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In eigener Sache…

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Wir sind nicht weg, nur kurz nicht hier…
CU soon…!

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“Dieses bescheuerte Herz” mit Elyas M`Barek

5933965.jpg-c_215_290_x-f_jpg-q_x-xxyxxNachdem Ende Oktober der dritte Teil von “Fack ju Göhte” in den Kinos kam, wird schon am 21. Dezember 2017 ein weiterer Film mit Elyas M`Barek in der Hauptrolle an den Start gehen.

In “Dieses bescheuerte Herz” spielt M`Barek den fast 30jährigen Lenny. Er ist der Sohn eines Herzspezialisten und lässt es im Leben ordentlich krachen. Seine Tagesordnung besteht aus feiern, Geld ausgeben und ansonsten nichts. Finanziert wird das alles durch seinen Vater, der aber endlich die Reißleine zieht und seinem Sohn die Kreditkarten sperrt.
Um wieder an Papas Vermögen zu kommen, muss sich der Berufssohn um den schwer herzkranken 15jährigen Jungen David kümmern. David ist seit seiner Geburt krank und stammt aus einer tristen Hochhaussiedlung. Zwei Welten, die hier aufeinander prallen.
Lenny nimmt den schwerkranken Jungen mit auf Shopping-Tour, fährt mit ihm im teuren Sportwagen durch die Gegend und stellt irgendwann fest, dass ihm der todkranke Teenager ziemlich ans Herz gewachsen ist.

Die Story ist im Vorfeld so unglaublich eindimensional und absehbar, dass es eher auf dem Niveau eines SAT1-Films am Mittwochabend zu finden ist. Da die Kinos mittlerweile einen so hohen Eintrittspreis verlangen, dass man das Gefühl hat, man finanziert den kompletten Saal allein, muss man sich schon fragen, ob es dieser Film wert ist.
Allein der Einsatz einer der bestbezahlten Schauspieler Deutschlands rechtfertigt diese Ausgabe wohl nicht. Tipp: wartet auf die TV-Premiere, in der Zwischenzeit wird die Story bestimmt nicht besser, aber sie kostet dann schlichtweg weniger. Es sei denn, Ihr habt einen völlig verrückten M`Barek-Fan und noch kein Weihnachtsgeschenk: dann geht ein Kino-Gutschein natürlich klar.

Bild: Constantin Film Verleih

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Wenn Werbung den Menschen vergisst

935 transparent“Die Erinnerung ist ein Geschenk, dass man für immer erhält.”
Mit diesen Worten wirbt MyDays für Erlebnisgeschenke wie beispielsweise JetSki fahren. Der Gedanke dahinter ist auch gar nicht verkehrt. Anstatt irgendwelcher Geschenke, die dann nach Weihnachten wieder umgetauscht werden oder was der Empfänger sich sowieso lieber selbst aussuchen würde, schenkt man ein besonderes Erlebnis. Nur der Slogan, der damit wirbt, dass man sich ein Leben lang daran erinnern würde, den darf man schon hinterfragen.

Offiziell sind in den nächsten Jahren fast 2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Wenn wir uns nun überlegen, wie viele Menschen im Alter so stark vergesslich sind, aber gar nicht deswegen behandelt werden, dann ist “für immer” laut dieses Slogans bis Mitte 50 oder 60.

Die Zielgruppe dieser Firma wird auch nicht in dieser Altersklasse liegen, somit ist denen die Anzahl der Demenzerkrankten erst einmal egal. Opa und Oma werden kaum zu Weihnachten über ein Abenteuerurlaub mit Tauchlehrgang im Mittelmeer erfreut sein.
Aber die ganze Geschichte zeigt auch, dass in der Werbung immer noch nur Perfektion und ewige Jugend zählt. Das sich das Leben mal ändern wird, das wird einem höchstens mal gezeigt, wenn wieder eine Frau mitte 40 ihren Hintern in die Kamera hält und erklärt, sie wäre inkontinent aber dank der neuen…
Ach, vergessen wir das.  Hier wird nämlich auch wieder ein Mensch vergessen: der, der gerade beim Essen die Nachrichten anschauen will und stattdessen… Ihr wisst schon. Müssen wir nicht weiter drüber sprechen.



