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„Church Bells are ringing“: Jimmy Kelly veröffentlicht emotionalen Song über Corona-Virus

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Noch immer hat der Corona-Virus die Welt in einem festen Würgegriff und der Höhepunkt der Pandemie ist noch lange nicht erreicht.
Auch vor prominente Namen macht dieses „Monster“ nicht halt: Moderatoren, Musiker, Politiker und Staatsoberhäupter erkranken genauso, wie junge und alte Menschen, wie Arme und Reiche, wie Du und ich.

Ganz offensichtlich ist das Thema Corona-Virus auch keines, was Jimmy Kelly nicht berührt. Auf seinen Social Media Kanälen schrieb der Musiker aus der „Kelly Family“, er habe gestern Abend aus dem Bauch heraus eine Songidee gehabt. Wer das Leben von Jimmy Kelly verfolgt, der weiß, dass es oft der einzige Weg zu sein scheint, Dinge zu verarbeiten. Weiter schreibt er, dass der Virus wirklich jeden auf seine ganz eigene Art zu treffen scheint.

„Der Song ist noch in der Entstehungsphase,
ganz roh, aber ich hoffe, er gefällt Euch.“

Jimmy Kelly

Eigentlich war es nicht die Absicht des Musikers, sich in dieser Phase in den Vordergrund zu spielen: „Vor kurzem sagte ich meiner Frau: endlich bekommen die wahren Helden unserer Gesellschaft einmal den Applaus. Die Krankenpflegerinnen, Ärzte, Polizisten, Kassierer/innen etc.. Und wir Künstler/innen sollten ihnen nicht das Rampenlicht stehlen, indem wir wieder ein Event aus der momentanen Krisensituation machen.“.
Und es fühlt sich auch nicht an, als würde Jimmy Kelly mit dem Song „Church bells are ringing“ ein Event daraus machen wollen. Es fühlt sich nicht an, als würde er, der augenscheinlich in der Ecke eines Schuppens sitzt, die Gitarre in der Hand und den Rosenkranz an einem Nagel in der Wand gehangen, darüber singt, die Großmutter noch einmal am Telefon zu sagen, wie sehr man sie liebt, bevor sie sterben könnte, sich in den Vordergrund spielen wollen.

„Church Bells are ringing“ mag noch kein fertiger Song des Musikers sein, beschreibt aber auch auf höchster, emotionaler Ebene, wo wir uns gerade befinden: denn genauso wie Jimmy Kelly das Lied in den wenigen Stunden nicht fertigstellen konnte, hat uns auch der Corona-Virus noch nicht sein endgültiges Gesicht gezeigt. Wir alle wissen nicht, wohin diese Reise noch gehen wird.
„One Day, we will be free….“, schließt Jimmy Kelly mit seinem Gesang ab. Und das bleibt in diesen Tagen wohl die einzige Gewissheit: eines Tages werden wir frei sein – so oder so.

Bild: f.torsten

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