Ein Kommentar

#Newtopia: Zieht Enrico die Anweisungen der Produktion durch?

enrico

Enrico ist zurück in Newtopia und kündigte bereits im Vorfeld an, eine Menge Wut im Bauch zu haben. Für eine Woche gibt er den Zuschauern, den Pionieren, aber scheinbar vor allem der Produktion den handwerklichen Drill Instructor: erst zusammenfalten, dann aufbauen und motivieren.

Im heutigen 9-Uhr-Meeting wurde klar, was aus dem angelieferten Baumaterial werden soll: der Plan B!
Als erstes war von der Produktion geplant, dass Sebastian mit der Umsetzung seines Wunsches, ein Baumhaus, gehalten werden sollte. Als dies nicht  klappt, Sebastian verließ das Projekt am Sonntagmorgen, stellte man offenbar auf “Plan B” um: Enrico soll mit der Gruppe Marktstände bauen.

Nils stellte im Anschluss fest, dass es bereits zwei Hinweise durch externe Personen, unter anderem Gärtner Leo, gab, die von einem Markt sprachen. In den Niederlanden funktioniert das ja auch. Und offenbar möchte man es nun auch in Deutschland anwenden. Wieder einmal. Das hatten wir auf anderem Wege ja auch schon mit dem Verkauf der Kühe und dem Restaurant.
Nils: “…und das soll dann nicht gescriptet sein? Dann können sie uns auch einen Brief reinschicken und sagen, wir sollen das und das machen.”.
Recht hat er, der Nils. Das schreiben wir nicht oft, aber es ist so.

In seiner Ansprache erklärte Enrico, dass offenbar viele Mitarbeiter der Produktion schon nicht mehr am Standort “Königs-Wusterhausen” arbeiten. Immer wieder hieß es, der Karren wäre im Dreck, man müsse jetzt endlich was tun – man kennt diese Argumente.
Ganz bestimmt hat die Gruppe der Pioniere zu viele “Faulpelze”, aber die Fehler der Produktion sind unbestritten. Und ganz bestimmt gehört es auch dazu, dass man den Pionieren erst von einem Besucher wie Rainer Langhans übermitteln lässt, sie sollen sich für ihre Anwesenheit bezahlen lassen, sonstigen Luxus von der Produktion finanzieren lassen und über das Leben nachdenken. Wenn man aber keinen Haufen “Freidenker” castet, wird aus dem “über das Leben nachdenken” einfach nur simples chillen.
Und nun folgt das nächste Zeichen der Produktion: arbeiten, arbeiten, arbeiten…. Ihr müsst nun doch wieder Besucher auf das Gelände locken, welches zuvor durch eine aufwendige Bewerbungsprozedur förmlich verhindert wurde.

Bei aller Kritik an die Pioniere muss man festhalten, dass es die Produktion nicht schafft, den Pionieren den Aufbau von Newtopia zu ermöglichen. Immer wieder gibt es erschwerte Bedingungen, die alles verzögern. Hinzu kommt, dass man die Pioniere noch mit unterschiedlichen Zeichen verwirrt. Besser wäre es vielleicht von Anfang an gewesen, wenn die Produktion sich entweder raushält, oder konkrete Ziele verfolgt. Und anstelle von ständig wechselnden Zeichen durch Besucher, hätte es vielleicht ein professioneller Businessberater und ein Gruppencoach getan.

Der Besuch von Enrico kommt bei vielen Zuschauern gut an: “Endlich bauen die mal was…”.
Aber bauen nur um des bauen willens ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Wir hätten uns gewünscht, dass Enrico, wenn er schon eine “Extrem-Bauwoche” einplant, eher die baulichen Pläne der Pioniere umsetzt und anleitet. Schließlich sind sie es, die danach auch mit den baulichen Änderungen leben und arbeiten müssen. Das kann ihnen niemand abnehmen.

Bild: Newtopia.de Livestream

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Ein Kommentar zu “#Newtopia: Zieht Enrico die Anweisungen der Produktion durch?

  1. Für mich sind diese hilflosen Versuche von Schadensbegrenzung eher ein Ausdruck großer Hilflosigkeit mit einem völlig desolaten Konzept.

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