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#HIMYM: Kommt "How I met your father" nun doch noch?

How-I-Met-Your-Mother-7-1024x576Mit dem Ende der Sitcom „How I met your mother“ waren die Fans ja eher so semi-zufrieden, höflich ausgedrückt. Und der Gedanke an einen Spin-off, bei dem die ganze Geschichte noch einmal aus der Sicht der Mutter erzählt wird, stößt im allgemeinen auch nicht unbedingt auf Begeisterung. Entsprechend wurde es nach einem kleinen Testlauf auch eher ruhig um die Pläne des US-Senders CBS. Allerdings bekommen sie jetzt wieder neue Nahrung…

Wir möchten uns aber gar nicht unbedingt den Spekulationen hingeben, sondern uns eher fragen: wollen wir das überhaupt?

Als erstes wäre da natürlich das Ende von „How I met your mother“: wer es aus unerklärlichen Gründen noch nicht gesehen hat, sollte an dieser Stelle bitte nicht weiterlesen.

Die Mutter ist verstorben und Ted erzählt die ganze Geschichte seinen Kindern. Eigentlich läuft es nur darauf hinaus, dass er deren Segen haben will, um „Tante Robin“ zu daten.
Natürlich könnte man jetzt die Mutter über ihr Leben bis zum Sterbebett erzählen lassen. Oder man lässt die Kinder ein Tagebuch finden.
Aber schwingt in der Sitcom nicht immer der Hintergedanke mit, dass die Geschichte letztendlich darauf hinaus läuft, dass sie viel zu früh stirbt und ihre Kinder nie im Erwachsenenalter sehen wird?

Zudem haben wir es noch ziemlich gut im Hinterkopf, wie langatmig die Serie mit der Zeit wurde. Gut, es ist ein komplett anderer Cast und komplett neue Geschichten, die erzählt werden würden. Aber ob wirklich genug Kreativität vorhanden ist, oder ob es nur eine Kopie der bereits erzählten Geschichten wird?
Zudem muss sich „How I met your father“, selbst wenn es einen ganz anderen Titel tragen würde, immer den Vergleich mit dem Original gefallen lassen. Und selbst wenn dies zum Ende hin immer schwächer wurde, bleibt eine Vergangenheit stets blumig und der Vergleich würde fast zwangsläufig unfair ablaufen.

Zu guter Letzt fragen wir uns natürlich, ob diesen Spin-off überhaupt braucht. Wollen wir nun wirklich noch über 2, 3 oder sogar 10 Jahre erfahren, wie das Leben der Mutter verlaufen ist?
Die Antwort dürfte überraschend sein: Ja! Aber wirklich nur dann, wenn man den Eindruck hat, man könnte etwas wirklich Exzellentes auf die Beine stellen. Niemand, aber auch wirklich niemand, braucht schnell und lieblos produziertes, 30minütiges Sendematerial, welches ausschließlich vom Namen des Originals leben soll.
Kurz gesagt: lasst die Finger davon, oder überrascht uns mit einer verdammt guten Leistung.

Bild: CBS

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