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Mandoki Soulmates mit »Living In The Gap & Hungarian Pictures« auf #14 der Albumcharts

Die Organisatoren der Grammys luden 2018 die Mandoki Soulmates ein, im Beacon Theatre, in dem Regisseur Martin Scorsese den Film „Shine a Light“ über die Rolling Stones drehte, ein Konzert zu geben. Das New Yorker Publikum spendierte „standing ovations“ und die US-Presse feierte Mandoki und seine Soulmates.

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Aber trotz seines persönlichen großen Erfolges verspürt Leslie Mandoki mit Blick auf die gesellschaftspolitische Entwicklung der Gegenwart eine innere Unruhe. Mandoki, der schon als Jugendlicher das musikalische Sprachrohr der studentischen Opposition gegen die kommunistische Diktatur in Ungarn war, weiß, dass er nun wieder als Künstler gefordert ist seine Stimme zu erheben und ein Stachel im Fleisch der Gesellschaft zu sein. Er zieht sich in ein Haus auf Bali zurück und schreibt 20 Stunden am Tag neue Songs und Texte.

Es entsteht das monothematische Konzept-Doppelalbum „Living In The Gap/Hungarian Pictures“ mit zwei Stunden neuer Musik, die Mandoki mit seinen Soulmates, allesamt Großmeister des Pogressive Rock und Jazz, in seinen Studios am Starnberger aufnimmt.

Jedoch raten führende Persönlichkeiten aus der Musikindustrie vehement davon ab, das Doppelalbum zu veröffentlichen, mit der Begründung, dass es ein No-Go im Zeitalter des medialen Häppchenkonsums und Streamings sei.

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Mandoki selbst kennt seit 40 Jahren die Regeln der Musikindustrie, aber lässt sich nicht beirren: „Man muss den Mut haben, auch unbequem zu sein und darf nie seine Teenager-Träume verlieren. Wenn ich ein künstlerisches Ziel verfolge, kann ich es nicht jedem recht machen.“

Die Botschaft seines Albums ist ihm wichtiger als alle Prognosen aus der Musikindustrie, es ist ihm eine Herzensangelegenheit.

Fernab vom Formatzwang setzen die Mandoki Soulmates mit ihrem Album nicht nur musikalische Maßstäbe, sondern erobern damit entgegen aller Vorhersagen die Charts.

Dass ein ProgRock-Album im Jahr 2019 auf Platz 14 der Charts einsteigt und auch die junge Generation erreicht, ist für Mandoki persönlich jedoch nicht verwunderlich.

„Es ist eine sehr hochmütige Einstellung zu behaupten, dass die junge Generation nur ein Aufmerksamkeitsfenster von 30 Sekunden hätte.

Mit seinem neuen Album, das er selbst als „sein künstlerisches Vermächtnis, ein mit Füller handgeschriebener Liebesbrief“ bezeichnet, möchte sich Mandoki gleichermaßen an die „old rebels“ und an die „young rebels“ richten.

Der Erfolg gibt dem „Weltstar Mandoki“, wie die Tagesschau ihn bezeichnete, recht.
Ein „mit Füller handgeschriebener Liebesbrief“ ist zeitlos und berührt generationenübergreifend.

„Wir müssen alle aufstehen für eine friedliche, freie Welt und die Probleme gemeinschaftlich lösen.“, ermahnt Mandoki.

Ab dem 31.10. sind die Mandoki Soulmates mit ihrem neuen Album auf Tour. Das Berliner Konzert ist bereits ausverkauft. Für Dortmund sind nur noch Restkarten erhältlich.

Tourdaten:
31.10.2019 – Hamburg, Laeiszhalle
07.11.2019 – München, Circus Krone
08.11.2019 – Dortmund, Konzerthaus
09.11.2019 – Berlin, Konzerthaus (ausverkauft)

Text und Bild: MCS

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