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„Schlag den Besten“: ProSieben muss erstmal die Langeweile besiegen…

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Kandidat Robin war wieder einmal erfolgreich… (Bild: ProSieben)

Im Finale von „Schlag den Besten“ musste sich der bisherigen Serien-Gewinner Robin einem neuen Gegner stellen. Nachdem der 24-jährige einen Medizindoktoranten, einen Piloten und einen Zahnarzt schlagen konnte, bekam er es jetzt mit einem Polizisten zu tun.

Der 44-jährige Helge kam einigen treuen Raab-Zuschauern bekannt vor: er war bereits damaligen „Quizboxen“ als Kandidat dabei und hoffte nun wieder in einer ProSieben Show erfolgreich zu sein.

Die Zuschauer hatten noch eine ganz andere Hoffnung: gute Unterhaltung.
Aber so wie Helge durch seine Niederlage gegen Robin enttäuscht wurde, traf es auch die Zuschauer. Für ProSieben heißt es nun, will man das Format in dieser Form weiterführen, „Schlag die Langeweile“.
Während Kandidat Robin seine 200.000 Euro auf den Kopf knallen darf, muss der Sender sich den Kopf zerbrechen, wie es mit „Schlag den Besten“ weitergeht. Und weitergehen soll es wohl, denn Elton rief am Ende der Show zu weiteren Bewerbungen auf.

Der gröbste Fehler war es, das Format nicht als Live-Show zu präsentieren. Es geht nicht nur um die bessere Unterhaltung, sondern auch darum, dass man mit einem einfachen Blick auf das nachfolgende TV-Programm erkennt, wann die Show endet und somit meistens auch den Sieger vorher kennt; es sei denn, beim letzten Match sind beide punktgleich.
Dann aber wiegt ein mindestens genauso schwerer Fehler: die Show kann man vorab kostenlos und ohne Registrierung auf der Streaming-Plattform „Joyn“ sehen. Klar, dass Spoiler in sozialen Netzwerken die Regel sind. Und ohne Plattformen wie Twitter funktioniert ein solches Format schon lange nicht mehr.

Wie die Zuschauer „Schlag den Besten“ am Donnerstagabend empfanden, konnte man auf Twitter verfolgen.

Und wenn man die aussagekräftigen Twitter-Trends beobachtete, sah es für die Show ganz dunkel aus: abgeschlagen auf Platz 5-7 der Trends musste man sich zwischenzeitlich sogar den, gefühlt millionenfach wiederholten, Kultfilm „Dirty Dancing“ geschlagen geben.
Beim Sender sollten die Alarmglocken klingeln.

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