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Skandale, Einschaltquoten und Ticketverkäufe: WWE Wrestling in der Krise?

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Sinkende Einschaltquoten. Schlechte Ticketverkäufe. Die Zuschauer kritisieren das WWE-Wrestling und in den Medien machen vor allem die Skandale rund um die Aktiven die Schlagzeilen. Steht das Wrestling etwa vor einer größeren Krise?

Die Einschaltquoten der WWE haben schon einmal deutlich bessere Zeiten erlebt. Und zeitgleich verläuft auch der Ticketverkauf nicht besonders rosig.
Die fetten Jahre scheinen vorbei und, das wahrscheinlich weltweit größte Wrestling-Unternehmen, die WWE, reagieren auch schon darauf: als 1. Schritt wird der verschwenderische Einsatz von Pyrotechnik während der Einmarsche der modernen Gladiatoren gestrichen.

Sehr viel Kritik gibt es von den Seiten der Zuschauern. Die haben häufig kein Verständnis dafür, dass ein sehr gut bezahlter Brock Lesnar den Titel des Universal Champions tragen darf, dafür aber nur wenige Auftritte innerhalb eines Jahres hat. Lieber wäre es ihnen, wenn der höchste Titel der „RAW“-Ausgabe häufiger in den Shows vertreten wäre.
Auch der World Champion von „Smackdown Live“ hinterlässt bei den Zuschauern ein Geschmäckle. Das Jinder Mahal, früher Kanonenfutter für die Top-Wrestler, von heute auf morgen zum unbesiegbaren Champion wurde, dürfte vor allem wirtschaftliche Gründe haben: man möchte den indischen Markt festigen. Die Rückkehr des hüftsteifen Landsmannes „Great Khali“ dürfte diese These wohl noch einmal deutlich unterstreichen.

Die Storylines sind das Salz in der Suppe des Wrestlings. Das man es nie jedem Zuschauer Recht machen kann, ist verständlich. Was die WWE-Schreiber sicher aber in der letzten Zeit zusammenschustern, lässt wahrlich keine Begeisterungsstürme zu.
Ein Grund für die schlechten Geschichten dürfte das eigene WWE Network sein, dass laufend neues Material benötigt. Deswegen finden wohl auch alle vier Wochen Großveranstaltungen statt, bei denen Storylines ihre Höhepunkte finden sollten. Hinzu kommen die wöchentlichen TV-Shows, die unter dem Druck der Einschaltquote auch noch ausreichend Höhepunkte bieten müssen. Unserer Meinung nach zu wenig Zeit, um Geschichten wirklich gut erzählen zu können.

So richtig gute Schlagzeilen generiert das WWE-Wrestling derzeit auch nicht. Angefangen bei den illegal veröffentlichten Nacktbildern der weiblichen Superstars, oder über das WWE Network, welches wohl gehackt wurde. Unzählige Nutzerdaten seien danach im Internet veröffentlicht worden, wenn auch besonders heikle Informationen wie Kreditkarten-Daten oder Passwörter nicht davon betroffen waren.
Besonders unschön sind auch die Schlagzeilen über die Wrestlerin Paige, vor allem für die junge Frau selbst. Erst wurde Sexvideos von ihr veröffentlicht, nun ruft nach einem öffentlich gewordenen Streit sogar ihr Bruder in den sozialen Netzwerken dazu auf, ein Auge auf seine Schwester zu haben: sie würde demnach von ihrem Partner, dem Wrestler Alberto Del Rio, geschlagen.

Wer die WWE lang genug verfolgt, der weiß aber auch, dass man dort immer wieder für Überraschungen gut ist. Nicht umsonst hat sich das Unternehmen über viele Jahrzehnte an der Spitze des Wrestlings gehalten. Nur einmal musste man eine Durststrecke aushalten. Aber das endete damit, dass man die Konkurrenz am Ende aufkaufte.
Derzeit ist aber nicht einmal die Konkurrenz das Problem, sondern man steht sich selbst im Weg. Aber auch hier wird man einen Weg heraus finden. Wie das aussehen mag, darüber werden sich die Verantwortlichen hinter den Kulissen sicherlich schon ihre Gedanken machen.

Bild: WWE Logo 2014 (Wikipedia.com)


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"Der Wunschbaum": Neue Show auf SAT1 mit Thore Schölermann

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SAT1 wird am 13. August mit „Der Wunschbaum“ ein neues Format ins Programm nehmen.
Wie so oft stammt das Original der Produktionsfirma „Talpa“ aus den Niederlanden und trägt dort den Namen „The Wishing Tree“.

