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YouTuber „Tanzverbot“ von Obdachlosen ausgenutzt und bedroht

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Der YouTuber „Tanzverbot“, mit eigentlichen Namen Kilian Heinrich, wurde auf der Plattform unter anderem durch seinen kontroversen Umgang mit dem „Mainstream-Influencern“ und seiner ungesunden Ernährung bekannt.
Mittlerweile hat es ihn für einen 3-monatigen Aufenhalt auf die portugiesische Insel Madeira verschlagen, wo er mit Unterstützung des Kollegen Simon Unge seinen Lebensstil aus gesundheitlichen Gründen ändern möchte.

Der 23-jährige, der bekannt dafür ist, seine Videos nicht, wie sonst in der Szene üblich, mit teurer Ausrüstung und aufwändigen Schnitten zu produzieren, veröffentlicht während dieser Lebensphase auch weiterhin, häufig ungeschnittene, Videos aus dieser Zeit, die mit dem Smartphone gefilmt wurden.

In einem dieser Videos, vom letzten Freitag, berichtet Kilian Heinrich, er habe auf Madeira einen Obdachlosen kennengelernt. Mit dem Mann hat er sich im Laufe der Zeit angefreundet und ihm auch gelegentlich Geld gegeben: „….das tat mir nicht so weh und es war immer so, …naja, er konnte damit mehr anfangen, als ich…“.
Für den YouTuber war es keine Frage, dass er dem Obdachlosen, den er immer wieder mal besuchte, auch seine Familie vorstellte, die für einige Zeit auf der Insel urlaubte.

Anfangs missfiel Killian, dass der Mann ihn so oft anlog und ihm irgendwelche Geschichten erzählte. In seiner gewohnt direkten Art und Weise erklärte er ihm, dass er das nicht machen müsse: „…mich interessiert nicht, was Du mit dem Geld machst…“.

Dann kam das Gespräch auf einen besagten Abend. Der Obdachlose, mit dem er sich zuvor auf Facebook anfreundete („…einzige Nachricht von ihm dort war, dass er mal 15 Euro benötige würden…“), bekam bei einen Treffen und dem üblichen Gespräch zwischen ihnen 20 Euro. Dem YouTuber missfiel schon die Art, wie sein Bekannter daraufhin vor anderen Obdachlosen augenscheinlich feiernd mit dem Geldschein angab.

Später am Abend, Killian Heinrich befand sich auf dem Rückweg eines Treffens mit anderen Kollegen, traf er erneut auf den Obdachlosen. Er druckste ein wenig rum, kam dann aber direkt zum Punkt: er wolle weitere 10 Euro von ihm.
Das war dem 23-jährigen dann aber doch zu viel: in seinem Video erklärte er, selbst er, der vorher mit Kollegen unterwegs war und denen etwas zu trinken ausgab, habe in diesen rund 5 Stunden noch nicht einmal 20 Euro ausgegeben….
Die Reaktion des, eventuell unter Drogen stehenden, Obdachlosen, war ein drohendes: „DAS werde ich nicht vergessen!“.

Für Kilian Heinrich, der sich über die Freundschaft zu einem Inselbewohner freute und sich überhaupt nicht an dessen sozialen Status störte, offenbar eine erschreckende Erkenntnis, zu schnell Vertrauen gefasst zu haben.

Wer Interesse daran hat, die ganze Entwicklung aus der Sicht und mit den Worten von „Tanzverbot“ geschildert zu bekommen, kann dies natürlich im Original-Video des YouTubers nachholen:

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