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#TVOG: 1. Battle Round fordert auch die Zuschauer

Nachdem der ALDI-Rapper seine Verse aufsagte und die Coaches endlich im Sessel saßen, konnte es am Sonntagabend mit der ersten Battle Round von The Voice of Germany losgehen.
Das Experiment von SAT1, die Show auf den Sonntag zu verlegen, ging bisher übrigens perfekt auf. Der Sender erzielte gute Einschaltquoten und wurde tatsächlich für diesen Mut belohnt. Ob es auch in den nächsten Runden so bleibt, wird man in den nächsten Wochen weiter verfolgen können.

TVOG__74I5959.JPG_Sem_FabianDiese Battle Round Ausgabe forderte nicht nur die Talente, sondern auch die Zuschauer. Es dürften nicht wenige Fans des Formates am TV die Zeiten der ersten Staffel vermisst haben, als die Latte irgendwie noch höher hing. Manchmal passte die Songauswahl nicht, manchmal waren die Talente einfach langweilig und nicht so hochwertig. Und manchmal traf auch beides zu.

In der ersten Battle des Abends stellte Yvonne Catterfeld Kandidaten und Zuschauer gleichermaßen vor eine Herausforderung. Hamburg ist eine schöne Stadt, die viel zu bieten hat. Erstklassiger Fußball und Jan Delay gehören aber auf keinen Fall dazu. Dessen Song „Oh Jonny“ sollten Alessio Loriga und Darius Zander auf der Bühne interpretieren. Um es kurz zu machen: Alessio zog in die nächste Runde ein und für Darius war an dieser Stelle die Reise bei The Voice vorbei.
Im zweiten Duell des Abends im Team Yvonne trafen Boris Alexander Stein und Daria Müller aufeinander. Hier war die Songauswahl schon deutlich näher an unserem Geschmack. „Use Somebody“ von den Kings of Leon hätte man zwar noch emotionaler vortragen können, es reichte aber, um Boris als Sieger zu küren.

 

Im Team Samu traten Flo Unger und Bünyamin Yazici mit dem Song „Musik sein“ von Wincent Weiss gegeneinander ein. Ein Duell ohne Verlierer, denn während Flo direkt in die nächste Runde einzog, nahm Andreas Bourani den unterlegenen Bünyamin mittels „Steal Deal“ in seinem Team auf.
Für das Duell Sem Eisinger vs Fabian Ludwig schleppte die Produktion den Sänger Tom Odell vor die Kamera. Dessen Song „Magnetised“ sollte später von den Jury-Kollegen als „..schlechte Auswahl..“ und der Auftritt generell als „…nicht so gelungen…“ kritisiert werden. Höhepunkt der ganzen Aktion war auch eigentlich der Spruch von Fabian: „Das ist ein Weltstar man. Der fährt Porsche!?“.
Sicherlich lag es nicht an dieser Einlage, aber Fabian Ludwig konnte sich in diesem Duell durchsetzen und den Sieg einfahren.

TVOG_AK1_2937.JPG_Lucie_MarinaMit zwei Duellen der interessanteren Art konnte Andreas Bourani an diesem Abend punkten. Zum einem gab es da das Aufeinandertreffen der beiden „Sister from another Mister“, Marina Mast und Lucie Fischer, die tatsächlich sehr große Ähnlichkeit haben. Zum anderem traf das Trio Maria, Sarah und Teresa auf Tay Schmedtmann.
Die beiden Blondinen traten mit dem Song „You Oughta Know“ von Alanis Morissette an die Mikrofone. Durchsetzen konnte sich hier verdientermaßen Lucie Fischer.
Einen kleinen Höhepunkt der ersten Ausgabe lieferte das andere Duell mit dem Song „Ich laufe“ von Tim Bendzko ab. Selten hatte man bei The Voice ein so harmonisches Trio gehört, doch am Ende hatte Tay allen Grund zu jubeln: er zog in die „Sing offs“ ein.

TVOG__74I7342.JPG_Tay_Sarah,Maria,Teresa

Im Team Fanta musste für das Duell zwischen Danyal Demir und Shprism Ahmati erst einmal der Song getauscht werden. Den tollen Song „Human“, unter anderem auch durch die aktuelle Vodafone-Werbung bekannt, bekamen die beiden Sänger schlichtweg nicht auf die Reihe.
Es wurde dann „Pillowtalk“ von Zayn, der aber ehrlich gesagt auch nicht sehr viel besser klang. Danyal siegte in diesem Duell und ansonsten wird hier auch nicht viel in Erinnerung bleiben.
TVOG_Michael_Marc_AK1_3020.JPG_Marc_MichaelIm Vorfeld wurde das Duell zwischen Marc Amacher und Michael Wansch bereits groß angekündigt. Warum es für dieses Duo ausgerechnet der Song „Sweet Transvestite“ aus der Rocky Horror Picture Show sein musste, können wir nicht nachvollziehen. Michael Wansch hatte ja bereits in der Blind Audition einen Musical-Song und wir hätten gern noch eine andere Seite von ihm gesehen. Dazu kommt es nun leider nicht mehr, denn Marc Amacher hatte sich mit seiner ungewöhnlichen Kreisch-Begleitung gegen seinen Konkurrenten durchgesetzt.TVOG_AK1_3580.JPG_Marc_Michael
Würde man nur diesen einzelnen Auftritt bewerten, wäre die Entscheidung wohl mindestens diskutabel, aber auch nicht überraschend: Marc ist einer der Kandidaten, die bereits vor dem offiziellen Sendestart mit The Voice auf Tour gingen.
So wirklich konnte der sich auch gar nicht über seinen Sieg freuen, denn mit Michael verstand er sich bestens und hätte wohl auch gern bei The Voice mit ihm zusammen weiter gemacht.

Die nächste Ausgabe der Battle Rounds strahlt Pro7 am Donnerstag um 20.15 Uhr aus.

Bilder: SAT1, Pro7, Richard Hübner

 

 


 

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