Hinterlasse einen Kommentar

RTL vs ProSieben – „I can see your Voice“ vs „Fame Maker“

i can see your voice fame maker rtl prosieben.png

Seitdem ProSieben dem Konkurrenten „The Masked Singer“ vor der Nase wegschnappte, scheint zwischen den Sendern eine ordentliche Rivalität entstanden zu sein.

Die neusten Entwicklungen bei diesem Zweikampf um die Einschaltquoten betreffen erneut eine Gesangsshow.
ProSieben kündigte die neue Idee von Stefan Raab an: Fame Maker!
Die Show funktioniert quasi wie The Voice, nur anders. Die Jury soll die Kandidaten nicht hören, sondern nur sehen.

Das Problem ist nur, dass das Format grundsätzlich gar nicht so wahnsinnig neu ist. „I can`t see your Voice“ baut auf die gleiche Idee und wird schon seit 2015 in Südkorea produziert.
Und nun kommt RTL ins Spiel: der Sender sicherte sich die Ausstrahlungsrechte am, nennen wir es mal, südkoreanischen Originalformat.

RTL will damit bereits im Sommer an den Start gehen und der Konkurrenz somit zuvorkommen, denn die haben die neue Show für den Herbst 2020 angekündigt.

Und so funktioniert „I can´t see your Voice“:
Sieben Unbekannte stehen auf der Showbühne. In mehreren Runden versuchen ein Star aus der Musik-Branche und sein Superfan mit Gespür und Menschenkenntnis die Spreu von den Weizen zu trennen.
Zudem sollen weitere Prominente an einem Rate-Panel für Unterhaltung sorgen.
Nach jeder Runde sollen Kandidaten rausfliegen, bis am Ende dann ein Duett mit dem Star stattfinden wird.
Aber auch die ausgeschiedenen Kandidaten  müssen auf der „Stage of Truth“ die Hosen runterlassen – sprichwörtlich natürlich nur: wurde jemand mit Katzengejammer rausgeworfen, oder eher ein echtes Goldkehlchen?

Übrigens gibt es auch was zu gewinnen: ist der letzte Kandidat ein guter Sänger, respektive eine gute Sängerin, dann gewinnt der Star für seinen Fan an der Seite einen Geldpreis.
Ist der letzte Kandidat ein echter Bluffer und kann gar nicht singen, dann kann er das Geld behalten.

Zumindest in Südkorea läuft das Format relativ erfolgreich, denn da befindet man sich schon in der 7. Staffel. In Deutschland wird man wohl in erster Linie abwarten müssen, was RTL daraus macht.

Und wie funktioniert „Fame Maker“?
Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan, ironischerweise alle hauptberuflich aus der Comedy-Branche – Musiker waren wohl ausverkauft, sollen bei den Kandidaten, die unter einer Glaskuppel auftreten, anhand der Performance entscheiden. Denken sie, ein Kandidat kann was, können sie an einen Hebel ziehen und ihn auswählen.
Für das Finale müssen sie den Kandidaten dann coachen und das Beste aus ihm für ein Live-Finale herausholen.

Vielversprechender wäre es vielleicht, wenn echte Musiker mit den Kandidaten arbeiten würden. Im Vorfeld wirkt es nämlich eher nach viel Klamauk.

Bilder: RTL/TV NOW, ProSieben

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.