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#Newtopia: Die große Vision kommt!

crowdfunding meeting

Am Freitagabend kam es zur lang angekündigten Vorstellung der großen “Crowdfunding”-Vision, die ursprünglich von Nils, Martin, Yasmin und Steffen in einer feuchtfröhlichen, nächtlichen Runde ins Leben gerufen wurde.

In aller Kürze zusammengefasst sieht diese Vision einen großen Umbau von Newtopia vor: Gartenhäuser dienen als Wohn- und Schlafplätze für die Pioniere, die Scheune soll als “Mehrzweck-Gebäude” umgebaut werden und neben einer Bühne für Veranstaltungen unter anderem auch Arbeitsplätze für die Künstler beherbergen.
Gegen die großen Pläne kann man wohl nichts sagen. Nur beim Thema “Finanzierung” spalten sich die Meinungen. Die enormen Kosten sollen durch Spenden der Zuschauer getragen werden. Während das moderne Crowdfunding grundsätzliche eine Gegenleistung beinhaltet [hier ausführliche Informationen], scheint Nils mittlerweile die unkompliziertere Paypal-Spendenaktion zu favorisieren.

Im abendlichen Meeting stellte Nils das große Projekt vor. Die erste Geduldsprobe musste er sich stellen, nachdem Anne seinen ellenlangen Monolog unterbrach, weil die Enten an, für die Tiere giftigen, Blumen knabberten. Nils kochte innerlich, konnte sich aber noch beherrschen.
Später kam es sogar noch zu einem sehr, sehr selten gewordenen “Notcut”, da es offenbar zu einem Feueralarm kam. Anne ließ einen Topf auf kleiner Flamme köcheln, wusste aber nicht, dass der Herd auch Stufe 1 ordentlich Feuer gibt.
Das Schicksal wollte der Gruppe vielleicht ein Zeichen geben, doch die zogen das Meeting bis zum Ende durch.

Verständlicherweise kamen die großen Baupläne überwiegend gut an. Kate hatte Bedenken, weil sie nicht so gern alleine schlafen würde, aber auch die konnte man mit großer Kompromissbereitschaft verwerfen. Über die grobe Umsetzung der Pläne war man sich schnell einig und als die Gruppe bereits Details diskutieren wollte, verlor Nils dann doch mehrfach die Beherrschung. Mal stand er auf und wollte gehen, mal schimpfte er – Nils halt so, wie man ihn kennt.
Nachdem Julica noch Bedenkzeit forderte, stimmte die Gruppe darüber ab, ob sie abstimmen würde. Klingt erst einmal komisch, war aber genau so. Und sie kam auch, die finale Abstimmung: 14 Pioniere wollten den Plan in Angriff nehmen, eine Stimme, also wohl Julica, enthielt sich. Somit stand fest, dass die große Vision in Angriff genommen wird.
Erst einmal zumindest…. Denn sollten sich die Zuschauer nicht so spendierfreudig zeigen, wie es Nils als Projektleiter gern hätte, fällt das große Vorhaben flach. Allein mit den “Vision-Day”-Events, die zudem Geld in die Kasse spülen sollen, kann man die Kosten, die Angaben schwanken zwischen 300.000 Euro bis 1.000.000 Euro, wohl kaum einspielen. Damit man einmal einen Vergleich hat: der Social-Media-Account von SAT1 twitterte vor wenigen Tagen, die Pioniere hätten seit dem Start von Newtopia ca. 50.000 Euro eingenommen. Und wenn man mal ehrlich ist, dann sind die meisten Einnahmen auch eher als Spenden anzusehen, denn in der freien Marktwirtschaft hätte wohl kaum jemand 30 Euro für einen angemalten Ziegelstein bezahlt.

Grundsätzlich wäre es sicher interessant zu verfolgen, was die Pioniere machen, wenn sie aufgrund der finanziellen Möglichkeiten mit Baumaterial, Bauplänen und Möglichkeiten überschüttet werden. Hierfür müsste die Produktion aber unterbinden, was Nils und Martin ursprünglich planten: den massiven Einsatz von externen Baufirmen.

