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„Der goldene Handschuh“: An Vergewaltigung und Mord gibt es nichts zu entschuldigen

Der goldene Handschuh film kino filmpassage.jpgFritz Honka, gespielt von Jonas Dassler, lebt in den 70ern im berühmt-berüchtigten Stadtteil St.Pauli. Während er nach Außen hin wie ein bemitleidenswerter Verlierer wirkt, birgt der Mann ein schockierendes Geheimnis.
Wenn Fritz nicht seiner Tätigkeit als Hilfsarbeiter nachgeht, verbringt er die Nächste in der Kiezkneipe „Zum goldenen Handschuh“. Zwischen Trinkern, Prostituierten und anderen Nachtschwärmern kann er am besten einsamen Frauen näherkommen und ihnen nachstellen.
Der unscheinbar wirkende Mann mit seiner Hornbrille und dem entstellten Gesicht ist der wahrshceinlich berüchtigste Serienmörder der deutschen Nachkriegszeit.
Fritz vergewaltigt, schlägt und erwürgt seine Opfer in seiner Wohnung, zerteilt ihre Leichen und entsorgt sie.
Um den Gestank der Verwesung zu bekämpfen verteilt er unzählige Wunderbäume in seiner Wohnung und lange Zeit kommt ihm niemand auf die Spur.

Die Verfilmung des Bestsellerroman „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk sorgt bereits seit einiger Zeit für Gesprächsstoff. Ein Polizeireporter schrieben im Vorfeld sogar, man würde den Film nur mit einer Flasche Korn ertragen (MoPo vom 13. Februar) und die Hamburger Polizei zeigt anlässlich dieser Kino-Premiere echte Tatort-Fotos von der Wohnung Honkas.

Natürlich muss man sich bei dieser Gelegenheit fragen, ob es wirklich notwendig ist, die Abgründe eines solchen Menschen so detailiert auf die große Leinwand zu bringen. Aber vielleicht brauchen wir gelegentlich auch eine Erinnerung daran, dass Vergewaltiger und Mörder keine Kavaliersdelikte begehen, sondern verabscheuungswürdige Monster sind. Monster, für die man keinerlei Entschuldigung in Form von schlechter Kindheit oder die hat ja auch irgendwie provoziert gesucht werden dürfen.
Wenn dieser Film ein Stück dazu beitragen könnte, auch wenn er vielleicht gar nicht genau diese Absicht hatte, dann ist es legitim.

Der Film startet in den Kinos ab dem 21. Februar 2019.

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dArtagnan + The Dark Tenor = Outlander: „Sing mir ein Lied“

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Während die letzte Single „In jener Nacht“ noch definitive Party-Kompatibilität signalisierte, punktet „Sing mir ein Lied“ mit der ergreifenden Emotionalität einer kraftvollen Ballade. Die Franken haben sich dazu des schottischen Folk-Klassikers „Skye Boat Song“ angenommen, der die dramatische Rettung von Charles Edward Stuart nach der verlorenen Schlacht von Culloden im Jahr 1746 schildert. Jener Bonnie Prince Charlie entkam seinen englischen Verfolgern nur durch die Hilfe von Flora MacDonald, die den jungen „Pretender“ in stürmischer Nacht vom Festland auf die Isle Of Skye ruderte. Den zahlreichen Freunden der TV-Serie Outlander , deren vierte Staffel aktuell sehr erfolgreich auf VOX gezeigt wird, ist die Melodie bereits vom Titelsong geläufig – alle anderen werden sie spätestens jetzt lieben lernen. Das von Frontmann Ben Metzner nahe des Tintagel Castle (der Sage nach, der Geburtsort des legendären König Artus) selbst produzierte Video zeigt den Sänger passend zu Outlander im schottischen Kilt vor spektakulärer Naturkulisse. Ein besonderes Highlight des Songs ist der Gastauftritt des Klassik-Crossover-Sängers The Dark Tenor. Der gebürtige US-Amerikaner, der mit seinem aktuellen Album „Symphony of Ghosts“ tourt, gehört zu den interessantesten Crossover-Acts der Gegenwart und kann auf diverse Kooperationen mit Weltstars wie Yiruma zurückblicken.

„Sing mir ein Lied“ ist eine zu Herzen gehende und zugleich zeitgemäße Interpretation im Stile der Neuen Deutschen Folk-Musik dArtagnans. Für die exzellente Produktion des Albums konnte erneut Thomas Heimann-Trosien gewonnen werden, der bereits mit In Extremo, Schandmaul oder Saltatio Mortis erste Plätze in den Charts und Goldene Schallplatten einheimsen konnte. Das Lied erscheint am 08.02.2019 auf Spotify, Youtube, Amazon und allen gängigen Musik- und Video-Streaming-Plattformen. Das Album „In jener Nacht“ von dArtagnan wird am 15.03.2019 bei Sony Music erscheinen. Im Mai folgen die gleichnamige Tour ebenso wie großartige Festivalnächte, in denen unter dem Musketier-Motto nach den Romanen von Alexandre Dumas „Einer für alle – und alle für einen“ der Zauber der Freundschaft gefeiert wird.

