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«Rambo: Last Blood» Dieser Film ist unnötig, aber Pflicht für eine ganze Generation

John Rambo ist von seinen letzten Gefechten heimgekehrt und lebt nun auf der elterlichen Ranch in Arizona. Dort hat er zur Haushälterin Maria und der jungen Gabriella eine familiäre Beziehung aufgebaut.
Als Gabriella in Mexiko von Menschenhändlern entführt wird, macht er sich auf die Suche nach ihr. Und er nimmt (wahrscheinlich) zum letzten Mal Rache an seine Gegner.

Rambo 5: Last Blood ist heute, am 19. Oktober 2019, in den deutschen Kinos gestartet.

Die Story zum Film könnte kaum miserabler sein. Nun braucht es für einen klassischen Rambo bestimmt keine tiefgründige Geschichte, aber es wäre gut, wenn man als Zuschauer mitfiebern könnte, während Rambo seine Gegner auseinander nimmt. Das passiert aber nicht.

Diese Empathie könnte man vielleicht auch bei einer völlig sinnbefreiten Geschichte aufbauen, wenn die Schauspieler einen im Kinosessel abholen würden.
Von Sylvester Stallone darf man das vielleicht nicht unbedingt erwarten, aber das man dann konsequenterweise auch dem kompletten Cast die Schauspielerei verbietet (….oder sie einfach dazu nicht in der Lage sind), ist überraschend.
Haushälterin Maria nimmt man es nicht ab, dass sie schon Rambos Vater im Schaukelstuhl sitzen sah. Warum auch? Sie ist 10 Jahre jünger als Stallone und sieht mindestens 20 Jahre jünger aus.
Die intelligente Gabriella, die ihren prügelnden Vater trotz Warnungen spontan in Mexiko besuchen will. Ihrer Freundin, die ihr Latino-Gang-Outfit offenbar von H&M gestellt bekommen hat. Eine Journalistin, deren Rolle vollkommen unnötig ist und Bösewichte ohne jegliches Charisma. Rambo: Last Blood fehlt es einfach in allen Bereichen, um ihn als halbwegs unterhaltsamen Film bezeichnen zu können.
Und wir sprechen hier immer noch nicht von einem tieferen Sinn, sondern lediglich von dem Gefühl als Zuschauer, die Bösewichte hätten es jetzt aber auch wirklich mal verdient…

Inhaltlich findet der Film nicht statt. Schauspielerisch ist er eine Nullnummer. Und die Action-Szenen nimmt man, trotz aller Brutalität, deswegen nur mit einem Schulterzucken hin.

Kurz gesagt ist Rambo: Last Blood ein völlig unnötiger Film, aber Pflicht! Und zwar nur deshalb, weil es eben ein weiterer „Rambo“-Streifen ist und man ihn nicht ignorieren kann, wenn man mit der Figur aufgewachsen ist. Für eine ganze Generation ist es also Pflicht, diese Zeit zu verschwenden. Und etwas anderes als Zeitverschwendung ist es nicht.

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