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Musik-Tipp: Ludovico Einaudi "Elements" erscheint am 16. Oktober

Elements - CMS Source

Immer wieder gibt es vereinzelte Künstler, die den Weg aus der klassischen Musik nehmen und dem sogenannten „Mainstream“ zugänglich werden. In der Regel gelingt dies durch Ausflüge in andere Musikgenres oder man arbeitet mit diversen Musikgrößen zusammen.
Ludovico Einaudi musste weder seinen Weg verlassen, noch Schützenhilfe von irgendwelchen Popstars in Anspruch nehmen, um der meistgespielte klassische Künstler auf verschiedenen Streaming-Portalen zu werden.
Wer ist der Mann, der uns in dieser Form für die klassische Musik begeistern kann? Der Italiener hat, wie man so schön sagt, die Musik mit der Muttermilch aufgesogen. Die musikalischen Gene seines Großvaters, seines Zeichen Komponist und Dirigent, die Unterrichtsstunden am Klavier seiner Mutter, Einaudis Weg schien vorgezeichnet zu sein.
Der, zwischen Musiker, Künstler und Politiker aufgewachsene Einaudi prägte auch seine Tochter Jessica, die als Sängerin und Liedtexterin auf den Spuren des Vaters ist. Auf diese Weise findet die Musik auch Zuspruch in der nächsten Generation.

Am 16. Oktober 2015 ist es soweit. Ludovico Einaudi veröffentlicht mit „Elements“ sein brandneues Werk.
Zusammen mit seinen vertrauten Musikern nahm Einaudi die 12 Stücke des Albums zwischen März und Juni 2015 im eigenen Privatstudio seines Hauses auf. Es dürfte die wohl perfekte Umgebung dafür gewesen sein. Zumindest ist es nur sehr schwer vorstellbar, dass etwas so komplexes in einer, dem Künstler fremden, Umgebung entsteht.

„Elements“ ist, wie man es von Einaudi kennt, ein, von der ersten bis zur letzten Sekunde, stimmiges Werk. Die Verbindung von akustischen und elektrischen Instrumenten, die Art und Weise, wie eben die einzelnen Elemente miteinander verschmelzen, ist außergewöhnlich.
Die kraftvollen Stücke lassen den Raum für eigene Interpretationen und sind in keiner Weise an den Gedanken des Komponisten gebunden.
„Elements“ bildet einen Komplex und, wie sollte es bei klassischer Musik auch anders sein, kann nicht in einzelne Titel aufgeteilt werden. Hier gibt es keinen „Ohrwurm“, der nach Schema F binnen kürzester Zeit produziert und für die Charts mit ein paar „oh“, „Baby“, „Yeah“ aufgenommen wurde.

Der Herbst ist da. Und mit ihm die perfekte Gelegenheit, sich aus dem schnellen Leben für einige Zeit zu entlassen, seine Gedanken zu sortieren und sich voll und ganz etwas zu widmen, was im Alltag nur zu häufig fehlt: Tiefgang. „Elements“ bietet genau das.

Bild: MCS

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