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Was machen die Gewinner von The Voice of Germany? | #tvog

Am Sonntag, 18. Dezember 2016, wird um 20.15 Uhr wieder jemand „The Voice of Germany“ werden. Und natürlich stellen sich anlässlich des Finales wieder viele die Frage: was ist eigentlich aus den Siegern der vergangenen Staffeln geworden?
Wir haben versucht ein paar Antworten zu finden…

Ivy-Quainoo--c--Stefan-Hoederath---Universal-MusicIvy Quainoo war die Gewinnerin der ersten Staffel im Jahr 2011/2012. Nach ihrem Sieg stieg der Song „Do you like what you see“ auf Platz 2, das Debütalbum „Ivy“ auf Platz 5 der Charts ein.
Zwar konnte das 2. Album „Wildfires“ diesen Erfolg nicht wiederholen, aber dass es ohne diese extreme TV-Präsens trotzdem noch bis auf Platz 40 stieg, kann man durchaus als solchen anerkennen.
Ivy Quainoo war auch nach The Voice ziemlich gefragt. Als Werbegesicht für Volkswagen, Laufsteg-Model während der Berliner Fashion Week und als Botschafterin für Wohltätigkeitsorganisationen wie „Gemeinsam für Afrika“ sah man sie immer wieder in der Öffentlichkeit.
Nachdem sie 2011 ihr Abitur machte, besuchte sie zwei Jahre lang die Bühnenkunstschule in Berlin. Diesen Weg führt sie nun auch konsequent weiter und lebt in New York, wo sie seit 2015 ein Schauspielstudium absolviert.

1024px-NICK_HOWARD_TWESTIVAL_NYC_2009_by_Anthony_QuintanoFür den britischen Sänger und Songschreiber Nick Howard war The Voice of Germany nur ein kleiner Abschnitt in seinem musikalischen Leben. Er war schon vorher als Musiker durchaus erfolgreich unterwegs.
Howard hatte nicht nur eine eingeschworene Fangemeinde, sondern auch zwei Alben und mehrere Songs, die für namenhafte Unternehmen wie Apple in Werbespots verwendet wurden, im Gepäck, als er das erste mal auf der TVOG-Bühne sang.

Nach seinem Sieg stieg der Song „Unbreakable“ auf Platz 5 der Charts ein. Es folgten Jahr für Jahr Alben wie „My Voice Story“, „Stay who you are“, „Living in Stereo“ und in diesem Jahr auch noch „All or nothing“.
Nick Howard tourt durch Europa und ist gelegentlich auch noch für PR-Auftritte im deutschen Fernsehen zu sehen.

Andreas_Kümmert_–_Holsten_Brauereifest_2016_07Andreas Kümmert gewann die 3. Staffel von The Voice in Deutschland.
Sein Album „Here I am“ stieg auf den 3. Platz in den Charts ein. Der Voice-Sieger bestand darauf, seine anschließende Tour mit seinen Freunden zu spielen und nicht mit einer wild zusammengewürfelten Band. Begleitet wurde er dabei auch noch von zwei Sängerinnen, mit denen er sich während seiner Zeit bei „The Voice“ anfreundete.
Überraschenderweise trat der bodenständige Kerl, der auch auf seinen Konzerten eher der „Kumpel-Typ“ und nicht der „Superstar“ ist, zum deutschen Vorentscheid des ESC an. Noch immer wird er, häufig unter der Gürtellinie, dafür kritisiert, dass er den Sieg beim Vorentscheid vor laufender Kamera nicht annahm.
Mittlerweile hat Andreas Kümmert schon häufiger öffentlich über seine Angststörung und seine Therapie gesprochen, die u.a. eben auch zu dieser legendären Live-Absage führte.

Musikalisch setzt er seine Reise mittlerweile mit dem ausgezeichneten Album „Recovery Case“ fort. Entsprechend seines Charakters, vielleicht auch ein wenig aus Rücksicht auf seine Gesundheit, spielt Andreas Kümmert nicht auf den ganz großen Bühnen – was ihn bei seinen Fans nicht unbedingt unbeliebter werden lässt.

TVoG_CharleyAnnSchmutzler_00602547145574Charley Ann Schmutzler setzte sich im Finale der 4. Staffel gegen ihre Konkurrenz durch. Nach ihrem Sieg stieg die Single „Blue Heart“ auf den 3. Platz, das Album „To your bones“ auf den 7. Platz der Charts ein.
Musikalisch sollte es das dann auch eigentlich für die Tochter von Claudia Schmutzler („Schwester Stefanie“) schon fast gewesen sein.
Die anschließende Tour sagte sie ab, da die Termine sich mit Dreharbeiten überschnitten. Damit wurde auch schnell klar, dass das Herz von Charley Ann eher der Schauspielerei gehört. Ihr letzter uns bekannter Auftritt war im, 2016 erschienen, Film „Fucking Berlin“.

 

ESC2016_-_Germany_Press_Conference_02Jamie Lee Kriewitz ist die letzte Gewinnerin von The Voice of Germany. Zumindest bis Sonntag…
Nach dem Finale stieg ihre Single „Ghost“ auf den 11., das dazugehörige Album „Berlin“ auf den 18. Platz der Charts ein.

Überraschenderweise trat sie zum deutschen ESC-Vorentscheid an und gewann diesen auch.
In Stockholm scheiterte sie aber und belegte ein, für Deutschland schon fast traditionellen, letzten Platz mit 11 Punkten. Immerhin 11 mehr, als der deutsche Beitrag von Ann Sophie im Vorjahr erreichte.
Die volle Konzentration legte sie danach erst einmal auf die Schule. Die Tour wurde deswegen auch auf die Osterferien 2017 verschoben. Ihre Vorliebe für den Bereich des „K-Pop“ lebt sie aber noch immer aus, saß in der nationalen Jury für den Vorentscheid des K-Pop World Festivals und reiste u.a. im Herbst nach Südkorea. Neben einigen kleinen Auftritten und einem Videodreh in Südkorea ist es allerdings recht still um die junge Sängerin geworden. Ob sie es wirklich schafft, nach der Schule einen zweiten Anlauf zu nehmen, wird die Zukunft zeigen.

Bilder: Universal Music, Privat unter CCC/Wikipedia, Albin Olsson,Frank Schwichtenberg, Anthony Quintano

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