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3. Battle Round mit Gangster im Knabenchor: #TVOG Sieger und Verlierer des Abends

tvog

#TVOG war auch am Donnerstagabend einer der wichtigsten Hashtags in den sozialen Medien, denn es ging in die 3. Battle Round.
Im Team von Andreas Bourani duellierten sich Anna Maria Nemetz und Michael Caliman mit dem Titel „Sledgehammer“. Auf Twitter kommentierten homosexuelle Männer, der Auftritt des Friseurs wäre ihnen „zu übertrieben schwul“. Und zugegeben, es wirkte mit dem Kostüm und allem drum herum tatsächlich ein wenig zu sehr nach Schublade.
Einen Verlierer gab es übrigens nicht. Nachdem Michael von Andreas ausgewählt wurde, konnte Anna Maria zwischen Yvonne und Samu wählen. Sie entschied sich für den Finnen und tritt nun in den Singoffs für einen neuen Coach an.
Außerdem bot das A-Team auch noch die Duelle zwischen Jayla Brown und Joel Gruzman, sowie Daniela Oude Kotte und Neo Kaliske. Während man den ersten Auftritt unnötigerweise mit einer Zugabe in die Länge zog, überraschte besonders Neo Kaliske mit seiner Darbietung wohl nicht nur uns Zuschauer. Er zog, neben Joel, ebenfalls in die nächste Runde ein. Zwei weitere, völlig verdiente, Sieger an diesem Abend.

Auch im Team Fanta fanden drei weitere Duelle statt. Warum die Rapper auf die Idee kamen, Marco Pinto den Coolio-Song „Gangsta`s Paradise“ singen zu lassen, erschloss sich uns nicht. Dieser Gangster hätte mit seiner glockenklaren Stimme wohl eher im Knabenchor singen können.
Vielleicht war das auch einer der Gründe dafür, dass sich Robert Ildefonso mit seiner sehr interessanten Stimme im Duell durchsetzen konnte.
In einer weiteren, recht hochwertigen Battle, setzte sich Ruth Lomboto gegen ihre Konkurrentin Elena Ancuta Stegaru mit dem Song „This Boy is mine“ durch. Außerdem gewann die Bremerin Lara Trautmann sehr deutlich gegen den Schlagersänger Martin Menzel, der mit dem Song „Tausend Tränen tief“ nicht wirklich viel anfangen konnte.

Im Team von Samu Haber trat Laura Ritter mit einer exzellenten Leistung gegen Fabian Blesin an. „I hate U, I love U“ war allerdings auch ganz bestimmt kein Song, den man Fabian so hätte geben sollen. Wenn man das berücksichtigt, bot der Sänger ebenfalls eine sehr gute Leistung.
Auch „Can`t stop the feeling“ wäre nicht unsere erste Wahl gewesen, um das Können von Stas Schurins und Vincenzo Iuzzolini zu präsentieren. Hier setzte sich der ehemalige ESC-Sänger Stas gegen seinen Konkurrenten durch.

Ebenfalls mit zwei Duellen an diesem Abend vertreten: das Team von Yvonne Catterfeld.
Dort trat Flavio Martins gegen die Mustafa Schwestern an und überzeugte auf voller Linie. Er zog verdient in die Sing Off Runde ein. Dorthin folgte auch, für uns etwas überraschend, weil sie doch menschlich ziemlich anstrengend zu sein scheint, Vera Tavares. Ihre Konkurrentin Victoria Mishchenko sahen wir allerdings auch mindestens gleichstark, eher sogar überlegen, beim Song „Halo“ von Beyonce. Aber die Wege der Coaches sind halt häufig unergründlich.

Auffällig war, wie oft man Yvonne Catterfeld einblendete, die laufend kurz davor zu sein schien, einen Kandidaten per „Steal Deal“ zu buzzern. Wenn man dies so zusammenschnitt, um eine gewisse Spannung aufzubauen, hat das nicht geklappt.
Für die nächste Staffel würden wir uns wünschen, dass man nach jedem Auftritt einen 20-30 Sekunden Countdown einblendet, indem die Coaches ihre Entscheidung zu buzzern treffen müssen. Dieser könnte parallel zu den Backstage-Bildern eingeblendet werden und könnte die Sache vielleicht interessanter machen.

Am Sonntag folgt auf SAT1 die 4. Battle Round, ehe diese Runde am folgenden Donnerstag auf Pro7 dann auch schon wieder vorbei ist.

Bilder: SAT1, Pro7, Richard Hübner

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