flying Steps Chef Vartan Bassil, Weltmeister-Tanztrainer Dirk Heidemann und YouTube Star Julien Bam, der übrigens in der Show Badelatschen [sic!] trägt.
Moderiert wird die Show von Rebecca Mir und Thore Schölermann, was den Quervergleich zu „The Voice“ nur noch verstärkt.

Der klügste Schachzug im Zusammenhang mit „Masters of Dance“ ist wahrscheinlich die Verpflichtung von Julien Bam, der eine riesengroße Fan-Gemeinde mit zum Sender bringt.
Die dürfte sich aber fragen, was ihr Lieblings-YouTuber da im Fernsehen macht? Tatsächlich findet der schüchtern wirkende Influencer nämlich gar nicht statt und ist in den ersten Eindrücken ein Totalausfall.

Während man sich bei „The Voice“ häufig über die schlechte Songauswahl und viel zu höfliche Coaches ärgerte, braucht man sich diese Gedanken hier zumindest nicht zu machen.
Die Songs mögen vielleicht nicht immer so ideal zur Darbietung passen, aber trotzdem gab es tolle Musik in interessanten Versionen zu hören.
Und die Juroren? Dirk Heidemann kritisierte einen Kandidaten, der 3facher Weltmeister in Formation wurde, mit den Worten: „….das kann auch unser Hausmeister und wird dann dort Weltmeister.“.

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„Masters of Dance“ konnte nicht wirklich überzeugen

Alles in allem war ich bereits nach etwas mehr als einer Stunde so dermaßen gelangweilt, dass ich der Show nicht mehr folgen konnte. Ich vermutete, es würde an meinem mangelnden Interesse am Tanz liegen. Aber auch auf Twitter wurde es erst zunehmend stiller und plötzlich verabschiedeten sich immer wieder mal Zuschauer.
Ob das nur am sogenannten Second Screen der Fall war, oder ob auch andere Zuschauer das Weite suchten, werden die Einschaltquoten zeigen, die am Freitagmorgen veröffentlicht werden.

Bild: ProSieben

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Ein bisschen Raab-Feeling? „Die ProSieben Wintergames“ am 14. und 15. Dezember

Vielleicht, aber nur vielleicht, kommt am 14. und 15. Dezember auf ProSieben wieder ein bisschen Raab-Feeling auf, wenn der Sender mit „Die ProSieben Wintergames“ an den Start geht.

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Die ProSieben Wintergames: 14. und 15. Dezember 2018 um 20.15 Uhr live auf ProSieben

Adrenalin. Action. Abenteuer. Das verspricht ProSieben den Zuschauern, wenn sich an den beiden Tagen die wagemutigen Promis die Pisten von St. Anton am Arlberg runterstürzen.
Am ersten Tag werden sie mit Snow-Kajaks einen Parcours aus Steilkurven und Schanzen im Einzel- und Doppelkajak versuchen zu meistern. Erinnerungen an die legendären WOK-WM´s werden wach.
Und die Disziplin am zweiten Tag hätten den PS-Begeisterten Stefan Raab sicherlich auch gefallen: da werden die Schnee-Motorräder bei einem Massenstart auf eisiger Rennstrecke und auf einer Slalom-Piste an den Start gehen.

Jeweils um 20.15 Uhr sendet ProSieben live aus St.Anton am Arlberg und hat dabei altbekannte und neue Gesichter am Start:
Stefan Mross, Anna-Carina Woitschack, Paul Janke, Jessica Paszka,
Joey Kelly, Jana Julie Kilka, Lucas Cordalis, Miriam Höller, Jürgen Milski und Antonia aus
Tirol werden an den ProSieben Wintergames vertreten sein.

Foto: ProSieben, Benedikt Müller

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IBES: Diese „Promis“ ziehen 2019 ins RTL-Dschungelcamp

ibes dschungelcamp 2019 teilnehmer kandidaten bewohner ich bin ein star holt mich hier raus RTLWährend viele noch nicht einmal alle Weihnachtsgeschenke besorgt haben und die Pläne für den Silvesterabend noch lange nicht abgeschlossen sind, schaut ein großer Teil der Trash-TV-Gemeinde bereits auf das nächste Jahr.
Es sind ja auch nur noch gute vier Wochen, bis es auf RTL wieder „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ heißt.
Gut, Star ist relativ – aber in den darauffolgenden Tagen wird das Dschungelcamp uns den einen oder anderen Teilnehmer, den wir oftmals eher als Zuschauerkandidaten wahrnehmen, schon näherbringen.

