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#Newtopia: Neue Pioniere – …nur woher?

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Die neue Welt braucht vor allem eins: neue Pioniere! Aber woher nehmen!?

Im Prinzip hatte die Produktionsfirma Talpa eine gute Idee. Die Teilnehmer von Newtopia müssen im Vorfeld eine Kaution hinterlegen, die bei freiwilliger Aufgabe nicht zurückgezahlt wird. Die Höhe der Kaution variiert je nach Einkommen. Sebastian berichtete beispielsweise, er habe 2500 Euro hinterlegt, Victoria hingegen sogar 5000 Euro. Ebenfalls aus Erzählungen der Pioniere ist bekannt, dass Adrian anstelle von Bargeld seine Spielekonsole als Sicherheitsleistung hinterlegte.
Dieses Verfahren sollte verhindern, dass die Pioniere leichtfertig das Projekt aufgeben oder sogar, wie man es häufig bei Big Brother erlebte, einen Auszug als Druckmittel gegen die Produktion verwenden.
In der Praxis hat sich das Verfahren leider nicht immer bewährt. Bei Massenauszügen wurde scheinbar nachverwandelt. Hinzu kamen Auszüge aus gesundheitlichen Gründen, bei denen man zuletzt nicht sicher sein konnte, ob es wirklich so unausweichlich war, wie dargestellt.

Unterm Strich bleibt die Tatsache, dass man jede Menge Bedarf an neuen Pionieren hat. Entsprechend häufig ist online der Hinweis auf das Bewerbungsformular zu finden. Zuletzt schien eine eingeplante Kandidatin in letzter Minute abgesprungen zu sein, denn das Format kämpft nicht nur mit den Einschaltquoten, sondern auch mit dem Image. Dabei muss man sagen, dass es in den letzten Wochen tatsächlich stetig bergauf ging und potentielle Bewerber sich im Prinzip keine Sorgen machen müssen. Abgesehen von einem gewissen Anteil an Zuschauer, die sich grundsätzlich über alles aufregen und sich gern auch mal Wahrheiten verbiegen, damit das möglich ist, werden die authentischen und fleißigen Pioniere auch stets entsprechend positiv von der Öffentlichkeit behandelt.

Aber woher sollen nun die neuen Pioniere kommen? Die Produktion kann sich unmöglich darauf verlassen, dass die (guten) Bewerber ihnen in den Schoß fallen. Man muss offenbar das Einzugsgebiet erweitern und zusätzlich auch auf Menschen zugehen.
Deswegen sind hier unsere Vorschläge…

  • deutschsprachige Niederländer
    Gerade bei unseren holländischen Nachbarn hat das Format offensichtlich einen ganz anderen Stellenwert. Warum nicht einmal einen deutschsprachigen Niederländer für Newtopia gewinnen? Vielleicht befindet sich ja sogar in der Casting-Kartei von “Utopia” ein Ex-Teilnehmer, der noch einmal in Deutschland teilnehmen und dort seine Erfahrungen teilen möchte.
  • Pioniere aus aller Welt
    Generell könnte es sehr interessant sein, Teilnehmer aus anderen Ländern als Pioniere für Newtopia zu gewinnen. Neue Einflüsse und Kulturen. Idealerweise wären es natürlich Kandidaten, die bereits deutsch sprechen oder dabei sind, die Sprache zu erlernen.
  • Auf die YouTuber, fertig, ..los!
    Auf YouTube wimmelt es nur so von Menschen, die sich gern vor der Kamera bewegen. Ob es nun der bastelnde Handwerker ist, oder ein Grafiker, ein Kreativer mit Life-Hacks oder, …oder…oder… Es wäre zumindest ein Versuch wert, diese Menschen gezielt anzusprechen und sogar Werbung für ihren Channel (z.B. auf 1-2 T-Shirts) zu erlauben und damit einen zusätzlichen Anreiz für die Teilnahme zu schaffen.
  • Ex-Pioniere kein Tabu mehr
    Spätestens seit dem Candy-Comeback sollte klar sein, dass Ex-Pioniere kein Tabu mehr sind. Aktuell sollte man aber darauf achten, dass ihre Charaktere keine “Bremsen” für die Entwicklung des Projektes darstellen.
    Hier wären beispielsweise Christian (Leitung des Stalls), Tatjana (Büroarbeiten), Lennert (Handwerk) und Enrico (Handwerk) interessant. Sehr wahrscheinlich müsste man ihnen, wie wir schon an anderer Stelle schrieben, Anreize geschaffen werden. Aber wenn etwas nur so funktioniert, muss man das auch so akzeptieren. In Anbetracht der hohen Ausgaben für dieses TV-Format, wäre die Anreize das kleinere Übel…

Es gibt bereits einen neuen Pionier am weiten Horizont, betreffend der Details möchte man sich aber aufgrund der jüngsten Erfahrungen bedeckt halten. Gleichzeitig darf man aber auch damit rechnen, dass mit Olli (Krankenhaus) und Adrian (ständig unzufrieden) bereits zwei Kandidaten wieder zum Absprung bereit stehen…

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