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Kommentar: Warum SAT.1 bei PromiBB nach Tod von Ingo Kantorek zu Unrecht kritisiert wird…

KommentarIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag verstarb der „Köln 50667“-Darsteller Ingo Kantorek überraschend bei einem Verkehrsunfall. Wenige Stunden später verstarb auch seine langjährige Ehefrau.

Besonders Fans der Serie beklagen seitdem konsequent, dass SAT.1 die ehemalige Kollegin von Kantorekt, Janine Pink, die sich derzeit am Set von „Promi Big Brother“ befindet, nicht über den Vorfall informiert.
Zum Teil äußern Zuschauer/innen diese Kritik mit haarsträubenden Argumenten.

In einer Wortmeldung wurde dem Sender Pietätlosigkeit vorgeworfen, woraufhin der Sender konterte, was denn an der Überbringung einer solchen Nachricht vor laufenden Kameras würdevoller wäre.

Was uns immer wieder in den Kommentaren auffiel, war der Vorwurf, SAT.1 würde Janine Pink die Nachricht nur deswegen nicht überbringen, weil es ihnen um die Einschaltquote gehen würde. Wir möchten wegen diesem sinnbefreitem Argument einmal ein Szenario aufbauen:

Freitagabend, kurz vor Mitternacht. SAT.1 schaltet unmittelbar vor Ende der Liveshow noch einmal zu den Bewohnern. „Big Brother“ ruft Janine ins Sprechzimmer. Der Sender schaltet zurück zu den Moderatoren, die ein Bild von Ingo Kantorek auf dem Tisch neben sich stehen haben. Schwarz-weiß, mit einem Trauerflor versehen.
Jochen Schropp erklärt mit ruhiger Stimme, was sich ereignet hat. Er schließt ab mit den Worten, dass Janine Pink nun hinter den Kulissen informiert wird, wünscht den Hinterbliebenen aufrichtiges Beileid, bedankt sich bei den Zuschauern für die Aufmerksamkeit und wünscht eine gute Nacht.

Für SAT.1 wäre es ein leichtes Spiel gewesen, diese Tragödie für eine herausragende Einschaltquote am heutigen Samstag auszunutzen. Schlagzeilen wären garantiert und die Zuschauer/innen würden einschalten, um zu sehen, wie Janine mit dieser Information umgeht und ob sie vielleicht sogar freiwillig das TV-Projekt verlässt.
Hat SAT.1 aber nicht getan. Und das sollte man dem Sender anrechnen, anstatt die Verantwortlichen mit haltlosen Unterstellungen zu konfrontieren.

Über den genauen Ablauf hinter den Kulissen können wir als Außenstehende keine verbindlichen Aussagen treffen. In ähnlichen Fällen wurde in der Vergangenheit aber mit Freunden, Verwandten und dem Management Kontakt aufgenommen. Diese Menschen, die der Person deutlich näherstehen, als Fans und Zuschauer einer Serie, helfen bei der Einschätzung der Situation. Sollen sie in diesem Fall zu dem Entschluss gekommen sein, dass die ehemaligen Kollegen vielleicht gar keinen so engen Kontakt hatten, wie man als Außenstehender vermuten könnte, erklärt dies die Situation bereits.
Ein entsprechendes Statement aus dem Umfeld von Janine Pink lässt auf genau diese Vermutungen schließen:

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Liebes TeamPink, gestern ist etwas unfassbar Schlimmes passiert. Mit Ingo Kantorek ist ein langjähriger Kollege und Freund von Janine verstorben. Auch seine Frau Susana hat den tragischen Unfall nicht überlebt. Natürlich hat uns, ihr Team, die Nachricht total schockiert. Wir kannten ihn ja auch – und Nine wird das auch sehr sehr treffen. Beide waren jetzt nicht beste Freunde, die täglich miteinander telefoniert haben. Doch wenn sie sich gesehen haben, freuten sich beide immer. Beide hatten ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander und Respekt voreinander. In der Branche keine Selbstverständlichkeit. Danke an alle, die gestern ihr Beileid ausgesprochen haben. Ihr habt euch und uns gefragt, wie jetzt mit dieser schwierigen Situation umgegangen wird. Ihr wisst: Alle persönlichen Nachrichten haben und werden wir nach wie vor immer beantworten. Auf diesem Wegehaben wir auch schon mit euch diskutiert und uns beraten. Also: Janine weiss nichts davon. Und uns ist auch klar, dass das schwierig ist. Wir haben nicht nur mit dem Sender und der Produktion gesprochen, sondern auch mit ihrer Familie und ihren besten Freunden, die Janine schon sehr viele Jahre kennen. Und das sind die Menschen, die beurteilen können, was für Janine das Beste wäre. Und auch Menschen, die Ingo kannten und einschätzen können, was er gewollt hätte. Janine wird daher erstmal nichts erfahren. Es ist für uns keine Option es ihr vor laufenden Kameras zu sagen. Das seht ihr sicher genauso. Sie soll die Möglichkeit haben fernab der Öffentlichkeit trauern zu können – ohne Medienrummel. Dem kann sie sich während ihres bislang größtem TV-Projekts nicht entziehen. Wir haben auch im Vorfeld über solche Extremsituationen gesprochen. Ihr wisst, kein Mensch denkt, dass sowas wirklich eintrifft. Die Absprache war: Bei Unfällen der Familie und den allerallerbesten Freunden wird Janine informiert. Sonst nicht. Jetzt ist dieser beschissene Fall (sorry) eingetreten und wir müssen es akzeptieren. Wir denken, dass es alle so gewollt hätten und wissen, dass das auch Menschen anders sehen. Das respektieren wir. Schreibt uns gerne an und lasst uns drüber reden. Ihr wisst: TeamPink antwortet jedem von euch 🙏🙏

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