Laut der BILD, die Jahr für Jahr bestens informiert ist, soll dies wohl die Teilnehmerliste sein:

  • Chris Töpperwien, Currywurst-König
  • Sandra Kiriasis, Bob-Pilotin
  • Doreen Dietel, Schauspielerin
  • Sibylle Rauch, Schauspiel-, Porno-, Erotik-Darstellerin etc.
  • Domenico De Cicco, Bachelor in Paradise
  • Evelyn Burdecki, Trash-TV Teilnehmerin
  • Bastian Yotta, wohl reicher Trash-TV Teilnehmer
  • Giselle Oppermann, Ex-GNTM Teilnehmerin
  • Tommi Piper, Synchronsprecher
  • Peter Orloff, Schlagersänger
  • Leila Lowfire, irgendwas mit Sex-Bloggerei
  • Felix van Deventer, Soap-Darsteller

Als wir die Teilnehmerliste zum ersten Mal ohne die Informationen sahen, kam es zur ersten, klassischen Reaktion: „Äh….wer?“.
Sibylle Rauch kennt man natürlich, wenn man Ü40 ist. Evelyn Burdecki auch, wenn man Promi Big Brother geschaut hat. Den Namen Bastian Yotta, wenn man gelegentlich die Startseite von BILD aufgerufen hat – allerdings haben wir den deswegen noch nie sprechen hören. Ganz anders ist das natürlich bei Tommi Piper, denn in unserer Altersklasse kennt man ihn als Stimme von „ALF“ natürlich.
Vier von 12. Das war für den Anfang doch schon gar nicht mal so schlecht. Und dabei hatten wir sogar bei einigen Namen noch eine Idee, wer es sein könnte.

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👤💬Kommentar: Was der Zuschauer wert ist – am Beispiel der Serie „Imposters“

Als Serienfan hat man es nicht immer einfach. Auf der einen Seite muss man, wenn einem eine Serie gefällt, sich voll darauf einlassen. Auf der anderen Seite ist man auch immer von der Willkür der TV-Sender abhängig. Was damit gemeint ist und wie das dann aussehen kann, das hat VOX den Fans der Serie „Imposters“ mal wieder schonungslos vorgeführt.

Bereits der Auftakt der Serie zeigte, dass man beim deutschen TV-Sender VOX die Serie „Imposters“ offenbar eher stiefmütterlich behandeln möchte. Eine Serie zu starten, während die Konkurrenz das Champions League Halbfinale zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid ausstrahlt, man durfte es wahrscheinlich schon als Fingerzeig ansehen.

Als die Einschaltquoten nicht den Erwartungen entsprachen, verschob man die Serie nach vier Episoden auf einen späteren Sendeplatz. Wochentags um etwa 22.30 Uhr dürfte es keine Serie besonders einfach haben.

Das ist aber nicht besonders tragisch für einen Serienfan, denn wichtig ist doch am Ende nur, dass man überhaupt die Möglichkeit bekommt, die Geschichte bis zum Ende verfolgen zu können.

Und hier kommt die 1. Station der Willkür ins Spiel: oft kann man in Deutschland nur darauf hoffen, dass beim US-Sender nicht vorzeitig jemand den Stecker zieht, bzw. er es dann rechtzeitig macht und die Serie noch ein abgeschlossenes Ende bekommt.

VOX legte bei dieser Willkür aber noch eins drauf. Nur zwei Episoden vor dem Ende der 2. Staffel „Imposters“, die gleichzeitig auch das Ende der Serie werden sollte, schmiss man diese Form von Beziehungskisten-Krimi einfach komplett aus dem Programm.

Was zum Henker….!?
Wir reden hier doch von unseren altbekannten TV-Sendern. Ob es nun VOX, RTL, SAT.1 oder ProSieben ist: da werden ständig noch nachts oder am Morgen Casting-Shows aus der letzten Woche wiederholt, The Big Bang Theory und andere Serien laufen in der Dauerschleife.
Wenn wir uns das Programm von VOX anschauen, dann wird da sowieso nur von 18 Uhr bis ca. 1 Uhr nachts ein halbwegs aktuelles Programm angeboten. Dazwischen laufen US-Serien, Wiederholungen des Abend-Programms und von morgens bis abends dann Wiederholungen alter Trash-TV Episoden wie „Promi-Dinner“, „Tüll und Tränen“ oder „Shopping-Queen“.
Und da soll man keine Möglichkeit sehen, den – zwar wenigen, aber existenten – Fans der Serie ca. zwei Stunden Sendezeit einzuräumen? Die Ausstrahlungsrechte sind doch sowieso bezahlt. Und so könnte derjenige, der die Quote immerhin noch messbar machte, die Folgen immerhin aufzeichnen. Ein TV-Sender ist zwar in erster Linie ein wirtschaftliches Unternehmen, sollte sich aber auch ein wenig mit dem Thema Kundenzufriedenheit beschäftigen, um dem eigenen Image, wenn nicht sogar der kompletten Branche, keinen Schaden zuzufügen.
Das besonders junge Menschen immer häufiger ohne klassisches Fernsehen auskommen, oft noch nicht einmal einen TV-Anschluss haben und lieber auf Streamingdienste wie Netflix setzen, hat Gründe. Und solche Ereignisse werden ihren Teil dazu beitragen.

Wir selbst haben „Imposters“ nach der ersten Staffel aufgegeben und mit der zweiten Staffel gar nicht erst angefangen. Aber den Ärger der wenigen, verbliebenen Fans, den können wir gut nachvollziehen.