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“Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft” ab 18. Januar im Kino

Deutsche Filme sind ja eigentlich schon Strafe genug. Wenn man bedenkt, wie teuer mittlerweile der Eintritt im Kino ist, wundert es überhaupt, dass es die – meistens doch wirklich schlechten Streifen – es überhaupt auf die große Leinwand schaffen.
Aber wenn dann auch noch so ein ausgelutschtes Thema wie “…ich habe meine Eltern geschrumpft” diesen Sprung schafft, ist die Verwunderung noch größer.
Ein Trailer bietet ja zumeist die absoluten Höhepunkte solcher Filme. Schaut Ihn Euch an und überlegt dann, wie flach der restliche Filme dann erst sein muss?

Da der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben wurde, hat vielleicht das ein oder andere Elternteil Interesse daran, seinen Nachwuchs im Kino berieseln zu lassen. Wenn man währenddessen einschläft und trotzdem später ein wenig zum Inhalt wissen muss, gibt es hier eine kurze Zusamenfassung:

Die Geschichte startet quasi mit Felix` Wunsch selbst groß zu sein, die Eltern hingegen klein, so dass er das Sagen hätte. An seiner besonderen Schule sollte man mit diesen Wünschen vorsichtig sein, denn so kommt es prompt. Anstelle des Schulgründers Otto Leonhard treibt dieses mal allerdings die längst verstorbene Direktorin Hulda Stechbarth ihr Unwesen. Die wurde einst ebenfalls geschrumpft und ersteht – warum auch immer – nun wieder auf.
Felix steht nun vor der Herausforderung sich um seine Mini-Eltern zu kümmern und gleichzeitig die Schule vor der Zwergen-Direktorin Hulda Stechbarth retten zu müssen.

Der Film ist übrigens eine Fortsetzung von “Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft”.

Noch immer nicht abgeschreckt? Dann notiert Euch den 18. Januar und habt trotzdem viel Spaß im Kino.

Darsteller: Anja Kling, Axel Stein, Julia Hartmann, Oskar Keymer, Lina Hüesker, Andrea Sawatzki, Georg Sulzer

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♰ Cranberriers-Sängerin Dolores O’Riordan ist tot

Die Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan ist überraschend verstorben.

Wie am Abend von offizieller Seite bestätigt wurde, ist die Sängerin im Alter von nur 46 Jahren am Montag völlig unerwartet in London verstorben.
Zuletzt musste sie einige Auftritte aufgrund von Rückenbeschwerden absagen, fühlte sich aber mittlerweile wieder richtig gut. Über die Todesursache ist nichts bekannt. Die Familie bittet darum, ihre Privatsphäre zu achten.

Besonders der Song “Zombie” dürfte Musik-Fans ein Begriff sein. Das Lied über den jahrzehntelangen Nordirlandkonflikt ist nicht zuletzt wegen des unverwechselbaren Gesangs von O`Riordan europaweit ein Hit geworden.

Wir wünschen der Familie, den Angehörigen, Freunden und Fans der Sängerin die notwendig Kraft in der schweren Zeit.

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Till Brönner & Dieter Ilg – Album "Nightfall" erscheint am 26.01.

Broenner_Ilg_Nightfall_Coverlayout_L9.inddEs gibt musikalische Konstellationen, die so naheliegend sind, dass sich die Frage aufdrängt, warum sie nicht schon lange Wirklichkeit geworden sind. Und wenn sie dann endlich doch ins Licht der Öffentlichkeit treten, erscheinen sie uns so vertraut, als würden wir sie bereits seit Jahrzehnten kennen. Eine dieser Konstellationen ist das Duo des Berliner Trompeters Till Brönner und des Freiburger Bassisten Dieter Ilg. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Geistesverwandte, die auf ihren sehr gegensätzlichen Instrumenten oft das Gleiche wollen, auch wenn sie es auf recht unterschiedliche Weise ausdrücken, womit sie sich wiederum hervorragend ergänzen. Zu hören ist diese Osmose nun auf ihrem ersten gemeinsamen Album Nightfall„.

