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#G20HAM: Hamburg brennt!

Wenn wir in diesen Tagen die Nachrichtensender verfolgen, dann sehen wir schreckliche Bilder aus Hamburg.
Während sich dort die „politische Elite“ versammelt, herrscht in den Straßen die nackte Gewalt und Kriminalität.
Es ist das gute Recht und die hochgeschätzte Freiheit in Deutschland, die es uns ermöglichen, gegen solche Veranstaltungen wie ein Gipfeltreffen auf die Straße zu gehen und friedlich zu demonstrieren.
Die Vorkommnisse in Hamburg haben aber rein gar nichts mit diesem Recht und dieser Freiheit zu tun. Das ist Kriminalität. Das ist Vandalismus. Das ist alles, nur nicht die Wahrnehmung irgendeiner Form von Meinungfreiheit.

catsIn Hamburg müssen Polizisten bei brütendender Hitze in Schutzausrüstung ihren Dienst tun, bis sie einen Kreislaufkollaps erleiden. Sie werden mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen, man schießt mit Bleikugeln auf sie.
Am Freitagabend müssen sie dabei zusehen, wie ein ganzes Viertel brennt, können aber nicht einschreiten, weil es Hinweise darauf gibt, dass sie aus einem besetzten Haus beschossen werden sollen, sollten sie sich der Szene nähern.
Linksextreme Randalierer versuchen Polizeihubschrauber mit Laserpointer zu blenden und mit Leuchtraketen über einer Millionenstadt vom Himmel zu holen.
Sie, die eigentlich gegen den Kapitalismus sein sollten, brechen in einen Apple-Store ein, plündern ihn und streiten sich noch vor Ort um die Beute: iPhones – …eigentlich der Inbegriff des Kapitalismus.
Um „die Reichen“ zu bestrafen, werden die klassischen Familienautos angezündet und sogar Fahrräder müssen daran glauben. Wer kennt sie nicht, die millionenschwere Elite, die mit dem Radel durch die Stadt fährt und für das Volk nur ein arrogantes klingeln übrig hat.
Zum Thema Klimaschutz werden Reifen und alle anderen Materialien angezündet, die gerade greifbar sind.
Das ist wahrlich wie „Bomben für den Weltfrieden“.

Während wir die schrecklichen Szenen in den Medien verfolgen, gibt es in den sozialen Netzwerken tatsächlich noch Menschen, die so ein kriminelles Verhalten verharmlosen oder der Polizei die Schuld an einer Eskalation geben. Als wären Menschen, die „Welcome to hell“ oder „Burn G20“ skandieren und mit Bleikugeln zu einer Demonstration fahren, nicht schon vorher bereit gewesen, das Leben Unschuldiger für ihren Adrenalinkick zu opfern.
Das sich in den sozialen Medien die schrägsten Typen äußern, ist bekannt. Aber leider wohl auch, dass immer aus irgendeinen Loch ein grüner Politiker kriecht, der genau in die gleiche Kerbe schlägt und behauptet, das alles hätte man auch damit lösen können, dass die Polizei „Achtung, Kontrolle“ tanzt und sich danach alle an die Hände nehmen und Blumenkränze basteln.

Journalisten beschwerten sich am Freitagabend darüber, dass sie unsanft von der Polizei aufgefordert wurden, den Platz zu räumen. Das sie damit aber vor sich selbst geschützt wurden, weil Pressefreiheit nun einmal nicht kugelsicher macht, bedenken sie dabei nicht. Kurzsichtigkeit, wohin man schaut.

Auf 9:35 Uhr schreiben und berichten wir normalerweise über unterhaltsame Themen. Auch heute würden wir liebend gern über die nächsten Dschungelcamp-Kandidaten, eine CD-Veröffentlichung oder die Fortsetzung einer beliebten Serie berichten.
Aber leider rücken diese Themen in den Hintergrund, wenn mitten unter uns eine Stadt in Flammen aufgeht.
Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich der Polizei in Hamburg für ihren Dienst danken. Und zwar auch dann noch, wenn sich später einmal wirklich herausstellt, dass es in einzelnen Situationen besser gewesen wäre, anders zu reagieren. Hinterher ist man immer schlauer, das haben uns alle schon unsere Eltern mit auf dem Weg gegeben. Und wir möchten auch den rund 200 verletzten Polizisten/Polizistinnen die besten Genesungswünsche senden.
Hoffen wir, dass der Spuk bald ein Ende hat, es nicht noch mehr Verletzte gibt und wir an dieser Stelle ab Montag wieder über belanglosere, aber auch angenehmere Themen berichten können.

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