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Alexander Knappe live im Rosenhof Osnabrück (w. Lee MacDougall)

alexander-knappe-konzert-rosenhof-osnabruckAlexander Knappe – Die Zweite. So schlicht und einfach benannte der Sänger sein zweites Album, obwohl es ein tiefgängiges und gut produziertes Werk ist, welches sich keineswegs hinter den groß beworbenen Veröffentlichungen der Musikindustrie verstecken müsste.

“Lauter Leben”. Unter diesem Motto ging Alexander Knappe nun auf Deutschland-Tour und machte am Donnerstagabend auch im kultigen Osnabrücker Rosenhof Station.

Bevor Knappe die Bühne betrat, erschien erst einmal ein einzelner Mann im Rampenlicht. Bewaffnet mit einer Gitarre und einer Tasse Tee stand er dort und entschuldigte sich erst einmal dafür, wohlwissend um die kulturellen und sportlichen Differenzen beider Länder, dass er aus England stamme. Lee MacDougall gewann mit diesem sympathischen und selbstironischen Satz die Aufmerksamkeit der Zuschauer und mit der starken Stimme, mit der er seine Songs und ein Medley aus Cover-Versionen vortrug, fesselte er sie.
Zwischen den Titeln sprach er mit ihnen und es wurde klar, warum er sich offiziell als Songwriter, Singer and Storyteller bezeichnet.
Dieser Support machte neugierig und es wird in naher Zukunft, spätestens aber im April 2015, wenn sein neues Album erscheint, mehr von ihm auf dieser Seite zu lesen geben.alexander-knappe-lauter-leben-tour-2014-rosenhof-osnabruck

Gegen 21 Uhr war es dann soweit. “Mr. Knappe”, wie sein Kollege ihn im Vorfeld immer wieder nannte, betrat die Bühne im Osnabrücker Rosenhof.
Er ließ keinen Zweifel daran, dass er auch vor nicht-ausverkauftem Haus und auf vergleichbar kleiner Bühne, nicht alles geben würde. Mit starken Griffen in die Saiten, wild gespielten Drums und dem Song “Neuland” holte er die Zuschauer direkt von den Stühlen.
Der gebürtige Cottbusser reckte die Hand nach oben, sprang und tanzte über die Bühne und spielte nicht für, sondern mit dem Publikum. Dies wurde besonders bei dem Song “Wo fliegst Du” deutlich, als er gemeinsam mit seinen Musikern inmitten der Fans Platz nahm. Das war für einen Moment kein Konzert eines unerreichbaren Stars mehr, sondern ein gemütliches Sit-In, bei dem der Mann mit der guten Stimme und der Gitarre spielende Kumpel gemeinsam mit Freunden auf dem Boden saß und seinen Gefühlen freien Lauf ließ.
Wie nah er seinen Fans ist, konnte man später am Abend noch einmal bewundern. Als eine junge Frau darum bat, einmal von ihm in den Arm genommen zu werden, sprang er spontan von der Bühne und erfüllte ihr diesen Wunsch.

Am Ende des Abends und nach Zugaben wie “Wunderbare Jahre”, “Weil ich wieder zu Hause bin” und “Das letzte Lied” ging ein Konzert zu Ende, dass nicht nur die treuen Fans in der ersten Reihe begeisterte, sondern auch neue Hörer auf den hinteren Plätzen gefiel.
Was auffiel, dass Alexander Knappe völlig darauf verzichtete, mit bekannten Melodien und Coversongs anderer Künstler eine Form des “Fishing for Compliments” zu betreiben. Immerhin wäre es ein altbewährtes Mittel, mit den Ohrwürmern der Musikgeschichte ein Publikum zu begeistern.

Wer sich nun selbst von den Live-Qualitäten überzeugen möchte, dem seien noch abschließend die verbleibenden Tour-Termine wärmstens ans Herz gelegt:

  • 12. Dezember 2014
    Lübeck, Rider´s Cafe
  • 13. Dezember 2014
    Magdeburg, Feuerwache
  • 15. Dezember 2014
    Cottbus, Bebel
  • 16. Dezember 2014
    Frankfurt, St. Peter Cafe
  • 18. Dezember 2014
    Dortmund, Piano
  • 19. Dezember 2014
    Cottbus, Bebel (Zusatztermin)

Mehr Infos dazu auf www.alexanderknappe.net.

 

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