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Heute auf SAT1: Das große Promi Flaschendrehen

Die TV-Sender fliegen Prominente nach Australien in den Busch und lassen sie dort mit Kakerlaken überschütten. Sie sperren sie in einen mit Kameras überwachten Container ein und filmen sie 24 Stunden täglich. Prominente werden trainiert und treten im Box-Ring gegeneinander an. Gelegentlich dürfen sie auch auf dem Stuhl vor Günther Jauch Platz nehmen und für einen guten Zweck Geld erspielen – oder sich bei einfachen Fragen vor den Zuschauern blamieren.

Aber das man sich nun auch noch legendärer Spiele von Jugendlichen bedient, um mit den Namen einiger – mehr oder weniger bekannten – Prominenten Einschaltquote zu generieren, klingt erst einmal ziemlich einfallslos.

Hugo Egon Balder wird heute Abend auf SAT1 “Das große Promi Flaschendrehen” präsentieren. Zu Gast sind Jeannine Michaelsen, der Sänger Sasha, Ruth Moschner, Wigald Boning und Stefan Mross.
Sie werden, wie altbekannt, die Flasche drehen und müssen sich dann zwischen “Wahrheit oder Pflicht” entscheiden.

Natürlich sollte man im Vorfeld erst einmal einschalten und sich selbst ein Bild von dem Format machen, aber wer einen neuen Meilenstein in der TV-Unterhaltung erwartet, sollte sich vielleicht heute Abend um 20.15 Uhr lieber direkt eine schicke Konserve aus der Serienwelt von Netflix und Konsorten gönnen. Denn das kann eigentlich nur ein Reinfall werden…

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Designated Survivor: Wie endete die Serie mit Tom Kirkman (Kiefer Sutherland)?

designated survivor staffel 3 seasonDie Serie Designated Survivor hat im Laufe der Zeit eine Menge Zuschauer verloren. Das ist dann auch immer ein Grund für TV-Stationen, eine Serie überraschend abzusetzen; so geschehen nun bereits nach der 2. Staffel der Politik-Serie mit Kiefer Sutherland.
Die Liste der Kritikpunkte an der Serie ist lang. Vor allem geht es auch darum, dass die Serie einst unter anderen Bedingungen startete. Die USA hatten einen schlimmen Terroranschlag hinter sich, bei der die komplette Politik-Elite des Landes ausgelöscht wurde. Eine hochkomplizierte Verschwörung war dafür verantwortlich und die Weltmacht sollte unter Führung eines Amateurs wie Phoenix aus der Asche steigen.
Irgendwann machte die Serie einen Sprung und es ging immer mehr um alltägliche Krisen im weißen Haus, politische Skandale und eher beiläufig noch um den ursprünglichen Polit-Thriller.
Trotzdem kam das Ende von Designated Survivor viel zu früh, denn die Serie hätte auch mit dieser neuen Ausrichtung noch viele Geschichten erzählen können.

Ob Designated Survivor tatsächlich noch einmal irgendwann von Netflix fortgesetzt wird, darf bezweifelt oder darauf gehofft werden. Aber bis dahin möchten wir einen kleinen Einblick auf das Ende der Serie geben, wSpoilerelches uns mit einigen Fragenzeichen zurücklässt.

In der 22. und letzten Folge der 2. Staffel soll Tom Kirkman eigentlich für die Vergehen der von ihm beauftragten Hannah Wells zur Rechenschaft gezogen werden. Stattdessen wendet er aber eine humanitäre Krise ab und gibt sich am Ende kämpferisch. Kurz und knapp verkündet er live im US-TV, er würde als unabhängiger Kandidat bei der nächsten Präsidentschaftswahl antreten und weiterhin offen, ehrlich und kompromisslos weitermachen.
Motiviert wurde er dazu von Ethan West, der sich am Ende doch irgendwie zu einem Fan des Präsidenten entwickelt hat.

Hannah Wells befindet sich am Ende auf den Rückflug von London. Dort hatte sie nicht nur der Tochter von Damian Rennett das Leben gerettet, sondern auch noch brisantes Material in ihren Besitz gebracht.
Noch im Flugzeug begutachtet sie eine Videodatei, die Kirkmans linke Hand, Emily Rhodes, schwer belastet. Das Video zeigt Emily, wie sie der russischen Agentin Valeria Poreskova einen Umschlag überreicht. Sollte Emily also in Wirklichkeit eine Verräterin sein?

Mit Ausnahme der Randnotiz, dass Kirkmans Sohn auf eine weit entfernte Universität gehen wird, werden die Geschichten der anderen Protagonisten nicht wirklich zu einem Schluss gebracht.
Die Macher der Serie haben also allen Grund, an die Türen von Netflix zu klopfen und sich für eine Fortsetzung weiter einzusetzen.

Bild: ABC


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Lethal Weapon: Neustart oder Anfang vom Ende?

Hinter den Kulissen der Serie Lethal Weapon scheint es so hoch her zu gehen, dass man davon wahrscheinlich eine eigene Serie hätte starten können.
Es gibt keine offizielle Wahrheit, wenn man es so nennen will, zu den Vorfällen. Es gibt Aussagen und Mitteilungen in den sozialen Netzwerken, die zum Teil danach wieder gelöscht wurden und nur per Screenshots weiter verbreitet wurden. Aber was genau ablief, wird man vielleicht irgendwann aus einer subjektiven Sicht in einer Biographie oder Enthüllung lesen können, dabei war man aber nicht.

