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"Die 5. Welle": Teenager-Liebesgeschichte trifft auf Alien-Invasion

Der Film „Die 5. Welle“ basiert auf ein gleichnamiges Buch von Jugendbuchautor Rick Yancey. Auf diesen Erfolg folgten noch „Das unendliche Meer“ und 2016 auch „The last Star“.
Da in den USA die Teenager die größte Zielgruppe für Kinofilme sind, hat man versucht, diese Geschichte auch auf die große Leinwand zu bringen.
Nun gehöre ich nicht unbedingt dieser Zielgruppe an, habe mir aber aufgrund der Thematik und akuter Langeweile trotzdem einmal den Film angesehen. Ohne großes Hintergrundwissen, ein paar Brocken habe ich mir erst nach dem Film im Internet rausgesucht, stürzte ich mich also auf das „Abenteuer der Alien-Invasion“.

Aliens haben die Erde attackiert und die Weltbevölkerung in vier verheerenden Zerstörungswellen auf ein Minimum reduziert. Alles begann mit einem elektromagnetischen Impuls, dann rafften Fluten, Erdbeben und die Vogelgrippe die Menschheit fast komplett dahin. Die Highschool-Schülerin Cassie Sullivan (Chloë Grace Moretz) versucht mit ihrem Vater Oliver (Ron Livingston) und ihrem kleinen Bruder Sam (Zackary Arthur) in einer Schutzzone der US Army unter dem Kommando von Colonel Vosch (Liev Schreiber) in Ohio unterzukommen. Doch sie geraten in eine Falle, Oliver wird wie alle anderen Erwachsenen getötet, während die Kinder zu einer geheimen Einrichtung abtransportiert werden. Nur durch glückliche Umstände entkommt Cassie der Deportation und schlägt sich allein durch, bis sie auf den undurchsichtigen Evan Walker (Alex Roe) trifft. In der Army-Zentrale werden unterdessen Kinder zu Soldaten ausgebildet, die gegen die Außerirdischen, genannt „Die Anderen“, kämpfen sollen. Die Aufgabe wird dadurch erschwert, dass die Aliens äußerlich nicht von den Menschen zu unterscheiden sind.

Während die ersten vier Wellen des Angriffs im Film meiner Meinung nach viel zu kurz kommen und nicht die Chance aufgreifen, sich intensiver mit den darstellenden Charakteren zu beschäftigen, wird es im Laufe des Films noch kurioser.
Immer wieder driftet „Die 5. Welle“ viel zu weit weg vom eigentlichen Problem, der Invasion durch Aliens, hin zur klassischen Teenager-Schnulze über die erste große Liebe.
In Anbetracht der Tatsache, dass ich, wie zuvor schon erwähnt, nicht zur Zielgruppe gehöre, könnte ich das noch verzeihen, wenn es denn das einzige Problem wäre.
//Achtung, kann ab hier Spoiler enthalten
Warum hat ein angehender Maschinenbau-Ingenieur Infusionen samt Ständer, Verbandsmaterial und anderes Equipment auf seiner Farm, um die halbtote Hauptdarstellerin, die übrigens „nur“ ein Schuss ins Bein bekommen hat, aber trotzdem eine Woche lang im Koma zu liegen schien, das Leben zu retten? Das medizinische Wissen hängt vielleicht mit seinem dunklen Geheimnis zusammen. Aber hätte Cassie sich das nicht auch mal fragen sollen?
Überhaupt schienen die Drehbuchautoren am Ende, trotzdem die vier Wellen, wie gesagt, zu kurz behandelt worden waren, am Ende keine Zeit mehr. Alles musste sich irgendwie zusammenfügen, alle mussten sich finden und dann zack die Explosion und erst einmal ist das Problem vorübergehend erledigt.
Es wäre auch noch interessant zu erfahren, warum ein abtrünniger Alien, die einfallslos nur „die Anderen“ genannt werden, eine komplette Militär-Basis unter Kontrolle seiner Artgenossen quasi im Alleingang erledigen kann.

Fazit: Die 5. Welle ist wahrscheinlich wirklich nur für Teenager oder Leser/innen des Buches interessant.

[T]

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