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#TVOG: Die Suche nach "The Voice of Germany" hat begonnen

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Die Suche nach „The Voice of Germany“ hat begonnen! Mit der ersten Blind Audition auf Pro7 hat die wohl hochwertigste Castingshow im deutschen Fernsehen den Auftakt zur neuen Staffel abgeliefert.

Das Juroren- und Coaches Team besteht in diesem Jahr aus Andreas Bourani, Michi und Smudo von den Fantastischen Vier, Rea Garvey und Stefanie von Silbermond. Die Auftritte der Blind Audition werden natürlich von der Produktion nicht in der chronologischen Reihenfolge zusammengeschnitten. Besonders deutlich wurde es, als Rea Garvey, nachdem er ein Talent verlor, sagte: „Ich dachte, ich bekomme jetzt mein Team komplett.“
Man kann sich also nicht wirklich ein Urteil darüber bilden, wie schnell die Coaches zueinander gefunden haben. Allerdings kann man festhalten, dass sie insgesamt in der ersten Ausgabe von The Voice einen ehrgeizigen, aber auch schon lockeren Umgang miteinander pflegten.
Bourani fügt sich in der Truppe nahtlos ein und man bekam auch den Eindruck vermittelt, dass Stefanie wohl mittlerweile zur „Coach-Mutti“ mutierte: sie rief das Team offenbar zusammen, nachdem die „…gefühlte 5 Stunden….“ brauchten, um sich nach einer Toilettenpause wieder zu versammeln.

Auch in der Moderation hat sich einiges getan. Lena Gercke übernimmt neben Thore Schölermann die Moderation der Sendungen. Noch blieb sie in den Blind Auditions ein wenig unscheinbar, aber man muss auch sagen, dass kaum jemand die Talente so sehr herzt, wie Thore.

Schon immer störten wir uns daran, dass die Produktion uns mit ihren Video-Einspielern erzählen möchte, sie würden Kandidaten im Alltag mit der Nachricht über die Teilnahme an „TVOG“ überraschen. In den allermeisten Fällen erkennt man, wie diese das Schauspiel zähneknirschend oder beschämt mitspielen. The Voice hat das nicht nötig. Und trotzdem scheint die Anzahl dieser Videos durch die Doppel-Moderation sogar noch angestiegen zu sein. Das ist schade und (immer noch) vollkommen unnötig.

The Voice of Germany ist keine chillige Jam-Session unter Musikern, sondern ein knallhartes Geschäft. Das merkt man nicht nur daran, dass die Coaches während dieser Zeit grundsätzlich Alben veröffentlichen und zusammen mit den Original-Songs der Sendung die Charts stürmen. Gleich in der ersten Ausgabe der diesjährigen Staffel sprang dem Zuschauer der Kommerz mit dem nackten Hinterteil ins Gesicht und jubelte, sinnbildlich gesprochen.
Im Wartebereich der Kandidaten wurde eine große „Melitta-Kaffeelounge“ aufgebaut, in den Werbepausen wurde immer wieder für das neue „The Voice Parfüm“ geworben. Die Zuschauer reagierten mit gemischten Gefühlen in den sozialen Netzwerken. Von geschickter Produkt-Platzierung bis hin zu genervten Kommentaren über die „..totale, kommerzielle Ausschlachtung…“ war alles dabei.
Pro7 und SAT1 wären gut beraten, wenn sie die Entwicklung im Auge behalten und die Reaktionen ernst nehmen würden, sonst könnte sich das negativ auf das Image des Formates auswirken.

The Voice of Germany steht und fällt aber mit den Kandidaten. Auf die wollen wir in einem separaten Artikel ein Auge werfen. Wir werden in den nächsten Tagen auch auf unserer Facebook-Seite immer wieder einmal Musik-Videos und andere Materialien ausgraben und veröffentlichen. Es lohnt sich also, wenn Ihr Euch dort reinklickt und auf dem Laufenden bleibt.

Bild: SAT1/Pro7

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