Um was geht es in der Show, die am frühen Sonntagabend von Thore Schölermann moderiert wird?

Kinder einer Schule sollen Wünsche aufschreiben und an den Wunschbaum hängen. Klar, Playstation, Smartphone, Kameras, Laptops… Nicht ganz. Es geht nicht um kommerzielle Wünsche, sondern darum, dass die Kinder sich für andere Menschen etwas wünschen sollen, die es besonders verdient haben.

Was das bedeutet und was da auf die Zuschauer zukommen wird, ist klar: die gnadenlose Inszenierung von Emotionen.
Man muss sich bewusst sein, dass die Produktionsfirma und der Sender es auf genau diese Bilder abgesehen hat. Und sie werden wahrscheinlich auch so einiges anstellen, um genau diese Bilder zu bekommen.
Wer sich daran nicht stört, dürfte mit „Der Wunschbaum“ wahrscheinlich ein gutes, neues Format finden.

Bild: SAT1

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Uli Hoeneß zu Gast: Jörg Wontorra gibt TV-Comeback

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Über 2 Jahre, nachdem der „Vater des Doppelpass“, Jörg Wontorra, sich von den Bildschirmen verabschiedet hat, kehrt der Moderator wieder zurück ins TV.
Eine Woche bevor der Ball wieder in der Bundesliga rollt, am 13. August um 10.45 Uhr, feiert der „Wontorra – der Fussball-Talk“ seine Premiere.

In der ersten Sendung bekommt das neue Format gleich einen Top-Gast: Uli Hoeneß! Der wiedergewählte Präsident des FC Bayern München dürfte der wohl polarisierendeste Gast sein, den Wontorra sich für den Auftakt hätte wünschen können. Von den Fans geliebt und oft auch verehrt, von seinen Gegnern aus tiefster Überzeugung … nennen wir es abgelehnt, denn „gehasst“ ist ein wirklich unschönes Wort im Zusammenhang mit der schönsten Nebensache der Welt.

„Wontorra – der Fussball-Talk“ wird für Jedermann frei zu empfangen sein. SKY überträgt das Format über den Sender Sky Sport News HD.
Ab der Premiere mit Uli Hoeneß wird die Sendung dann mit vier Gästen stattfinden: zwei Journalisten aus einem exklusiven Pool, die nur bei SKY zu sehen seien werden, sowie einen weiteren Gast, bei dem es sich wahrscheinlich um einen prominenten Namen des Fussballs handeln dürfte. SKY hat bekanntlich so einige davon exklusiv als „TV-Experten“ unter Vertrag. Es dürfte also an Auswahl nicht mangeln.

Klar ist auch, dass SKY damit dem „Sport 1 Doppelpass“, den, wie zuvor bereits angedeutet, Jörg Wontorra einst groß machte, den Kampf ansagt.  Der geht bekanntlich zur fast identischen Zeit auf Sendung und wird sich zukünftig mit den Gästen von SKY messen müssen.

Fussball-Fans aufgepasst! Hier klicken und mehr erfahren:

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Bild: Sky Deutschland

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#PromiBB: Kein Publikum, kein Late Night, keine Promis

promi-big-brother-logoAm 11. August startet um 20.15 Uhr auf SAT1 die neue Staffel von Promi Big Brother. Noch sind viele Details, besonders die Liste der diesjährigen Teilnehmer, unbekannt. Aber es gibt auch ein paar Neuigkeiten:

  • Die Late Night Show auf „sixx“ entfällt, nachdem Jochen Bendel gemeinsam mit seinen Kollegen Jochen Schropp die Liveshow-Moderation übernehmen wird. Das kommt überraschend, weil der Sender in der Vergangenheit mit der Show verhältnismäßig gute Einschaltquoten erreichte.
  • Publikum im Studio wird es nur während der Einzugs- und der Finalshow geben. SAT1 hatte schon in der Vergangenheit Probleme, das Studio voll zu bekommen. Scheinbar ist das auch aktuell noch der Fall: Tickets für die beiden Shows gibt es umsonst und man lockt Zuschauer sogar noch mit drei Freigetränken.
  • Hoffnungen machen sich die Zuschauer auf eine Rückkehr von Christian Möllmann, der vielen besser unter seinem Spitznamen „Nominator“ bekannt sein dürfte. Nahrung bekommt die Spekulation, er könne vielleicht Comedian „Cindy“ beerben, durch einen Trailer von SAT1. Dort spricht die „Big Brother Stimme“ von der Rückkehr des „Prominators“.
  • Als ziemlich sicher gilt bisher die Teilnahme von Dominik Bruntner. Kennt absolut niemand, trägt aber den Titel „Mister Germany“. Wahrscheinlich hat er, ähnlich wie andere Namen die gehandelt werden, eine 5stellige Anzahl von Instagram-Followern. Das scheint uns, wenn man der Gerüchteküche Glauben schenkt, für SAT1 bereits ausreichend für den „Promi“-Status zu sein.

