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Lethal Weapon: Wie endet die Serie mit Martin Riggs (Clayne Crawford)?

Lethal Weapon Staffel 2 Wie endet die Serie

Wer die Nachrichten rund um seine Lieblingsserien nicht so verfolgt, wird sich vielleicht fragen, warum wir an dieser Stelle vom Ende der Serie “Lethal Weapon” schreiben, obwohl es doch bekanntlich eine 3. Staffel geben wird.
Bevor wir also zum sogenannten Ende kommen, müssen wir versuchen in ein paar Sätzen die Geschichte hinter der Serie zusammenzufassen.

Clayne Crawford, der Darsteller von Martin Riggs (siehe Foto) wurde von der Produktionsfirma aufgrund von Streitigkeiten hinter den Kulissen aus der Serie genommen, indem man seinen Vertrag nicht verlängerte.
Als öffentlicher Wortführer in dieser Auseinandersetzung kann man ganz klar Damon Wayans ausmachen, der in der Serie ausgerechnet seinen Partner Roger Murtaugh spielt. Der hatte seinen Kollegen unter anderem für einen Unfall während der Dreharbeiten verantwortlich gemacht. Crawford führte an diesem Tag selbst Regie, Wayans stand mit dem Rücken an einer Wand und eine Mini-Explosion hinter ihm sollte offenbar einen “Einschuss” simulieren. Dabei bekam der Schauspieler einen Splitter am Kopf ab. Da er die Bilder selbst veröffentlichte, können wir die Verletzung in etwa mit einem kleinen Schnitt bei der Rasur vergleichen.
Für Damon Wayans aber der Auftakt einer beispielslosen Hysterie unter Kollegen in den sozialen Netzwerken. Es folgten diverse Anschuldigungen, ominöse Bilder von Aufklebern, die Crawford als “emotionalen Terroristen” bezeichneten und ein Shitstorm gegen Damon Wayans, der von Fans der Serie als “weinerliche Diva” bezeichnet wurde.
Etwitterrschreckend, dass sich der Schauspieler auch heute noch über diese ganze Geschichte definiert. Während Crawford mittlerweile seinen Kollegen alles Gute für die Zukunft der Serie wünschte, steht im Twitter-Profil seines streitlustigen Kollegen eine ironisch provozierende Selbstbeschreibung (siehe Bild links).
Dort bezeichnet er sich selbst als Comedian, Diva, weinerlich. Und als Schauspieler, der immer noch einen Job hat. Wenn getroffene Hunde wirklich bellen, ist dieser Hund von einem ganzen Kugelhagel getroffen worden.

Wie geht es mit “Lethal Weapon” weiter?

Der TV-Sender hat tatsächlich eine 3. Staffel bestellt, die ohne Clayne Crawford gedreht werden soll. Als Ersatz hat man mittlerweile hierfür Seann William Scott (“American Pie”) verpflichtet. Es ist allerdings bisher noch nicht klar, wie dieser Charakter neu eingeführt werden soll. Möglicherweise könnte er einfach ab sofort “Martin Riggs” sein und fertig.
Die Fans der Serie scheinen nicht sonderlich viel von dieser Idee zu halten, zumal das Ende der 2. Staffel, wir kommen gleich darauf, die Möglichkeit bot, die Serie vernünftig zu beenden. Vermutlich hat auch der TV-Sender kein großes Vertrauen in diese Besetzung, denn bestellt wurden lediglich 13 Folgen – üblich wären eher 22 Folgen gewesen.

Wie endet “Lethal Weapon” mit Martin Riggs (Clayne Crawford)?

Murtaugh wird zum Captain befördert. Trotzdem ermittelt er noch einmal mit Riggs, weil dessen Vater Trish Murtaugh entführt hat.
Im großen Finale will Nathan Riggs seinen Sohn erwürgen. Riggs` Halbbruder, von dem wir erst gerade erfuhren, flüchtet gleichzeitig. Am Ende siegt Riggs endlich über seinen brutalen Vater und der Serie steht ein Happy End bevor:
gemeinsam mit Molly möchte Riggs wieder nach Texas ziehen. Aus diesem Anlass verabschiedet er sich am Grab von seiner ermordeten Frau. Hier hätte man den Vorhang fallen lassen und der Serie ein würdiges Ende bereiten können. Stattdessen taucht Riggs Halbbruder wie aus dem Nichts auf und schießt ihn nieder.
Allen Anschein nach wird Riggs am Grab seiner ermordeten Frau selbst sein Leben verlieren. Gerade in dieser Lebenssituation, in der er selbst endlich sein Glück gefunden zu haben scheint und zum ersten mal sein Leben plant.

