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WWE: Freunde & Kollegen stehen hinter Hulk Hogan

Die Meldung über Hulk Hogans Rassismus-Skandal und den daraus resultierenden Rauswurf aus der WWE machte in der letzten Woche die große Runde. Auch wir berichteten darüber, kannten die Umstände noch nicht und vermuteten, es müsse schon eine große Sache sein, wenn die WWE so drastisch reagiert.
So groß war die Sache dann aber doch nicht, wenn man die genauen Umstände betrachtet. Hulk Hogan schimpfte im Gespräch mit seiner Affäre und Freundin über einen Freund seiner Tochter. Er suchte offenbar ein Ventil dafür, dass er mehrere Millionen Dollar in ihre Karriere investierte und sie sich nun aber entschieden habe, einen anderen Weg einzuschlagen.

„Wenn sie schon einen Nigger bumst, wäre mir lieber, dass sie einen 2,40 Meter großen Nigger mit ein paar hundert Millionen Dollar heiratet! Einen Basketballspieler zum Beispiel!“, vergriff sich Hogan im Ton. „Ich denke, wir alle sind ein wenig rassistisch. Verdammter Nigger.”

Aber ist Hogan wirklich ein wenig rassistisch? Wenn man nun den zahlreichen, öffentlichen Zuspruch von Freunden und Kollegen sieht, kann man sich das kaum vorstellen.
Dennis Rodman erklärte, er würde Hulk Hogan seit 25 Jahren kennen und er wäre kein bisschen rassistisch. Auch “Virgil”, ebenfalls Wrestler, erklärte, er habe Hogan sehr viel zu verdanken und man solle die Angelegenheit differenzierter betrachten.
Zuletzt kam dann auch noch ein Statement von “Kamala” James Harris, der mit dem Hulkster lange Zeit im und außerhalb des Ringes arbeitete. Wenn er Hogan wiedersehe, würde er ihn wie immer in den Arm nehmen und mit einem Lächeln im Gesicht fragen, was er denn da gemacht hätte. Es gibt offenbar keinerlei Anzeichen dafür, dass die zahlreichen dunkelhäutigen Freunde von Hogan, sich von Hogans Aussagen in irgendeiner Form beleidigt fühlen. Nur George Foreman übte ansatzweise ein wenig Kritik: “Ich kenne Hulk Hogan seit über 20 Jahren. Ich dulde die Sprache, die er gebraucht hat, nicht, aber er ist kein Rassist. Er ist ein guter Typ. (…) Ich bezeichne ihn als Freund.”

Der Wrestling-Legende, die bis dato für die WWE Promotion Aufgaben übernahm und als Juror in der Wrestling-Castingshow “Tough Enough” zu sehen war, werden die warmen Worte seiner Freunde sicherlich eine gute Unterstützung sein. Das sein Arbeitgeber aber so konsequent reagierte, ist aufgrund der negativen Vorfälle in den USA, bei denen Schwarze von Polizisten erschossen wurden, wohl auch irgendwie verständlich. Man wollte offenbar sicher gehen, dass die Firma keinen Schaden nimmt. Und wie sagt der “Firmen Boss” Triple H im Ring immer so schön? “We do, what´s best for business!”.

Bild: CC-Lizenz

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