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Adoro – „Irgendwo auf der Welt“: Winteralbum mit Songs von Adel Tawil, Philipp Poisel und weihnachtlichen Klängen

Adoro_Irgendwo_auf_der_Welt_AlbumcoverMusik in eine Ruhe kommen zu lassen, ist ein Kunststück. Auf ihrem neuen Album „Irgendwo auf der Welt“ vereinen Adoro 13 unaufgeregt-besinnliche Stücke. Mit Herzblut zusammengestellt, setzt das Album die Fährte fort, auf der sich die vier exzellenten, an der klassischen Musik geschulten Sänger unzählige Fans und Bewunderer erspielt haben. Lied- und Song-Schätze, bekannte und solche, die der Wiederentdeckung unbedingt würdig sind, wurden in ihren geläufigen Interpretationen von Adoro einmal mehr infrage gestellt, sorgsam auseinandergenommen und neu arrangiert. Und noch eine weitere, von den vier Gesangskünstlern und ihrem Publikum gleichermaßen liebgewonnen Maxime, findet in „Irgendwo auf der Welt“ ihre Fortsetzung: Zu genießen gibt es ausschließlich Lieder, denen der immerwährende Glanz der zeitlosen Schönheit innewohnt. Jeder Einzelne ist ein Glücksfall, Futter für menschliche Sehnsüchte. In der Summe erzählen die Lieder eine Geschichte, die in schnelllebigen und angsterfüllten Zeiten wie eine musikalische Einladung klingt. Eine Einladung zur Hoffnung, die sich aus der Sehnsucht nach Ruhe speist. In der Ruhe liegt die Kraft, sagt man. Adoro lassen das Sprichwort auf „Irgendwo auf der Welt“ wie eine Gewissheit klingen. Von Piano, Streichern und Akustikgitarre getragene Arrangements, öffnen sich und besitzen in ihrer Mehrstimmigkeit mitreißende Kraft.
„Irgendwo auf der Welt“, das Album, mit dem Adoro ins zweite Jahrzehnt ihres Bestehens starten, zollt der Entschleunigung Tribut. „Beinahe jedes Jahr veröffentlichen wir kurz vor Weihnachten ein Album. Aber wir stellten die Zeit rund um Weihnachten bislang auf keinem unserer Alben thematisch in den Vordergrund. Der Winter ist eine Zeit, in der Menschen den Blick nach Innen richten. Dazu braucht man Ruhe und Muße. Diese Momente der Reflexion musikalisch zu spiegeln, war diesmal unser Ziel. „Irgendwo auf der Welt“ heißt unser neues Album auch, weil es ihn irgendwo auf der Welt gibt, diesen Sehnsuchtsort Ruhe. Man muss ihn nur finden,“ erklären Bassbariton Peter Dasch, die beiden Baritone Nico Müller und Jandy Ganguly, sowie der Lyrische Tenor Assaf Kacholi.
Adoro haben ihn gefunden. Nicht zuletzt auch in den Liedern, die sie für ihr neues Album auswählten. Die Melancholie von Adel Tawils „Ist da jemand“ wird mit unter die Haut gehender Emotionalität neu gedeutet, während die Intensität des Wahrhaftigen in Philipp Poisels „Ich will nur“ der vermeintlichen Coolness den Rang abläuft. Das Versprechen, den liebgewonnen Menschen durch stürmische Zeiten zu tragen, wird in der vierstimmigen Adoro-Version von Matthias Schweighöfers „Durch den Sturm“ zur schönen Gewissheit. Von Akustikgitarre, Kontrabass und sorgsam dosierten Streichern getragen, offenbaren Adoro in Laith Al-Deens „Alles an dir“ einmal mehr ihr immenses, kollektives Sängertalent. Gerade die Unaufdringlichkeit ihres Gesangs öffnet die Sinne, um die Ohren und Herzen von Millionen Menschen mit spielerischer Leichtigkeit zu gewinnen. Es ist die spürbare Faszination der vier Protagonisten von Adoro für ihre eigene, längst gefundene musikalische Sprache, die „Irgendwo auf der Welt“ wie ein Destillat ihres Schaffens als Band wirken lässt.
Aber das Album setzt auch neue Akzente, diesmal erweitern Adoro ihr Repertoire, das sich immer aus Klassik und Pop zusammensetzte, um ausgewählte Weihnachtslieder. „Leise rieselt der Schnee“, „Still, still, still“ und „Stille Nacht“ geben schon in ihren jeweiligen Titeln vor, warum sich Adoros Weihnachtsliedrepertoire wunderbar ins Gefüge von „Irgendwo auf der Welt“ einbetten ließ. Auch sie feiern die Ruhe, die Zeit der inneren Einkehr und das Loslassen von der Geschäftigkeit.
Nach Millionen verkaufter Platten, Platz-1-Notierungen, Top-Ten-Abonnement, unzähligen, in Gold und Platin gegossenen Awards, zig ausverkauften Tourneen und atemberaubenden Gastspielen mit u.a. Barbara Streisand, könnten sich Adoro verdientermaßen auf ihren Lorbeeren ausruhen. Aber ihr Drang, das eigene Repertoire kontinuierlich zu erweitern und immer wieder neu zu beleuchten, zeichnet ihren Weg spannend und einladend. „Irgendwo auf der Welt“ ist der vorläufige Höhepunkt in der an Glanznummern ohnehin reichgesäten Karriere von Adoro. Nicht zuletzt, weil es ein Kunststück ist, Musik in Ruhe und Besinnlichkeit kommen zu lassen.

