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Vincents Videothek: „Trauma Center“ – Zeitverschwendung mit Beate & Bruce Willis

Mit Filmen in denen Bruce Willis die Bösewichte mit einer Knarre in der Hand jagt, konnte man in der Vergangenheit eigentlich nichts falsch machen. Ein bisschen Action, viel Ballerei und immer wieder mal einen lockeren Spruch. Diese Zeiten haben sich aber geändert…

„Trauma Center“ lockt mit dem ballernden Bruce Willis, zeigt aber eigentlich 87 Minuten lang, wie eine Aushilfskellnerin namens Maddison, mit der Optik eines 90er-Modells, inklusive dynamischer Halb-Lang-Frisur, vor zwei gut ausbildeten Mördern flieht.
Eigentlich macht es sie zur Beate Willis. Besonders in der Szene, in der sie sich in einem Zimmer des Krankenhauses versteckt und ihre Wunde selbst näht. Sogar für einen kleinen, süßen Snack bleibt ihr noch die Zeit. Ganz schön abgeklärt für eine Person, die gerade vor zwei Mördern flieht.

Bruce Willis ermittelt solange draußen auf der Straße und fängt dort zwischenzeitlich auch schon an mit sich selbst zu sprechen: „Ich glaube das ganze Department hängt damit drin. Ich glaube dies…. , bestimm das…..“. Fürchterlich.

Keine Frage, Trauma Center ist die pure Zeitverschwendung. Empfehlenswert nur als Einschlafmittel. Dann aber mit stark gedämpften Ton, denn wie aus dem Nichts wird halt manchmal doch geschossen und das stört dann beim Vorhaben.

Zur Story von „Trauma Center“
Der Partner von Detective Steve Wakes wird erschossen. Die einzige Zeugin trägt den sicheren Beweis in Form einer Kugel im Oberschenkel. Wakes besucht sie im Krankenhaus und versteckt sie dort auf einer Quarantäne-Station vor einen möglichen Angriff der Täter.
Als korrupte Polizisten können die sich dort aber leicht Zugang verschaffen und jagen sie fortan durchs Gebäude.

Infos & Besetzung

  • Nicky Whelan als Madison Taylor
  • Bruce Willis als Lt. Steve Wakes
  • Tito Ortiz als Det. Pierce
  • Texas Battle als Sergeant Tull

In den USA ist der Film am 6. Dezember 2019 erschienen.

Über Vincents Videothek
Vincent von Erich, mit bürgerlichen Namen Erich von Vincent, heißt eigentlich ganz anders und ist irgendwas mit
Mitte-Ende-Zwanzig x². Wenn er sich in seiner privaten Videothek bedient, die VHS-Bänder glühen lässt, dann bleibt während des zurückspulens gerade noch die Zeit, um für uns in die Tasten zu hauen.
Dabei wird es je nach Stimmungslage sarkastisch, launisch oder lästerhaft, gelegentlich auch ernst, aber vor allem völlig subjektiv. Wie man sich beim Titel „Vincents Videothek“ denken kann, werden in ausgewogener Regelmäßigkeit Werke aus jedem Zeitalter der Bewegtbilder zum Thema gemacht.

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