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«Willkommen beim Privatfernsehen» Der neue ProSieben »Flop«Cast

Kommentar.pngDas Internet ist mittlerweile so alt, dass es schon Retro-Entwicklungen gibt. Der klassische Podcast ist mittlerweile zum neusten, heißen Shit geworden. Nach und nach steigen immer mehr Prominente auf diesem Zug auf. Seit dem 7. Mai 2019 ist auch ProSieben als TV-Sender mit einem Podcast am Start. Und den mussten wir uns ja unbedingt mal anhören…

«Wie geht es hinter den Kulissen des Fernsehens zu?». Diese Frage sollen Tabea Werner und Kevin Körber, Mitarbeiter der ProSieben Pressemitteilung dem geneigten Zuhörer beantworten im Podcast beantworten können, denn es fortan immer am 7. eines Monates auf den bekannten Plattformen geben wird.
Aber stattdessen ist dieser Podcast eine reine Presseschau. Und jeder, der die Pressemitteilungen des Senders schon einmal gelesen hat, kann von Thema zu Thema springen und es mit „….weiß ich schon…“ kommentieren.

Zum Zeitpunkt an dem wir diesen Artikel schrieben, war erst eine Folge von «Willkommen beim Privatfernsehen» online. Uns war durchaus bewusst, dass ProSieben keine echten Backstage-Skandale, oder zumindest Skandälchen, auf seinen eigenen Kanälen veröffentlichen wird.
Aber das der Podcast so dermaßen langweilig sein würde, das konnten wir auch nicht ahnen.

Etwa 22 Minuten lang sprechen Tabea und Kevin über die – damals noch nicht ausgestrahlte – neue Show von Joko und Klaas. Exklusiver Inhalt aus den Aufzeichnungen der Show: im Studio war ein Gast, der sich von einem anwesenden Tätowierer die Unterschriften der beiden Moderatoren stechen lassen wollte.
Danach werden noch die neuen Shows «1:30» und «The Masked Singer» abgearbeitet, ehe nach rund 45 Minuten die erste Ausgabe im Kasten war.

Was konnten wir aus dem Podcast mitnehmen?
Tabea muss entweder sehr viele Selfies auf ihrem Smartphone haben, oder ein ziemlich altes Schätzchen ihr eigen nennen: ihr fehlt nämlich sogar Speicherplatz für neue Notizen.
Und wir bekommen durch mehrfache Erwähnungen und Erzählungen mit, dass die Presseabteilung eine 3D-Form der «7», dem Senderlogo, «Ikone» nennt.

Auf iTunes hatte der Podcast 12 Bewertungen. 10 Hörer/innen gaben dem Debüt die volle Anzahl von 5 Sternen. Und zwei Hörer/innen waren anscheinend nicht bei ProSieben beschäftigt.
Die Stimmen des Podcasts, Tabea und Kevin, haben ihre Sache recht ordentlich gemacht. Aber wer zum Henker soll denn ein besonders großes Interesse daran haben, die Pressemitteilungen zu den millionenfach in den Werbepausen abgespielten Trailern noch einmal nacherzählt zu bekommen?
Tipp: wenn Ihr zuhören wollt, wie jemand aus dem Nähkästchen plaudert, dann hört Euch doch lieber «Zärtliche Cousinen» von Atze Schröder an.

«Willkommen beim Privatfernsehen» auf iTunes

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