Beide Musiker gehören seit langer Zeit zu den Protagonisten des deutschen und europäischen Jazz. Brönner hat in unterschiedlichsten Besetzungen Alben aufgenommen, war als Produzent für Künstler wie Filmdiva Hildegard Knef oder Bariton Thomas Quasthoff aktiv, setzte sich live spontanen Situationen mit Freejazzern wie Baby Sommer oder Christian Lillinger aus und spielte auf persönliche Einladung von Barack Obama im Weißen Haus. Ilg entdeckte in den 1990er Jahren das deutsche Volkslied für den Jazz, stärkte mit seiner sonoren, besonnenen, aber immer ungemein offenen Art Musikern wie Randy Brecker, Charlie Mariano oder Nguyen Le den Rücken und war Mitglied im legendären Quintett von Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner. Wenn Ilg und Brönner sich treffen, kommt einiges an Jazzgeschichte und -geschichten zusammen, aber auch jede Menge Zukunft.

TOURDATEN:
30.01.   Basel, St. Martinskirche
31.01.   Zürich, Neumünster Kirche
25.02.   Köln, Philharmonie
26.02.   Kreuztal, Stadthalle Kreuztal
27.02.   Datteln, Stadthalle
01.03.   Bremen, Glocke
02.03.   Halle, Kurt Weill Fest
03.03.   Dessau, Kurt Weill Fest
07.03.   Berlin, Konzerthaus
20.03.   Darmstadt, Centralstation
21.03.   Karlsruhe, Tollhaus
22.03.   Hamburg, Laeiszhalle
28.04.   Schwerin, Staatstheater
18.11.   Lindau, Inselhalle

Denn bei allem persönlichen Renommee verfallen die Beiden zu keinem Zeitpunkt der Attitüde zweier Superstars auf einem Gipfeltreffen. Sie sind zwei Musiker, die sich immer viel zu erzählen haben. Brönner und Ilg hetzen nicht von einem spielerischen Höhepunkt zum anderen, sondern lassen ihre Storys kommen. Wichtig ist ihnen vor allem, was sie zu sagen haben und wie sie es sagen. Statt auf Leadstimme und Begleitung setzen sie zu jedem Zeitpunkt auf einen ausgewogenen Dialog auf Augenhöhe. Die Natur der Instrumente bringt es mit sich, dass Brönners Part vielleicht ein wenig wendiger und geschmeidiger ist und Ilg sich dafür mit mehr Wucht eingibt. Jeder Ton hat Gewicht, steht ganz für sich und ist zugleich Spiegelbild des jeweils anderen.

Die Auswahl der Stücke ist ein Beleg dafür, dass die Musiker sich auf keine Zuordnung oder Kategorisierung festlegen wollen. Wenn Jazz jemals ein Ausdruck von individueller Freiheit war, dann manifestiert sich diese Unabhängigkeit hier frei von allen Mythen im Zugriff aufs Material ebenso wie in der spontanen Umsetzung. Songs von Leonard Cohen, den Beatles und Britney Spears, Stücke von Jerome Kern, Johnny Green und Ornette Coleman, Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Melchior Vulpius, aber auch einige Eigenschöpfungen von Ilg und Brönner belegen eine fast beispiellose Bandbreite der Intentionen und Einflüsse. In jedem dieser Songs finden die beiden Partner neue Einfallswinkel und Perspektiven. Soli im klassischen Sinne des Jazz gibt es nicht. Wie in jedem guten Gespräch, das sich auf natürliche Weise entfaltet, liegt die Argumentation mal auf der einen, mal auf der anderen Seite. Der Fluss der Gedanken ist völlig frei. Er drückt sich hier durch ein schmales Bett, um im nächsten Augenblick in ein weites Delta zu münden.

Text und Bild: MCS

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Zwischen Rassismus und Islam-Propaganda: Die Aufregung um einen „KIKA-Film“ | Kommentar | #KIKA

 

935 transparentKIKA ist ein TV-Sender für Kinder und Jugendliche, der
gemeinsam von der ARD und dem ZDF betrieben wird. Für die Reihe „Schau in meine
Welt“ produzierte der Hessische Rundfunk „HR“ den kurzen Film „Malvina, Diaa und
die Liebe“, der seit einiger Zeit in der Öffentlichkeit für Wirbel
sorgt.

In der, etwa halbstündigen, Dokumentation berichten die
wahrscheinlich 16jährige Malvina und der vermutlich 20jährige Diaa, mit
richtigen Namen wohl Mohammed, über ihre gemeinsame
Liebesbeziehung.

