Hinterlasse einen Kommentar

Ransom: Zu viele Köche verderben den Brei

Ransom ist der Titel einer neuen Krimiserie, die in den USA am 1. Januar 2017 startete und seit dem 29. März auch in Deutschland, auf VOX, zu sehen ist.
Da es eine gemeinschaftliche Produktion von CBS (USA), Global (Kanada), TF1 (Frankreich) und RTL (Deutschland) ist, kann man wohl davon sprechen, dass zu viele Köche den Brei verderben.

Wer Luke Roberts in der Rolle von Eric Beaumont mit Geiselnehmer verhandeln sieht und dabei ein Hauch Spannung verspürt, beobachtet auch gern Gehwegplatten.
Der Verhandlungsführer, der stets versucht ohne Gewalt Geiselnahmen zu beenden, verfügt über ein hochqualifiziertes Team. Das der Psychologe des Teams nebenbei auch hacken kann, ist in Ordnung. Warum Eric dann aber seine Tochter kontaktieren muss, damit die über eine simple Internet-Recherche, im neudeutschen googeln, Informationen über eine Person beschafft, erschließt sich mir als Zuschauer nicht ganz.

Über derartige Fehler hinweg verfügt die Serie Ransom über keinerlei Dynamik. Eine Entwicklung der Charaktere ist nach 11 Folgen nicht zu erkennen, wenn man davon absieht, dass die Ex-Frau des Hauptdarstellers irgendwann als eine Art Auftraggeberin für den Krisenmanager in Erscheinung tritt.

Die Einschaltquoten sprechen die gleiche Sprache. Und somit ist es wohl kein Wunder, dass mit CBS und RTL gleich zwei Partner verkündeten, sich bei einer eventuellen Fortsetzung nicht mehr beteiligen zu wollen. Davon ausgegangen, dass es auch wirklich das endgültige Ende der Serie bedeutet, muss man wohl sagen: sie wird nicht vermisst werden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s