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Sing Offs: Wer erreichte das Halbfinale von The Voice? #tvog

Am Donnerstagabend gab es die zweite und letzte Sing Off Runde bei The Voice of Germany auf Pro7 zu sehen. Zwei Teams, das von Samu Haber und Yvonne Catterfeld, mussten noch von 10 auf nur 3 Kandidaten verkleinert werden, ehe es am Sonntag um 20.15 Uhr auf SAT1 mit den Liveshows losgehen kann.
Besonders für die zahlreichen Fans von Shawn Mendes war dies ein Höhepunkt, denn sie warteten schon in der vergangenen Woche vergeblich auf dessen Gastauftritt als Promi-Coach.
Wir fragen uns allerdings, was das coaching eines 18jährigen, der gerade erst seinen Höhenflug in der Musikbranche erlebt und durch YouTube-Videos berühmt wurde, den Kandidaten bringen sollte. Auch wenn sie alle brav ihren Text vom „Weltstar“ vor der Kamera aufsagten, können wir uns nicht vorstellen, dass Talente, die zum Teil schon Musik machten, als Shawn Mendes laufen lernte, so sehr viel mitnehmen konnten.

Wenn eine Show mit einem Auftritt beginnt, der so klingt wie der von Mathea Elisabeth Höller („Purple Rain“) und man dann später liest, sie sei ausgeschieden, dann drängt sich eine Frage auf:
Wie verdammt gut waren dann erst die nachfolgenden Kandidaten?
In diesem Fall kann man sagen: einige waren gleichwertig, viele aber um einiges schlechter. Warum sie dann trotzdem in der Liveshow auf der Bühne stehen, können wohl nur die Coaches und Verantwortlichen hinter den Kulissen beantworten.Team Samu Sing offs

Immerhin endete die Sendung auch mit einem sehr guten Auftritt. Und zwar mit dem von Stas Schurins („Skyscraper“). Dem können wir seine übertriebene Bescheidenheit und Überraschung bei jedem Kompliment aber nicht wirklich abnehmen. Immerhin legte er bereits eine ordentliche Musikkarriere inklusive zweier Alben und einer Teilnahme am Eurovision Song Contest hin. Stas Schurins wird genau wissen, was er kann. Seine Reaktionen wirken auf uns eher wie die konsequente Durchführung eines Konzeptes.

Team Yvonne Sing offs

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass die Auftritte einiger Kandidaten sehr gut waren, sie aber trotzdem die Show verlassen mussten – warum auch immer.
Und verschweigen sollte man auch nicht, dass einige Kandidaten eine so schlechte Leistung ablieferten, dass man sich fragen musste, warum die überhaupt noch dabei sind.
Da klingt es dann auch verdient, wenn die Produktion die Jubelstürme der Zuschauer aus der Konserve einspielte. Nicht aufgefallen? Achtet mal darauf, wie das Publikum zum Teil in der Nahaufnahme abgeht und eine Sekunde später, in der Totalen, ruhig auf den Plätzen sitzt. „Emotionalisierung“ und „kreativer Schnitt“ wird das wohl genannt.

Wie auch immer…
Gestern erreichten das Halbfinale:
Stas Schurins mit Skyscraper, Robin Resch mit Wonderwall und Flo Unger mit Männer weinen nicht (Team Samu)
sowie
Friedemann Petter mit keine Rosen, Boris Alexander Stein mit Eiserner Steg und Vera Tavared mit I say a little Prayer (Team Yvonne)

Übrigens…
Wenn Euch auch aufgefallen ist, dass die Talente so ihre Probleme mit der Aussprache englischer Wörter hatten und z.B. aus „I`m only human after all“ schnell mal ein „I`m only human after fall“ wurde, dann müsst Ihr Euch nicht zu Weihnachten neue Kopfhörer oder Soundsysteme wünschen. Ihr seid da nicht alleine…

Bilder: Pro7, SAT1

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