Anhand der ungewöhnlichen Altersnennungen kann man
schon ein Problem an der ganzen Geschichte erkennen. Anfangs stand wohl auf der
KIKA-Internetseite, Diaa wäre 17 Jahre alt. Der Sender räumte hier allerdings
bereits einen Fehler ein und korrigierte das Alter auf 19 Jahre. Mittlerweile
ist aber die Rede davon, dass er bereits seinen Geburtstag feierte und nun 20
Jahre alt ist. Ob seine Partnerin nun noch 16 Jahre ist, oder mittlerweile auch
schon älter, erschließt sich uns trotz zahlreicher Aufklärungs- und
Erklärungsversuche an vielerlei Stellen (noch)
nicht.


Was Kritiker an diesem Film stört…

…ist hauptsächlich die Tatsache, dass eine
problematische Beziehung zweier Jugendliche dem jungen Zielpublikum unkommentiert
präsentiert und somit als „normaler
Zustand“
dargestellt wurde.
Problematisch sind hierbei die verschiedenen
Kulturkreise und Lebensgewohnheiten des Paares, die nun sprichwörtlich unter
einem Hut gebracht werden müssen.
Hierzu gehören beispielsweise, dass Diaa in
diesem Film darüber spricht, dass er durchaus seine Probleme mit Homosexualität
hat, er schon mal angefragt hat, ob seine Freundin sich nicht vorstellen könnte
ein Kopftuch zu tragen, sie nicht ihren platonischen Schulfreund zur Begrüßung
umarmen sollte oder ihr Partner auch genaue Vorstellungen und Wünsche zur Frage der
Bekleidung oder Essgewohnheiten hat.


Auf der anderen Seite…

…erklärte aber die Medienexpertin Maya Götz in der
heutigen Ausgabe „Engel fragt“, die der Hessische Rundfunk aufgrund der
aktuellen Entwicklungen speziell diesem Thema widmete, dass die, von ihr
befragten Jugendlichen, gar keinen Kommentar benötigten, um die Problematik zu
erkennen. Im Gegenteil: viele der Befragten hätten äußerst kritisch reagiert,
einige sogar fast schon ausländerfeindlich.

Tatsächlich zeigt der Film
auch, dass sich Malvina lediglich bei zwei Themen kompromissbereit zeigte:
besonders kurze Hosen zu tragen oder Schweinefleisch zu essen seien ihr nicht so
wichtig, deswegen habe sie gern darauf verzichtet. Auf eine möglichst baldige
Heirat, oder einem Verbot ihren platonischen Freund zu umarmen, zum Islam zu
konvertieren oder ein Kopftuch zu tragen, reagierte das junge Mädchen nicht so
kompromissbereit und lehnte es – zumindest bisher –
ab.

Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte…
…,.. da bildet auch dieses Thema keine Ausnahme.
Tatsächlich hat der hessische Rundfunk durchaus die Problematik einer solchen
Beziehung versucht zu thematisieren
und es war nicht zwingend notwendig, dieses beispielsweise durch einen
„Off-Kommentar“ weiter zu verdeutlichen. Das zwei Menschen aus unterschiedlichen
Kulturen es schwieriger haben, ihre individuellen Vorstellungen in einer
Beziehung zu verwirklichen, werden auch Zuschauer aus der Zielgruppe verstanden
haben.

Der Sender hat diese Thematik aber durchaus verharmlost und zu
romantisch dargestellt, indem er sich förmlich ein echtes „Traumpaar“
herausgesucht hat. In der Realität ist der Konflikt der Kulturen längst nicht so
einfach zu bewältigen, wie es in dieser kurzen Dokumentation den Anschein
macht.

Deswegen kritisierte man auch unter anderem, dass das Thema
„Trennung“ hier nicht ausführlicher beleuchtet wurde. Diese, so heißt es wohl zu
Recht, finden in dieser Konstellation nur selten auf Augenhöhe statt und enden leider viel zu häufig mit Einschüchterungsversuchen, Gewalt oder, wie zuletzt in Kandal, sogar mit einem Mord.

Zwischen Rassismus und Islam-Propaganda

Die Diskussion um diesen Film nimmt einen Verlauf, der
in Deutschland leider mittlerweile typisch geworden ist. Es gibt in unserer
Gesellschaft derzeit nur „schwarz oder weiß“, „rechts oder links“, „friss oder
stirb“. Jegliche Zwischenräume wurden
abgeschafft.


Während die Kritiker des Films allesamt als Rassisten
beschimpft werden, wirft man dem TV-Sender die Veröffentlichung von
Islam-Propaganda, finanziert durch deutsche Rundfunkgebühren, vor.

