Hinterlasse einen Kommentar

Polit-Casting: "The President of Germany"

Während unsere großen Volksvertreter sich hinter verschlossenen Türen gegenseitig einen Bundespräsidenten untergejubelt haben, hatten wir eigentlich das passende Konzept in der Schublade liegen. Obwohl Frank-Walter Steinmeier wohl schon als Gauck-Nachfolger – mehr oder weniger – feststeht, können wir ja trotzdem noch einmal auf die Idee von „The President of Germany“ zurückkommen.

the president of germanyEinen Bundespräsidenten im TV auswählen? Wo kommen wir denn da hin!?
Die USA hatten mit Ronald Reagan einen Schauspieler zum Präsidenten. Schwarzenegger hat Kalifornien regiert und Donald Trump war Star eines „Reality Formates“.
Guido Westerwelle war einst zu Gast bei Big Brother, wurde aber später immerhin noch Vizekanzler. Genau genommen hat die Polit-Bühne ja auch so einiges mit einer Casting-Show gemeinsam. Die Juroren sind die Wirtschaftsbosse im Hintergrund, wenn es zum Telefonvoting kommt, entscheidet der Mann von der Straße zwischen dem kleineren Übel an der Urne, oder eben per Anruf.

Die Kandidaten sollten bundesweit z.B. aus Theologen, regionalen Politikern oder einfach auch nur politisch interessierte Menschen mit gewissen Bildungsstandard sein.

Für die Jury hätten wir schon einige interessante Vorschläge:

  • Gerhard Schröder, der als ehemaliger Bundeskanzler und Gast von „Wetten, dass“ schon immer auch die Kameras liebte und sich – trotz seiner Politik – ein wenig mit dem Thema auskennen dürfte.
  • Jürgen Domian, der zwar sicherlich nicht ganz unumstritten ist, aber durchaus auch ein Querdenker sein kann. Außerdem hätte er ab dem 16. Dezember theoretisch Zeit genug.
  • Wolfgang Bosbach konnte bereits bei „Wer wird Millionär“ und zahlreichen anderen TV-Auftritten von seinen Unterhaltungswert überzeugen.
  • Gregor Gysi ist politisch gesehen nicht jedermanns Geschmack, hat allerdings ebenfalls einen gewissen Unterhaltungsfaktor und kann auch mal 5 Minuten reden, ohne das Publikum ins Koma abgleiten zu lassen.

In der ersten Runde sollten die Kandidaten vor der Jury eine freie Rede zum Thema ihrer Wahl halten. Um bei der Thematik zu bleiben, werden die Kandidaten in der zweiten Runde, dem Recall, im Kreuzverhör der Jury genommen. Zuvor bekommen Sie drei Themenbereiche, auf die sich ausführlich vorbereiten und dann Stellung beziehen können.
Interessanter wird es in der 3. Runde, der Battle Round. Zwei Kandidaten müssen sich einem Duell stellen und unter anderem auch Fragen aus dem Studiopublikum beantworten. Die Jury und Zuschauer entscheiden hier jeweils 50:50 über den Einzug in die Liveshow.
Im Rahmen dieser Liveshow müssen sich die Kandidaten einem klassischen TV-Duell stellen. Neben Fragen und Themen durch Moderatoren und Jury, werden auch Themen aus den sozialen Netzwerken und live ins Studio geschalteten Zuschauern am Telefon zur Sprache kommen.
Aus den Top 4 Kandidaten der Liveshow entscheidet allein der Zuschauer per Voting über den nächsten Bundespräsidenten von Deutschland.

Natürlich muss eine solche Veranstaltung einen vernünftigen Rahmen haben. Hier können eigentlich nur die Öffentlich-Rechtlichen Sender in Frage kommen. Die klassische Wahl der Moderation wäre natürlich Günther Jauch, gern auch mit einer jüngeren Co-Moderatorin, die auch Themen der jüngeren Generation einbringen könnte. Hier könnt Ihr aber auch gern aktiv werden und uns (!) mal Vorschläge auf unsere Facebook-Seite posten? Solange es nicht Sophia Thomalla ist, können wir mit fast jeden Namen für dieses Phantasie-Format leben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s