Das Album ist am 24. November 2017 erschienen und beim Plattendealer Eures Vertrauens bereits erhältlich.

Text und Bild: MCS

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“Geostorm” und andere Apokalypsen

Um Naturkatastrophen zu verhindern, wird die Welt zukünftig von einem Satellitensystem überwacht, welches das Wetter kontrolliert. Glasklare Geschichte, Apokalypse-Film beendet. Nun ja, nicht ganz.
Eines Tages spielt die Kontrollstation verrückt und ein weltweiter Supersturm droht alles Leben auf dem Planeten auszulöschen. Der Ingeniur Jake, gespielt von Gerard Butler, soll den verursachenden Satelliten wieder auf Kurs. Gleichzeitig versucht sein Bruder Max (Jim Sturgess), gemeinsam mit der Secret Service Agentin Sarah Wilson (Abbi Cornish) ein Attentat auf den US-Präsident zu verhindern. Der Anschlag auf dessen Leben scheint in einem direkten Zusammehang mit dem lebensgefährlichen Wetterproblemen zu stehen.2017-10-23 (1)

Wer die Geschichte noch nicht kennt: sie handelt vom aktuellen Kinofilm “Geostorm”. Für uns war der Film Anlass genug, einmal unsere Top 3 an Apokalypse-Filmen zu checken.

Armageddon
Unglaublich, aber es ist schon fast 20 Jahre her, dass Bruce Willis mit seinen Haufen ins Weltall fliegt und die Menschheit rettet. Damit verbunden ist auch der fantastische Aerosmith-Song “Don`t miss a thing” schon so alt.
Ein Meteorit rast auf die Erde zu. Und wie immer in diesen Produktionen ist es natürlich die USA, die einen tollkühnen Plan verfolgt und die komplette Menschheit rettet. Neben Willis spielen auch noch Ben Affleck und die Tochter von Aerosmith Sänger Steven Tyler, Liv Tyler, mit.

The Core – der innere Kern
Der Erdkern bleibt, vorerst ohne erkennbaren Hintergrund, stehen und dreht sich nicht mehr. In Folge dessen löst sich das Magnetfeld der Erde auf, Flugzeuge fallen vom Himmel und die Sonne löscht bald jegliches Leben aus.
Aber auch hier hat die USA wieder einen Plan: ein Team von Wissenschaftlern bohrt sich zum Mittelpunkt der Erde, zündet (wie immer) eine Bombe und setzen den Kern wieder in Bewegung.

Ist Euch mal aufgefallen, dass die Amerikaner denken, mit Bomben jegliches Problem lösen zu können?

Wenn es mal ein Apokalypse-Marathon am Wochenende sein soll, notiert Euch am besten auch noch “The Day after Tomorrow” und “2012”. Ersterer Film stammt aus dem Jahr 2004, als Donald Trump noch nicht beschlossen hatte, dass es diesen ganzen Klimakrams gar nicht gibt.

Also, ob im Kino mit dem neuen Streifen “Geostorm”, oder daheim auf dem Sofa mit den Klassikern des Weltuntergangs: 9:35 Uhr wünscht gute Unterhaltung!