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Trotz #StopWildIsland Shitstorm: #WildIsland startet heute!

Heute Abend startet auf Pro7 das neue TV-Format „Wild Island“. Auf einer kleinen Insel im Pazifik setzt der Sender 14 Menschen aus, die sich laut offiziellen Angaben ausschließlich selbst während ihres Survival-Tripps filmen werden.

Im Regelbuch der Produktionsfirma Endemol, welches vorab veröffentlicht wurde, sind einige interessante Details zu lesen:

  • Die Teilnehmer werden aufgefordert, auch wirklich alles (Erfolge, Rückschritte, Zweifel..) zu filmen, damit „Wild Island“ ein Erfolg werden kann.
  • Per Funk und Satellitenverbindung kann es im Notfall Kontakt zur Produktion oder einem Rettungsteam geben. Die Teilnehmer könnten im Fall der Fälle auch per GPS-Tracker aufgespürt werden.
  • Vor Antritt der Reise bekommen die Teilnehmer von Endemol 300 Euro Budget, um sich Kleidung in Outdoor-Geschäften zu kaufen. Entsprechende Hinweise wie z.B. „keine Logos“ etc. sind ebenfalls festgehalten.
    Die Kleidung und Rucksäcke werden vor der Abreise kontrolliert, damit keine „Schmuggelware“ die Insel erreicht und das Format unglaubwürdig wird.
  • Die Produktion versorgt die Teilnehmer außerdem mit Macheten, Messer, 24-Std. Wasservorrat, Trillerpfeifen, Mücken- und Sonnenschutzmittel, Kopflichter.
  • Unter den Kandidaten gibt „Kameramänner“ und auch ein Arzt ist dabei, der mindestens einmal wöchentlich Checks vornimmt.

Neben derartigen Informationen werden die Teilnehmer im Regelwerk auch über andere Abläufe aufgeklärt. Diese Offenheit ist bewundernswert und wurde von Fans bereits auch schon für andere Formate gewünscht.
Beispielsweise gilt die 24-Stunden-Regel, bekannt aus Big Brother und anderen Formaten, im Falle einer freiwilligen Aufgabe auch hier. Ebenfalls werden die Kandidaten im Vorfeld in Sachen Social Media geschult, damit sie ggf. ihre Privatsphären-Einstellungen bei Facebook und anderen Seiten noch einmal überprüfen und sich nicht zum Ziel von „Shitstorms“ machen.

Und damit wären wir auch direkt beim nächsten Punkt. Im Vorfeld zu „Wild Island“ veröffentlichte Pro7 Trailer der bereits abgedrehten Staffel. Unter anderem konnte man dort sehen, wie die Teilnehmer wildlebende Tiere fingen oder töteten. Nachdem eine YouTuberin dazu aufrief, das Format zu stoppen ( #StopWildIsland ), sah der Sender sich einem riesengroßen Shitstorm ausgesetzt. Massive Kritik, aber vor allem auch niveaulose Beleidigungen folgten auf sämtlichen Kanälen. Die offiziellen Kanäle antworteten häufig mit Verweisen auf die Doppelmoral in der Diskussion: wilde Tiere dürften nicht getötet und verzehrt werden, aber in unserer Gesellschaft ist „Discounter-Fleisch“, das schreddern von Eintagsküken etc. kaum ein Thema.
So kontrovers diese Diskussion auch sein mag: für Pro7 und dem Format „Wild Island“ ist sie nur zum Teil störend. Schlechte PR ist immer noch besser als gar keine PR. Und man kann sich vorstellen, wie viele Zuschauer extra nur einschalten, um später neue „Tierquäler-Vorwürfe“ online posten zu können.

Uns ist beim durchklicken der News zur Sendung noch nicht ganz klar geworden, was das Ziel der Teilnehmer ist. Wir gehen aber davon aus, dass es „überleben“ heißt. Da für Notfälle aber alles abgesichert ist, dürfte das wohl klappen.

„Wild Island“ startet heute Abend um 23.10 Uhr auf Pro7. Danach wird es in direkter Konkurrenz zu „Big Brother“ auf Sixx laufen: nämlich täglich um 22.15 Uhr.

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