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#ESC: Xavier Naidoo 2016 für Deutschland

Xavier Naidoo wird Deutschland 2016 beim Eurovision Song Contest vertreten!

Wie nun offiziell bekannt wurde, wird der Mannheimer sich nicht einem nationalen Wettbewerb stellen müssen, sondern ist direkt für den ESC in Stockholm qualifiziert. Lediglich der Song wird im Rahmen eines Vorentscheides noch gesucht.

In den Medien wird aufgrund dieser Nachricht nun überwiegend wieder über den „Verschwörungstheoretiker“ Xavier Naidoo gesprochen. Dabei vergisst man aber, dass der Künstler und Sänger Naidoo bereits seit über 20 Jahren erfolgreich ist und zuletzt mit dem Format „Sing meinen Song“ zum wiederholten male Newcomer hat groß werden lassen.

Deutschland wird sehr wahrscheinlich bei der Witzveranstaltung trotzdem keinen Sieg erringen, auch wenn Naidoo es sich wünschen würde „das Ding nach Hause“ zu holen.
Die Gründe hierfür sind sicherlich vielseitig, am Sänger selbst liegt es aber wohl eher nicht. Vielleicht kann man es auf „niemand mag die Deutschen“ reduzieren und trifft es damit am ehesten.
Warum Naidoo sich diese – fast unvermeidbare – Niederlage trotzdem antut? Der Promo-Effekt kann es nicht wirklich sein, dafür hätte er sich besser für eine weitere Staffel als Juror und Coach bei The Voice of Germany verpflichten lassen können….

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12 Kommentare zu “#ESC: Xavier Naidoo 2016 für Deutschland

  1. Ich halte es für wenig zielführend, sich über einen sehr undurchsichtigen, verbal latent gewaltbereiten und zunehmend rechts-populistischen Sänger Gedanken über seine Motivationen zu machen.
    Seine Vorstellung in TVOG halte ich mit seinen seltsamen Entscheidungen für mehr als nur befremdlich und bin deshalb froh, dass er da nicht mehr aktiv ist.

    Ich würde ihm also keine Träne nachweinen, wenn er nach dem ESC in der Versenkung verschwände, und das trotz etlicher herausragender Songs!

    • Ich habe ein Problem, wenn ein eher dunkelhäutiger Mensch, der mit einer Multi-Kulti-Truppe zusammenarbeitet, in die „rechte Ecke“ gestellt wird.
      Vielleicht versteht Deutschland einen Naidoo nicht und der innere Zwang jeden Menschen in eine Schublade zu stecken, führt zu der eher peinlichen Schlussfolgerung: „…der muss rechts sein.“

      T./9.35

      • vielleicht solltest Du nicht vorschnell spekulieren sondern Dir die Texte einiger Songs und auch die Gesangspartner genauer ansehen – von der fanatischen religiösen Mission Naidoo´s will ich gar nicht erst anfangen, denn dann wüsstest Du, was tatsächlich peinlich ist.

  2. Zensur durch das Nichtfreischalten kritischer Kommentare? Nicht die feine Art, aber bitte, wenn man unbeachtet sein will, weiter so.

    „Alles klar? Nur wie kommt dann Xavier Naidoo zum nächsten Eurovision Song Contest nach Stockholm? Muss er eben schwimmen, der Mann mit dem urdeutschen Namen, dessen Herz ebenso heftig gegen Schwule schlägt wie es für die sogenannten Reichsbürger wummert, die immer noch von einem germanischen Baum zum nächsten hüpfen.
    Auf jeden Fall habe ich schon das Schreiber-Duo für das Lied von Xavier Naidoo in Stockholm: Franz Josef Wagner und Matthias Matussek. Dann schaffen wir es, noch schlechter abzuschneiden als beim Barden-Wettbewerb in diesem Jahr. Da hatten wir den letzten Platz. Mit null Punkten.“

    http://j.mp/1SOKX5F

    • Die Zensur hattest Du Dir wohl selbst mit den vielen Links auferlegt. Dadurch sind sie automatisch in den Spam gelandet. Hatte sie vorher noch mobil gelesen, aber nicht freischalten können.
      T.//9:35

      • sorry für die Unterstellung, ich wusste nicht, dass man nur einen Link pro Kommentar posten darf, liegt wohl aber eher an Deinen WordPress-Einstellungen.

        Dass Naidoo sehr wohl homophob und rechts-populistisch ist, dürfte jedem Interessierten bekannt sein. Seine Texte belegen dies genauso wie die vielen Klagen und Gerichtsverfahren gegen ihn und seine mehr als nur befremdlichen Sänger-Kollegen wie Kool Savas.

        http://j.mp/1N00BXz

        Mit der Entscheidung, dass ausgerechnet Naidoo im nächsten Jahr Deutschland beim ESC vertreten soll, macht man den Bock zum Gärtner, und ist somit eine peinliche Fehlentscheidung, die dringend korrigiert werden sollte.

  3. „Naidoo trat im vergangenen Jahr am 3. Oktober bei einer Veranstaltung der „Reichsbürgerbewegung“ in Berlin auf. In einer Rede vertrat er Verschwörungstheorien um die Anschläge vom 11. September 2001 und kritisierte die Amerikaner. Außerdem sagte er, er wolle auf die NPD zugehen. Immer wieder äußerte Naidoo auch die Ansicht, die Bundesrepublik Deutschland sei kein freies Land und existiere gar nicht. Viele Tweets nehmen darauf Bezug.“

    Hier noch ein paar Stimmen von verantwortungsbewussten Kritikern:

    http://j.mp/1N03eZq

    • Ich finde es durchaus nachvollziehbar, auf Rechtsradikale zuzugehen und das Gespräch zu suchen. Man bekommt solche Themen nicht „weg-ignoriert“. Sonst wären wir schon lange frei von braunen Gedankengut.

      • Naidoo macht ja eifrig mit bei der braunen Brut, und auf rechtsradikale Parteien wie die NPD sollte nicht einmal ein Rechtspopulist zugehen.

      • Ich erinnere mich noch sehr gut an die Anfänge der 90er, als das Thema Ausländerfeindlichkeit in Deutschland lange Zeit ziemlich groß war. Seitdem erlebe ich eigentlich nur, dass die Rechten ausgegrenzt oder bloßgestellt werden (i.d.R. liefern sie selbst die Vorlagen dafür). Und was hat sich in den 25 Jahren geändert?

        „Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber ein anderes Resultat erwartet.“

  4. NewsTicker:
    Geschafft: Xavier Naidoo fährt NICHT zum ESC nach Stockholm!

    http://j.mp/1X4wGbx

    • Die Ausladung ist zugleich äußerst peinlich für Naidoos Brüder im Geiste Til Schweiger (51, „Honig im Kopf“ ) – „[Xavier ist] einer der liebsten, lustigsten und gutmütigsten Menschen im Showbusiness“ – und Michael Mittermeier (49) – „Was Ihr da draußen meinem Freund und Herzensbruder Xavier antut, das tut Ihr auch mir an!“

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