Habt IHR mal einen Euro für die Pioniere? Oder vielleicht sogar eine größere Summe? Dann schreibt uns, unter diesem Artikel oder auf Facebook und Twitter.

Bild: Newtopia.de Livestream

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8 Kommentare zu “#Newtopia: Die große Vision kommt!

  1. Nicht einen Cent spende ich für diese faulen und besoffenen Pios

  2. „angemalten Ziegelstein bezahlt.“
    schwachsinn… gab durchaus sinvolle produkte die auch in der freien wirtschaft verkauft werden….. nur am nöööleeen wie nils da drin…schlimm

  3. zunächst sollte sich jeder fragen, der dieses Unterschichten-Format noch immer verfolgt, was an dieser „Vision“ überhaupt auch nur ansatzweise visionäre Elemente enthält.

    Was war die Aufgabe dieser lebensunfähigen „Pioniere“? Eine neue Gesellschaft von Null an aufzubauen, und sicher keinen Event-Zirkus auf Schnorrer-Basis, um den eigenen Süchten zu frönen.

    Den verbliebenen Zusehern dürfte das keinen müden € wert sein, von den BB-Gestörten mal abgesehen.
    Wenn man die 50 Tsd. seit Beginn mal zugrunde legt, den Euphorie-Hype der ersten Wochen dann abzieht, dürften bis zum geplanten Ende (falls es überhaupt dazu kommt) bestenfalls 15-20 Tsd. an Einnahmen zu erwarten sein. Will heißen, die Show müsste noch mindestens 30 Jahre laufen, um auf die Million zu kommen, womit sich eigentlich alle Überlegungen zur „Vision“ erledigt haben sollten.

  4. Keinen einzigen Cent bekommen die! Die sollen sich das alles selber erarbeiten und nicht die Zuschauer anbetteln!

  5. Wir sollen jetzt die Faulheit der Bewohner finanzieren? Langhans hat denen einen Floh ins Ohr gesetzt. Komisch, dass in anderen Länder alles gut funktioniert, nur bei den Deutschen nicht. Monatelang haben wir uns mit Newtopia beschäftigt, nichts ist passiert ausser dummes Gelaber und Saufen.

    Nils der große Visionär, Derk der grosse Teamleiter, ausser Kopf wackeln ist nicht viel, bei beiden nicht.
    Talpa hat so viel Geld investiert, nicht nur im Projekt, auch einige Bewohner kassieren ganz schön. Dann soll doch Talpa die Hütten bauen lassen und jeden einen Läppi spendieren, Kiste Bier und Schnaps, und die Bewohner können sich ja gegenseitig besuchen.

    Ich werde nichts spenden, und sollte dieses tatsächlich umgesetzt werden, ist Newtopia für mich Geschichte. Es gibt andere Menschen, die Spenden nötiger haben.

  6. Erst wurden die Zuschauer von einigen Pionieren beschimpft und jetzt werden sie angebettelt. Die meisten sind einfach faul, und kriegen alleine nichts auf die Reihe. Ich hoffe dass niemand spendet!

  7. Fragt doch mal die Griechen ob die Lust haben zu spenden, ich ganz sicherlich nicht ich unterstütze keine faulen Pioniere die in Dummhausen auf Urlaub sind und nur am saufen und rauchen sind ,wer spendet denn für meine Familie das wir am Monatsende noch was zu essen haben

    • nur weil das Stichwort von Dir kam, und ganze ohne zynisch sein zu wollen stelle ich mir die Frage, ob diese Einstellung der „Pioniere“, es sich auf Kosten Anderer gut gehen zu lassen, in Griechenland besser verstanden wird als hierzulande?

      Dann sollte Talpa das Format schnell dorthin verkaufen….. :-)

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