Es soll zu diversen Problemen mit dem Riggs-Schauspieler Clayne Crawford gekommen sein. In einer Folge führte er Regie und unter seiner Leitung wurde der Kollege Damon Wayans leicht verletzt. Wobei man hier aber mal festhalten sollte, dass die Bilder dieser Verletzung eher nach einen lächerlich geringen Schnitt am Kopf des Schauspielers aussahen. Menschen, die sich den Kopf nass rasieren, sehen nach einer morgendlichen Rasur häufig schlimmer aus – das sind Erfahrungswerte.
Trotzdem soll es wohl hinter den Kulissen schon zu anderen Vorfällen gekommen sein und angeblich habe es auch bereits Abmahnungen gegeben.
Von Außen betrachtet drängt sich der Eindruck auf, als wäre mindestens ein Ego der größte Stolperstein für diese Serie.

Wie auch immer. Die Wahrheit spielt in der Zukunft der Serie erst einmal keine Rolle mehr, denn Crawford wird in der Serie nicht länger mitspielen.
Stattdessen soll er in der 3. Staffel von Seann William Scott ersetzt werden, den die meisten Zuschauer wahrscheinlich aus “American Pie” kennen.
So ganz geheuer ist das dem TV-Sender auch nicht. Wahrscheinlich rechnen sie selbst nicht mehr damit, dass die Fans auf Crawford als Riggs-Darsteller verzichten wollen und lieber nicht mehr einschalten. Deswegen haben sie für die 3. Staffel auch lediglich 13 Folgen bestellt. Das ist eher eine Anzahl für eine neue Serie, die man erst einmal beim breiten Publikum ausprobieren möchte.
Ob Staffel 3 in neuer Besetzung also ein Neustart, oder doch eher der Anfang vom Ende ist?

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The Last Man on Earth: Wie endet die Serie um den (eigentlich) letzten Mann auf der Erde?

l1Ein Virus hat die komplette Menschheit vernichtet. Nur Phil Tandy Miller lebt über Jahre hinweg einsam und allein in Tuscon…
Im Verlaufe der Sitcom “The Last Man on Earth” trifft Phil auf andere Überlebende, die den Virus ebenfalls überlebt haben. Der letzte Mann auf Erden ist er also schon im Verlaufe der ersten Staffel nicht mehr. Aber das ist nicht die einzige Sache, von der man als Zuschauer dieser Sitcom genervt wurde. Seien es nun die Dialoge, die Charaktere oder der zum Teil doch ziemlich gewöhnungsbedürftige Humor: alles ändere nichts daran, man wollte doch irgendwie wissen, wie es weitergeht.

Die Antwort liegt nun vor: gar nicht. Die Serie wurde nach der  18. Folge der 4. Staffel eingestellt.

Am Ende der vierten Staffel ist die Gruppe um Tandy und Carol hin und hergerissen. Eigentlich müsste man sich schon wieder ein neues Domizil suchen, aber besonders Tandy scheint das schwer zu fallen.
Da die vierte Staffel von “The Last Man on Earth” in Deutschland noch nicht ausgestrahlt wurde, möchten wir auf weitere Details noch nicht eingehen.
Fakt ist aber, dass die Serie nicht zu Ende erzählt werden wird, weil der Zeitpunkt der Einstellung dies nicht ermöglichte.
Ähnlich wie bei “Scorpion”, über das Serien-Ende berichteten wir gestern, bleibt also nur die Möglichkeit, dass die Serienmacher irgendwann einmal von sich aus erzählen, wie es mit den Protagonisten der Serie weitergegangen wäre.

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Kevin can wait abgesetzt: Wie endete die Serie um Kevin Gable?

kevinvvcDas Elend hat endlich ein Ende. Die Sitcom “Kevin can wait” wurde abgesetzt und auch Deutschland hat die Serie mit Kevin James nun überstanden. Vorausgesetzt natürlich, sie wird nicht auch noch bis zum Erbrechen auf allen Sendern wiederholt.

Spätestens nachdem man Donna Gable (Erinn Hayes) nach der ersten Staffel einfach sang- und klanglos hat sterben lassen und man mit Vanessa Cellucci als Leah Remini einen lauwarmen Aufguss von “King of Queens” versuchte, war “Kevin can wait” zum scheitern verurteilt.
Für alle, die sich das Ende mit der 24. Episode der 2. Staffel nicht mehr antun möchten, versuchen wir nachfolgend über das Ende der Serie zu sprechen.

Das Ende war eigentlich kein Ende. Die Verantwortlichen wussten seinerzeit nicht, dass die Serie danach eingestellt werden würde. Aber man hatte sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, ein Staffelfinale zu produzieren.
Kevin bekam Besuch von einem alten Kollegen, der gemeinsam mit ihm eine völlig unmusikalische Band namens “SmokeFish” neu aufleben lassen wollte. Im Rahmen dieser Reunion stellte sich heraus, dass Leah ihrem späteren Kollegen Kevin eine folgenschwere Wendung im Leben zu verdanken hatte. In der Bar, in der die Band seinerzeit erfolglos auftrat, wollte ihr damaliger Freund der positiven und lieben Leah einen Heiratsantrag machen. Kevin riet ihm unbekannterweise davon ab. Aus Leah wurde eine zynische Frau auf der Suche nach den Richtigen. Und aus ihrem ehemaligen Freund ein Multi-Millionär und Traummann.
Der letzte Dialog in der Episode, nachdem Kevin nun erfuhr, was er ihr angetan hatte:
”Wollen wir essen gehen?”, “Ja.”.

Damit dürfte auch ein weiteres Problem von “Kevin can wait” deutlich werden: es ist nach 48 Episoden einfach überhaupt nicht mehr lustig, dass der Hauptdarsteller jeden Dialog förmlich damit beendet, dass er mit seinen Gedanken an Essen abschweift. Jedes. Verdammte. Mal.

Nun, “Kevin can wait” gehört nun der TV-Geschichte an. Und das ist auch wirklich gut so (…falls wir das noch nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht hatten).