Die Diskussionskultur ist schon lange zur Diffamierungskultur
geworden.

Dies wird unter anderem auch von Medien und
Medienvertretern gefördert, die nur das wiedergeben, was in ihr eigenes Weltbild
passt.
Die HR-Sendercheffin erklärte beispielsweise in der Ausgabe von „Engel
fragt“, dass sie ein aufgezeichnetes Interview mit Diaa kurzentschlossen aus dem
Programm genommen hätten, weil dieser von extremistischen Islamisten wegen
seiner zu modernen Lebensweise Drohungen erhielt.
Nur wenige Minuten später
wurden vom Moderatoren der Sendung „Morddrohungen von der rechten Seite“ daraus.
Er korrigierte es in einem Nebensatz dann noch schnell mit „…von allen
Seiten…“.
Die BILD, die zuvor die Ausstrahlung des Filmes kritisierte,
übernahm das originale Zitat der Sendercheffin und sprach von Drohungen durch
Islamisten. Der FOCUS hingegen wollte lieber ein anderes Bild vermitteln und gab
deswegen „Morddrohungen durch Rechtsextremisten“ an seine Leser- und Leserinnen
weiter.
Eine gefährliche Stimmungsmache, für ein sowieso schon gespaltenes
Land.


Das Diaa aus dem Film die Facebook-Seite eines Hass-Predigers folgte, erklärte der Sender übrigens so:

DTb8LrSWAAIoJQM


An einem Gewinnspiel teilnehmen. Auf der Computermaus ausrutschen. Gibt es eigentlich ein Buch mit den 100 dümmsten Ausreden für Fehltritte im Internet?
Wie man sieht, sind die Menschen sich manchmal ähnlicher, als sie denken. Und trotzdem ist das Land so gespalten und erlaubt sich selbst nicht mehr, konstruktiv und lösungsorientiert zu diskutieren. Schade, …oder?

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, wird hier fündig: „Engel fragt“ vom 13. Januar 2018 (inklusive des Doku-Films)

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Lucke Mockridge & Günther Jauch kämpfen gegen den FC Bayern München

Um 20.15 Uhr überträgt das ZDF heute Abend den Auftakt zur Rückrunde der 1. Fussball-Bundesliga. Die zweite Hälfte der Meisterschaftssaison startet mit dem Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem Rekordmeister FC Bayern München.
Auch wenn Fans anderer Vereine es immer wieder aufregt, aber der Branchenprimus FC Bayern zieht im deutschen Fernsehen noch immer die meisten Zuschauer vor den Bildschirmen. Das liegt in erster Linie natürlich daran, dass der Verein national die meisten Fans und Unterstützer hat. Auf der anderen Seite sind es natürlich auch die ganzen “Hater”, wie man es so schön im neudeutschen nennt, die einschalten und darauf hoffen, dass der große FC Bayern München vielleicht doch mal verliert.91-header

Wen schicken die anderen Sender gegen König Fußball in den Ring?

SAT1 versucht es mit Humor: Lucke Mockridge soll sein Bühnenprogramm “I`m Lucky – I`m Lucke” zum Besten geben.
Aber keine Sorge, das kann man beruhigt verpassen. Die Aufzeichnung wird auf SAT1 am Sonntag um 10.45 Uhr wiederholt. Zeitgleich laufen zwar mit dem Wontorra-Talk und dem Doppelpass ebenfalls zwei Fussball-Formate auf anderen Sendern, aber die kann man mittlerweile wohl gern mal verpassen.

Ob RTL mit “5 gegen Jauch” eine Chance gegen den FC Bayern München hat? Zumindest Moderator Frank Buschmann motivierte mit seinem ersten Auftritt die Zuschauer eher zum abschalten. Er soll so schlecht gewesen sein, dass sich RTL-Zuschauer sogar schon Oliver Pocher zurückwünschten. Also solche Kommentare in den sozialen Netzwerken sprechen wohl Bände.

Pro7 scheint den Kampf zumindest gar nicht erst annehmen zu wollen. Mit “Unstoppable – Außer Kontrolle” füllen sie das Zeitfenster mit einem 7 Jahre alten Film mit Denzel Washington in der Hauptrolle.

Was schaltet Ihr heute Abend ein? Schreibt es uns doch mal auf Twitter oder direkt unter diesem Artikel in den Kommentaren…