Bild: SAT1

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Musical zwischen Wald & Wiese: "NATÜRLICH BLOND" auf Waldbühne Kloster Oesede

New York. London. Hamburg. Um ein Musical zu sehen, muss man weite oder sogar sehr weite Wege in Kauf nehmen. Und natürlich auch ganz tief in die Tasche greifen, denn der öffentliche Nahverkehr hat keinen Stopp am Broadway eingeplant.
Doch wie unsere Mutter schon immer zitierte: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?“. Unter dieser Prämisse wurden wir fündig…LC_4856_4ks

Zwischen Wald und Wiese waren wir am vergangenen Samstagabend zu Gast, als das Ensemble der Waldbühne Kloster Oesede in Georgsmarienhütte das erfolgreiche Musical „NATÜRLICH BLOND“ aufführte.


Video: Waldbühne Kloster Oesede |  „NATÜRLICH BLOND 2017“

Die Geschichte von „NATÜRLICH BLOND“ dürfte vielen Film-Fans noch aus dem gleichnamigen Streifen mit Reese Witherspoon bekannt sein.
Elle Woods hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Ihr Leben wird aber völlig auf den Kopf gestellt, als ihr Freund sich unerwartet trennt und sich stattdessen lieber seiner Laufbahn an der Elite-Universität Harvard widmen möchte.
Mit dem Ziel ihren Freund zurückzubekommen, wirft Elle alles in die Waagschale und schreibt sich als Jurastudentin ebenfalls in Harvard ein.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten realisiert Elle ihr Potential und beginnt mit Hilfe ihrer Freunde Paulette und Emmet ein völlig neues Leben.

Im Jahr 2007, also sechs Jahre nachdem der Film im Kino überzeugte, feierte „NATÜRLICH BLOND“  als Musical die Premiere in San Francisco, ehe es dann auch den großen Sprung zum legendären Broadway in New York schaffte.
Nach dem großen Erfolg in „Big Apple“ und dem Londoner West Ende folgten internationale Produktionen und 2011 der Olivier Award als „Best New Musical“.

Doch zurück von den großen Metropolen zur  Waldbühne Kloster Oesede in Georgsmarienhütte. Musical in der Provinz, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht wünschen: kann das funktionieren?

LC_5204_4ksAngefangen von einer ganz besonderen Atmosphäre der Veranstaltung unter dem freien Himmel, bis zum überraschend aufwändig gestalteten Bühnenbild und den, mit Liebe zum Detail angefertigten Kostümen, blieb der Abend schon rein optisch nichts schuldig.
Man konnte erahnen, wie viel schweißtreibende Arbeit hinter der sehr gut inszenierten Choreographie der Darsteller stecken musste.
Die Arbeit von Regisseur Klaus Michalski und Choreographin Sabine Lindler kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen.

Selbstverständlich gehört zum Musical nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr. Und hier kommen wir zur Hauptdarstellerin Annika Wesselkamp, die in der Rolle von Elle Woods glänzte und das Publikum mit ihrem Gesang völlig überzeugte. Yannik Gräf, in der Rolle des College Boys Emmet Forrest, sowie seine Kollegen und Kolleginnen standen dem in nichts nach.
Dafür, dass von den guten Stimmen auf dem Weg von der Bühne bis zum letzten Platz auch nichts verloren geht, kann man auch das Team hinter den Kulissen ein Kompliment machen.

Kommen wir also zurück zu der Frage, ob ein Musical in der Provinz funktionieren kann:
Ja! Es kann nicht nur funktionieren, es kann auch ganz und gar fantastisch unterhalten, es kann begeistern und was vielleicht noch viel aussagekräftiger ist: es weckt das Verlangen, schon möglichst bald noch einmal wiederzukommen. Kein Wunder also, dass der Vorverkauf für die kommenden Aufführungen ordentlich Schwung aufgenommen hat.

Hier nun alle Informationen für IHREN Besuch der Waldbühne Kloster Oesede in Georgsmarienhütte:
Termine | Tickets | Anfahrt

Bilder: Waldbühne Kloster Oesede