Text und Bild: MCS

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Karl Lagerfeld ist tot

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Karl Lagerfeld (✟85)

Der Modedesigner Karl Lagerfeld ist am heutigen Dienstag im Alter von 85 Jahren verstorben, wie soeben bekannt wurde.

Laut dem Magazin «Paris Match» soll Lagerfeld am Montagabend in die Notaufnahme gebracht worden sein. Am Dienstagmorgen sei er dann verstorben.

In der Zwischenzeit bestätigte auch «Chanel» den Tod ihres Kreativdesigners, der seit fast vier Jahrzehnten für das Modehaus tätig war.

Sorgen um seinen Gesundheitszustand machte sich die Öffentlichkeit bereits im Januar, nachdem Karl Lagerfeld bei der Chanel-Modenschau in Paris nicht auftrat, was für den ehrgeizigen Mann sehr ungewöhnlich war.

Mit Karl Lagerfeld verstirbt auch ein echter Typ, der vielleicht oft umstritten war, aber sich selbst irgendwo auch immer treu blieb.

Wir möchten seinen Freunden und Angehörigen an dieser Stelle unser Mitgefühl ausdrücken.

 

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🗣💬Kommentar: Framing – Gehirnwäsche durch die ARD?

20190219_101527000_iOS.jpgAm Montagabend, um 22.30 Uhr, hat die BILD online ein scheinbar skandalöses Vorgehen der ARD in einem Artikel mit der Überschrift «Geheimpapier: So will die ARD uns umerziehen» aufgedeckt.

Im Artikel der BILD geht es um ein Gutachten, welches die Rundfunkanstalt wohl in Auftrag gegeben haben soll. Ziel eines solchen „Framing“-Gutachtens soll es sein, dass die ARD öffentlich bestimmte Begriffe und Sprachbilder verwenden soll, um ihr eigenes Image beim Gebührenzahler zu verbessern. Wie die BILD selbst schreibt, ist es in der Werbung und Politik eine gar nicht so unübliche Vorgehensweise. Aber auch große Unternehmen lassen sich diesbezüglich beraten.
Es ist eine Mutmaßung unsererseits, aber wahrscheinlich ist auch der Slogan „BILD Dir Deine Meinung“ nicht zwischen Tür und Angel entstanden, sondern ganz genau – vielleicht auch unter solchen Gesichtspunkten – entstanden.

Obwohl der Zwang zur Rundfunkgebühr und die häufig bevormundende Art des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks kritikwürdig ist, ist dieser Skandal dann doch nicht wirklich einer. Zumal dieses Gutachten bereits vor 2 Jahren erstellt worden sein soll und wir persönlich noch nie davon gehört haben, dass die ARD mit Sprüchen wie «Die ARD ist der verlängerte Arm des Bürgers.» auf Stimmungsmache ging.
Das ist auch gut so, denn mit diesem Spruch würde sich die Rundfunkanstalt dann wohl auch doch etwas lächerlich machen.

Wenn man an diesem Gutachten etwas kritisieren will, dann wohl die Tatsache, dass es sich um reine Geldverschwendung gehandelt haben muss, da wir – wie gesagt – noch nie etwas in dieser Richtung wahrgenommen haben. Und wenn wir den Hashtag #Framing auf Twitter verfolgen, dann geht es nicht nur uns so.

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Überhaupt sollte das Thema Geld vielleicht einmal mehr im Blickpunkt der Kritik an die öffentlich-rechtlichen Sender in den Fokus rücken. Während die Privatsender sich jeden Euro verdienen müssen, vertritt man bei diesen Sendeanstalten nämlich offensichtlich die Meinung, man müsse nur laut genug fordern um den Bürger noch mehr Geld für diese staatliche Form von „Pay-TV“ aus den Taschen zu ziehen.
Es nutzt eben nichts, wenn man mit der «Lindenstraße» ein einziges Format, welches sowieso schon seit Jahren mit miserablen Einschaltquoten zu kämpfen hat, aus Sparmaßnahmen aus dem Programm zu nehmen. Bevor man die Gebühren für die Bürger erhöht, sollte man schon allein aus moralischen Gründen jeden Posten auf dem Prüfstand stellen und sehen, wie man selbst besser wirtschaften kann.
Dazu gehört es sicherlich auch, dass die Sender keine unzähligen Spartensender am Start haben müssen, die jeweils nicht sehr viel mehr Reichweite haben, wie ein x-beliebiger YouTube-Channel einer sich schminkenden Blondine.

