Ein Kommentar

#Newtopia: Realistische Bedingungen & freies Internet

cats (2)Seit langer Zeit hat man als Zuschauer zum ersten mal das Gefühl, dass die Pioniere in Newtopia ansatzweise strukturiert und zielstrebig an etwas arbeiten. Wir schreiben den zweiten Tag unter der Leitung von Derk und die “To-Do”-Liste an der Wand hat schon einmal höhere Ziele, wie zuvor.
Natürlich gibt es noch immer faule Eier im Nest. Der #Teebeutel beispielsweise nimmt weder an Meetings teil, noch bringt er sich großartig in die Gruppe ein. Hierfür wird er aber auch schon intern kritisiert und gilt als heißester Kandidat für die nächste Nominierung.
Einsicht darf man von ihm aber nicht erwarten, obwohl er schon vorsichtig von Yasmin darauf angesprochen wurde. Stattdessen erzählte er, er wäre bei der Produktion gewesen um nachzufragen, ob vielleicht bei denen noch Anfragen für sein Sportprogramm vorliegen. Die Antwort: “Nicht unbedingt.”. Es gibt ihm aber scheinbar nicht zu denken….

Die Pioniere haben mittlerweile nicht mehr zwangsläufig den Wunsch von der Produktion finanziell unterstützt zu werden. Vielmehr hätten sie gern realistische Bedingungen. Tatsächlich werden sie häufig von der Produktion gebremst. Es werden Kostenvoranschläge nicht weitergereicht, es werden Links zu erlaubten Programmen von der Produktion per Email geschickt, die Seiten sind dann allerdings gesperrt und viele andere Ärgernisse, die so im Alltag nicht stattfinden.
Aus diesem Grund haben wir uns mal an eine vorläufige Liste gesetzt, die den Pionieren wohl in dieser Form auch gerecht werden könnte:

Realistische Bedingungen

  • Bei Anrufen gibt es das Problem, dass die Pioniere erst einen Disclaimer vortragen müssen (Gespräch wird mitgeschnitten und evtl. im TV ausgestrahlt). Die meisten Menschen legen in diesem Fall direkt auf. Hier wäre es wichtig, dass die Produktion vielleicht im Vorfeld ein aufklärendes Gespräch führt oder man einfach beim ersten Gespräch auf Mitschnitt und Ausstrahlung verzichtet.
  • Die Pioniere haben den Wunsch geäußert, selbst einkaufen zu können oder aber auch im Baumarkt einmal selbst die passenden Teile raussuchen zu können. Das wäre mit einem enormen Aufwand verbunden und deswegen wohl unrealistisch. Allerdings wäre es wohl fair, wenn man seitens der Produktion einen Mitarbeiter für Besorgungen abstellen könnte. Der “Laufbursche”, wenn man es so negativ betiteln will, könnte auch mal gezielter nach etwas im Geschäft suchen und im Zweifelsfall per Nachricht ein Bild aufs Smartphone schicken oder anders Rücksprache halten.
  • Die Pioniere äußerten den Wunsch, gelegentlich ein paar Nachrichten aus der Außenwelt lesen zu dürfen. Politik, Wirtschaft, Sport… Wir sind der Meinung, es schadet ihnen nicht, wenn man ihnen sogar täglich die BILD-Zeitung (immerhin an Talpa beteiligt) liefert. Sollte es ein Newtopia-Thema in die Zeitung schaffen, könnte man es schwärzen oder ausschneiden.

Freies Internet

  • Das Internet der Pioniere ist extrem gefiltert. Es werden nicht explizit die Seiten gesperrt, die Newtopia thematisieren, sondern einfach alles. Von der Produktion müssen einzelne Seiten dann freigeschaltet werden. Öffnet man den Pionieren das Internet, sperrt Facebook, Twitter, WordPress und Blogger, sowie die einschlägigen Fan-Projekte und Adressen in denen z.B. das Wort “newtopia” zu finden ist, könnte man es deutlich effektiver nutzen.
  • Sehr interessant wäre es, wenn man den Pionieren den 24/7-Livestream von Utopia in den Niederlanden freischalten würde. Sie sind in der Entwicklung schon sehr viel weiter und könnten eine Motivation für die Pioniere sein. Vielleicht schaut man sich das ein oder andere mal ab, aber das dürfte auch nicht sonderlich tragisch sein.
    Aufgrund der sprachlichen Probleme wird wahrscheinlich niemand auf die Idee kommen, sich tatsächlich stundenlang den Livestream aus den Niederlanden anzuschauen. Sollte es doch so sein, könnte man darauf hinweisen, dass sie es nicht übertreiben sollen.
  • Emails sollten ausschließlich danach gefiltert werden, ob sie zu viele Informationen von Außen, Beschimpfungen oder unrealistische Fake-Angebote enthalten. Die Beeinflussung der Pioniere, indem man an manchen Tagen nur positives, an anderen Tagen negatives Feedback durchlässt, ist nicht realistisch und auch nicht fair. Auf diesem Wege gehen wichtige Emails, wie eben die oben angesprochenen Kostenvoranschläge oder auch mal Beschwerden aufgrund einer fehlerhaften Lieferung, verloren.

Schreibt uns unter den Kommentaren oder auf Facebook Eure Meinung zu diesem Thema!

 

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Ein Kommentar zu “#Newtopia: Realistische Bedingungen & freies Internet

  1. fake as fake can, so what?
    Diese „Rettungsmaßnahmen“ dürften den Zuseher-Schwund kaum noch aufhalten, geschweige denn umkehren. Die Birne ist geschält, der Käs gegessen.

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