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So klingt das Album "Berlin" von #ESC-Teilnehmerin Jamie Lee

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Nach dem Gewinn von The Voice of Germany stand für Jamie Lee die obligatorische Tour für die Top-Kandidaten der Staffel an. Unmittelbar danach stellte sie sich erneut einem Wettbewerb und gewann den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest mit „Ghost“, dem Song, der ihr schon bei „TVOG“ den Sieg bescherte.
Verständlich, dass „Ghost“ auch direkt den Auftakt des Debüt-Albums „Berlin“ gibt.

„Berlin“ entstand unter tatkräftiger Mithilfe von DJ Thomilla, der es verstand, das Album als stimmiges Werk zu produzieren.
Vielleicht lag es daran, dass „Berlin“ schnell auf den Markt musste, aber mit rund 35 Minuten Spieldauer ist es doch recht kurz geraten. Es spricht aber für Jamie Lees Musik, dass man so empfindet – es gibt durchaus Newcomer, da empfindet man diese Laufzeit für mehr als ausreichend.

Das Album bietet keinerlei großen Überraschungen, wenn man von der, trotz eventuellen Zeitdrucks, handwerklich guten Produktion absieht, aber warum sollte es auch?
Jamie Lee hat mit ihrem melancholischen Pop-Sound und ihrem süßen Manga-Style längst ihre Rolle gefunden und füllt sie mit „Berlin“ völlig aus. Auf etwaige Experimente, vielleicht von der Marktforschung diktiert, wird völlig verzichtet.
Es ist gut so, dass die Plattenfirma Jamie Lee sich so ausleben lässt und sie nicht, dem Trend entsprechend, irgendwelche deutschen Songs über Luft, Liebe und Leid trällern lässt. Sich neu erfinden kann die 18jährige sich immer noch, wenn ihr danach ist – aber jetzt ist das Leben genau so, wie das Album „Berlin“. Und das fühlt sich genau richtig an. Es ist stimmig. Man nimmt Jamie Lee jedes gesungene Wort ab.

Neben „Ghost“ und „The Hanging Tree“, die man als Zuschauer schon im Rahmen der TV-Shows zu hören bekam, ist „Visions“ unser erster Anspieltipp auf dem Album. Wie so ziemlich alle Songs wird auch er von Jamie Lees einprägsamer Stimme dominiert. Wer es emotional noch ein wenig kraftvoller möchte, wird bei „Remember the Rain“ fündig.
Zuletzt sollte man natürlich auch noch den Titelsong „Berlin“ erwähnen, der uns zwar Rätsel aufgab, weil er irgendwie kein echtes „Finish“ hat, aber durchaus der legitime Nachfolger von „Ghost“ ist.

„Berlin“ ist kurz gesagt ein kurzer, melancholischer Trip. Der realisierte Traum einer 18jährigen, die ihre eigene Lebensweise durchgesetzt hat. Ein authentisches, abgeklärtes Werk, biographisch und sticht, nicht zuletzt wegen der Stimme von Jamie Lee, aus der Masse heraus.

Erhältlich ist es seit kurzem bei „Plattendealer“ Eures Vertrauens und natürlich in allen bekannten Download-Portalen. Und unserer Meinung nach sollte man vom „Recht des Kaufes“ schnellstens Gebrauch machen und sich die Scheibe nicht entgehen lassen – es lohnt sich!

Text/Bild: V./ MSC

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