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Promi BigBrother 2020: Unser Fazit zur aktuellen Staffel

Kathy Kelly, Mischa Mayer, Ikke Hüftgold und Werner Hansch haben heute ab 20:15 Uhr die Möglichkeit, sich im Finale von Promi BigBrother 2020 den Sieg und 100.000 € zu sichern.
So kurz vor dem Finale wird es Zeit für unser Fazit zur aktuellen Staffel…

3. Woche eine goldrichtige Entscheidung

Die Entscheidung Promi BB auf drei Wochen zu strecken war goldrichtig. Den Teilnehmern wurde auf diese Weise viel mehr abverlangt.
Natürlich haben auch wir uns anfänglich gefragt, wer denn diese Promis sein sollen. Das Problem haben aber alle Formate aus diesem Genre. Und wie der viel zu früh verstorbene Dirk Bach es einst sagte: „Wir brauchen keine Stars, wir brauchen gebrochene Persönlichkeiten.“.
Die Anzahl der Totalausfälle war in dieser Staffel aber außerordentlich hoch. Und damit meinen wir noch nicht einmal die vielen freiwilligen Auszüge, die nehmen wir sogar als kleinen Überraschungseffekt gerne mit.

Moderatoren von der Leine lassen

Als Totalausfall kann man wohl auch die Moderation bezeichnen. In den bisherigen Staffeln stand zumeist das freundschaftliche (Social-Media) Verhältniss zwischen Moderatoren und Teilnehmer einer guten Moderation im Weg. Diesmal schien es aber gar nicht so ausschlaggebend zu sein: Jochen und Melissa waren als Gäste in der Late Night Show sehr viel bissiger und ehrlicher. SAT.1 müsste die beiden nur mal von der Leine lassen. Oder sie mit deutlich giftigeren Autoren zusammen arbeiten lassen. Vielleicht hat der Mitarbeiter, der die Bauchbinden verfasste, ja im nächsten Jahr auch noch Zeit?

Keine Eingriffe notwendig

Natürlich wäre ein Livestream interessant, um die Teilnehmer noch besser kennen zu lernen. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die aufgrund der Proben zur Liveshow am Abend sowieso täglich einige Stunden „außer Betrieb“ wären.
Die Regieanweisungen für die Teilnehmer müssten nicht sein: die Promis sind egoistisch genug, dass sie sich früher der später sowieso an die Gurgel gehen: man könnte also auf die Eingriffe verzichten und einfach abwarten. Dann wäre auch eine Live-Übertragung wieder machbar.

Negativer Einfluss vom Studio-Publikum

Auf das Studio-Publikum hätte man aber insbeondere in dieser Staffel besser verzichten sollen. Wenn immer nur die gleichen Personen lautstark angefeuert werden, nimmt das massiven Einfluss auf das Verhalten der Bewohner. Das ist keine Vermutung, sondern wurde schon so in Interviews mit Ex-Bewohnern angesprochen: sie sprachen davon nicht den Mut gehabt zu haben, Ikke Hüftgold zu nominieren oder Kontra zu geben, weil der ganz offensichtlich der Publikumsliebling war.

Großer Aufwand bei Matches

Für die Matches wurde in diesem Jahr sehr viel kreativer gearbeitet und ein enormer Aufwand betrieben. Es wäre allerdings noch ein Feinschliff notwendig: eine übersichtliche, kurze und knappe, grafische Aufbereitung der Spielregeln. Und ein Moderator, der diese auch kennt und bestensfalls dann den Bewohnern in der Werbepause erklärt. So verhält es sich übrigens auch mit der Storno-Funktion an der Penny-Kasse: die kann jeder Zuschauer nämlich mittlerweile blind bedienen.

Fazit

Alles in allem hat SAT.1 eine ordentliche Staffel von Promi BigBrother abgeliefert, die aber trotzdem noch sehr viel Platz nach oben bietet. Vor allem die kleinen Fehler könnte man schnell und unkompliziert abstellen, ..wenn man denn wollen würde.

📺 Promi Big Brother 2020 auf SAT.1 – ab sofort immer schon um 20:15 Uhr!

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Bilder: SAT.1, Marc Rehbeck, Sixx

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