“Lethal Weapon”: wie tot ist die Serie?

Natürlich werden wir uns die dritte Staffel ansehen, denn wir möchten verfolgen, wie sie es schaffen, den Nachfolger von Crawford in diese Serie einzubinden.
Es ist aber nicht nachvollziehbar, wie man am Murtaugh-Darsteller Wayans festhalten konnte. Sein Verhalten in der Öffentlichkeit war so dermaßen unprofessionell, dass er im realen Leben noch mehr nervt, als in der Serie selbst. Von seinen Beliebtheitswerten unter den Fans der Serie wollen wir gar nicht erst reden.
Damit dürfte auch klar sein, dass wir persönlich “Leathal Weapon” nicht mehr als die Serie sehen können, zu der sie geworden ist. Sollte sie tatsächlich noch zu einem Erfolg werden, wäre das für uns die wahrscheinlich größte Überraschung des Serien-Genres.

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„Sky Cinema Family Adventure HD“: Atemlose Familien-Hits zur TV-Premiere von „Jumanji: Willkommen im Dschungel“

"Jumanji: Willkommen im Dschungel"

Langer Name, große Abenteuer: Sky bringt einen neuen Pop-Up Sender an den Start

 

Schon 1995 sorgte die erste Verfilmung von Chris Van Allsburgs Kinderbuch „Jumanji“ für großen Erfolg an den Kinokassen. Zwei Waisen (u.a. Kirsten Dunst) werden in die Welt eines magischen Wildnis-Brettspiels hineingezogen. Und müssen gemeinsam mit Robin Williams als einst selbst im Dschungel Eingeschlossener gegen Horden von wilden Tieren bestehen. Die Neuauflage „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ modernisiert nun den Buchklassiker. Regisseur Jake Kasdan („Bad Teacher“) lässt ein paar Jugendliche beim Nachsitzen eine alte Gamekonsole entdecken. Diese versetzt sie in eine echte Dschungelwelt, wo sie in ihre Spielfiguren verwandelt werden und unglaubliche Abenteuer bestehen müssen. Die Hit-Komödie mit den Comedy-Superstars Dwayne „The Rock“ Johnson, Jack Black und Kevin Heart kommt am 19. August um 20:15 Uhr zum ersten Mal im deutschen Fernsehen auf Sky Cinema Family Adventure HD. Direkt davor läuft um 18:30 Uhr „Jumanji“ mit Robin Williams.

Comedy-As Robin Williams muss auch bei anderen Blockbustern auf „Sky Cinema Family Adventures HD“ witzige Abenteuer bestehen: In „Nachts im Museum“ brilliert er als Theodore Roosevelt und in „Hook“ als erwachsener Pan. Herausragende Filmversionen bekannter Jugendbücher gehören ebenfalls zum starken Line-up: Etwa die beiden Roald Dahl Verfilmungen „Charlie und die Schokoladenfabrik“ und „BFG – Big Friendly Giant“, sowie J.K. Rowlings „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ und „Tintenherz“ nach dem Bestseller von Cornelia Funke. Spannende Unterhaltung bietet außerdem „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ und Luc Besson entführt mit seinen beiden „Arthur und die Minimoys“-Hits in eine fantastische Welt. Und auch absolute Jugendfilmklassiker wie „Stand By Me“ und „Kevin allein zu Hause“ zählen zum Programm von „Sky Cinema Family Adventure HD“.

„Sky Cinema Family Adventure HD“ läuft von 17. bis 26. August und ersetzt in dieser Zeit Sky Cinema Family. Über Sky Q kann die TV-Premiere „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ auch in brillanter Ultra HD-Auflösung angesehen werden. Die neuen Features von Sky Q machen den Genuss der Hits von „Sky Cinema Sci-Fi HD“ noch komfortabler: Dank Multiscreen und Continue Watching kann man die Filme auf dem Receiver beginnen und nahtlos auf einem mobilen Device oder einem Fernseher in einem anderen Raum weitersehen. Über Sky Go und den Streaming-Dienst Sky Ticket sind die meisten Hits ebenfalls abrufbar.

