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"How to be Single"…oder wer findet den ersten Lacher?

Wie verhält man sich als Single in der Stadt, die niemals schläft? Das muss Alice (Dakota Johnson) erst lernen, als sie sich von ihrem Freund trennt und einen neuen Job in New York City antritt. Unter die Arme greifen ihr bei ihren ersten Gehversuchen im Single-Großstadtdschungel ihre Schwester und Mitbewohnerin Meg (Leslie Mann) und ihre feierwütige Kollegin Robin (Rebel Wilson). Während Alice bald mit dem alleinerziehenden David (Damon Wayans Jr.) anbandelt, plagen Meg ganz andere Single-Sorgen: Als Geburtshelferin hat sie über 3.000 Babys auf die Welt gebracht und nun wünscht sie sich ein eigenes Kind, zu dem ihr jedoch der passende Vater fehlt. Zu Alices neuem Freundeskreis gehört auch Lucy (Alison Brie), deren Liebesleben ebenfalls Kopf steht. Zwischen Dating-Orgien, anzüglichen SMS, gescheiterten Annäherungsversuchen und flüchtigen Begegnungen versucht jede der Frauen für sich herauszufinden, was Liebe wirklich bedeutet – und wie man sie findet.

Soweit zumindest der offizielle Pressetext zu einem Film, der in der Kategorie „Komödie“ angelaufen ist, aber irgendwie zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen Lacher hat? Die einzigen beiden Rollen im Film, die das Potential dafür hätten, weiter ausgebaut zu werden, gehen völlig unter.
Zum einem meine ich damit natürlich die Rolle des „Dating-Monsters“ Robin, die im ganzen Film eher als Anhängsel von Dakota Johnson, übrigens eine vollkommen langweilige Schauspielerin, fungiert. Und Ken, die männliche Empfangsdame, ein ebenfalls interessanter Charakter, der aber auch nicht stattfindet.

Die Autorin Liz Tuccillo schrieb einst „Er steht einfach nicht auf Dich!“ eine Art Ratgeber dafür, „was Männer wirklich meinen“. Ich, als Mann, erwarte beispielsweise beim Begriff „Komödie“, dass es gelegentlich einen echt guten Lacher gibt. Da sie das irgendwie nicht hinbekommen hat, beschränkt sich ihr Männer-Verständnis scheinbar auf das, was es hierzulande auch in diversen Frauen-Zeitschriften zu lesen gibt.

Übrigens, … das Robin am Ende stinkreich ist, hat mit der eigentlichen Geschichte gar nichts zu tun. Aber es soll den Zuschauern am Ende wohl das Gefühl geben, sie wäre in der eventuellen Beziehung mit dem „Nudel-Designer“ auf Augenhöhe.

Fazit: Langweilig, vorhersehbar und ohne echten Lacher. Der Trailer verspricht mehr, als der Film halten kann.

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