Davon abgesehen ist es natürlich positiv zu bewerten, dass man unabhängige Rundfunkanstalten hat, die nicht am Tropf von Wirtschaftsunternehmen hängen und ggf. unsere Meinung beeinflussen wollen.
Dummerweise sollte das dann aber im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für die politischen Themen im Land gelten. Das Parteibuch und die ideologische Einstellung von Senderchef bis Kabelhalter sollten keine Rolle spielen, das höchste Gut eine vollkommen neutrale Berichterstattung. Erzählen was passiert, anstatt darstellen wie es in der eigenen Wahrnehmung so stattfindet, das sollte die Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders sein.
Zudem sollte man sich auch darüber bewusst werden, dass im Falle von Katastrophen oder Anschlägen die Menschen ein besonderes Bedürfnis nach Informationen haben. Immer wieder wird kritisiert, dass private Nachrichtensender stundenlang Blaulichter auf den Straßen filmen und ihre bisherigen Erkenntnisse wiederholen. Der Zuschauer bekommt dadurch aber das Gefühl, sie werden wirklich auf dem neusten Stand gehalten und sie würden auf keinen Fall eine wichtige Nachricht verpassen, weil ja erst die aktuelle Folge einer Heimatserie unterbrochen werden müsste.
Dieses Gefühl von „an die Hand nehmen“ braucht ein Zuschauer vielleicht auch mal, wenn gerade etwas Schlimmes passiert ist.

Fazit: die öffentlich-rechtlichen Sender sind wichtig. Das „Framing-Gutachten“ taugt nur zu einer Schlagzeile in den Boulevard-Medien des Landes. Viel wichtiger wäre es aber einmal, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk gewillt wäre, Kosten einzusparen und ihre grundsätzliche Ausrichtung zu überdenken und vielleicht auch mal den Bedürfnissen der Zuschauer anzupassen. Denn wie heißt es im Gutachten so schön: «Wir nehmen jeden ernst – auch Deine Oma.“. Schön für Oma, jetzt fehlen nur noch die zig Millionen Gebührenzahler aus anderen Generationen.

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Das Ding des Jahres: Wohnung und Auto für Erfindung verkauft

das ding des jahres.jpg„‚Das Ding des Jahres‘ war für ProSieben die erfolgreichste neue Show-Reihe 2018. Zusammen mit Stefan Raab haben wir das Konzept der Sendung geschärft und weiter verbessert“, sagt ProSieben-Chef Daniel Rosemann vor dem Start der zweiten Staffel der erfolgreichen ProSieben-Show-Reihe „Das Ding des Jahres“ am Dienstag, 19. Februar.
„In derselben Sendezeit stellen jetzt zehn statt acht Erfinder ihre ‚Dinge‘ vor. Dadurch bekommt die Show mehr Tempo.“

Mit AMORELIE-Gründerin und Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer steht eine neue Expertin an der Seite des Kompetenzteams aus Joko Winterscheidt, Lena Gercke und REWE-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog. In jeder Show treten nicht mehr acht, sondern zehn Erfinder in fünf Duellen gegeneinander an. Die Erfindungen in einem Duell stammen aus ähnlichen Bereichen und sind dadurch vergleichbarer. Die Entscheidung über den Duell-Sieg und den Einzug ins Live-Finale trifft nur noch das Publikum.

Was wird „Das Ding des Jahres“ 2019 und gewinnt 100.000 Euro?

Das Ding des Jahres
📺 ProSieben
📆 Dienstag, 19. Februar 2019
🕗 20.15 Uhr
💻 #DDDJ

Für diese Chance ging zumindest eine Kandidatin ein großes Risiko ein.
Zehn Jahre tüfteln, aufs Gehalt verzichten oder die Wohnung verkaufen. Die Erfinder in der ersten Ausgabe der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ geben alles, um ihre Ideen zum Erfolg zu führen.

Grażyna Szałkowska-Mendel (56) aus Kassel geht für ihre Idee – eine Form, mit der man Wurst ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe selbst herstellen kann, sehr weit: „Wir hatten nicht so viele Ersparnisse, ich musste meine Wohnung und mein Auto verkaufen.“

Ob sich dieses Risiko lohnen wird?

Wie weit würdest DU gehen, um eine Deiner Ideen in die Tat umzusetzen? Schreib uns – ohne Registrierung – unter diesem Artikel in die Kommentare, ob auch Du alles auf eine Karte setzen würdest…

Bild: ProSieben, Willi Weber