Text und Bild: Sky Deutschland

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Yes, bitch! Issa Rae kämpft in der dritten Staffel von „Insecure“ wieder mit Humor gegen Rassismus

Insecure

„Insecure“: Issa Rae auch in der 3. Staffel dabei

Schwarz, weiblich, witzig! Zwei Frauen versuchen ihr Leben in Los Angeles zu meistern, stolpern dabei immer wieder in unbequeme und turbulente Situationen. In der dritten Staffel der frechen HBO-Comedy kämpft Mittdreißigerin Issa wieder mit ihrer besten Freundin Molly um Glück in der Liebe, Erfolg im Job – und gegen latenten Rassismus, der ihnen tagtäglich begegnet.

Die zehn neuen Episoden stehen in der Originalversion parallel zur US-Ausstrahlung in der Nacht vom 12. auf den 13. August auf Abruf und dem Streaming-Dienst Sky Ticket bereit. Ab 28. August ist „Insecure“ auch mit deutschen Untertiteln auf Sky Atlantic HD zu sehen.

Auch in Staffel drei der bissigen Comedy schlagen sich Issa (Issa Rae) und ihre beste Freundin Molly (Yvonne Orji) wieder mit Widerständen im Job und jeder Menge Liebesstress herum. Auch Jay Ellis ist erneut mit von der Partie, er spielt Issas depressiven und dauerarbeitslosen Lover Lawrence. Trotz Uni-Abschluss bekam dieser beruflich nie etwas gebacken, scheiterte kläglich mit einem Start-up-Versuch – zum Leidwesen ihrer Beziehung.

Issa Rae, auch Produzentin der Erfolgsserie, erlangte mit ihrer preisgekrönten YouTube-Webserie „The Misadventures of Awkward Black Girl“ erste Berühmtheit in den USA. Ihre „Insecure“-Figur trägt nicht zufällig ihren realen Vornamen, sie hat die Serie mitentwickelt und feilt als Co-Autorin an den Dialogen. Rae ist prädestiniert über Westcoast-Kultur und die alltäglichen Schwierigkeiten einer ehrgeizigen Schwarzen zu erzählen. Sie wuchs im beschaulichen US-Bundesstaat Maryland auf. Als sie in der sechsten Klasse nach Kalifornien umzog, warfen ihr ihre Mitschüler vor, wie eine Weiße leben zu wollen. „Es ist diese Szenerie und der Sitcom-Ton, die „Insecure“ so unterhaltsam machen – diese humorvolle Erzählform, die es wie keine andere schafft, auch tragische Themen wie Rassenhass oder Mollys Einsamkeit mit der richtigen Mischung aus Scherz und Ernst zu verhandeln“, lobte Zeit Online die Serie.

Bild: obs/Sky Deutschland/W. Wallace, Merie
Text: Sky Deutschland

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Im Video: Brock Lesnar Comeback in der UFC | #WWE #UFC #Lesnar

Bevor wir auf die eigentliche Meldung zu sprechen kommen, sollte man vielleicht noch einmal daran erinnern, dass Brock Lesnar derzeit noch bei der WWE unter Vertrag steht. Dort trägt er einen Titel, der sich “Universal Champion” nennt und ursprünglich einer der zwei wichtigsten Titel des Wrestling-Unternehmens darstellen soll.
Das muss man deswegen noch einmal erwähnen, weil die Auftritte von Lesnar und diesen Titel fast seltener stattfinden, als Weihnachten.
Aufgrund eines ziemlich guten Vertrages, der sehr hohe Gagen für jeden einzelnen Auftritt vorsehen soll, hat Brock Lesnar es einfach nicht nötig, häufiger aktiv zu werden. Und die WWE müsste schlichtweg zu tief in die Tasche greifen, um Wrestler und Titel häufiger präsentieren zu können.
Warum das Unternehmen sich das trotzdem gibt, erschließt sich einem nicht wirklich.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag trat Brock Lesnar dann doch wieder einmal auf. Allerdings nicht mehr bei der WWE.
Nach dem Titelkampf in der UFC wurde er in den Käfig gerufen und schubste den frisch gebackenen Champion Daniel Cormier ein wenig herum. Ein paar Kraftausdrücke später war das Überraschungs-Comeback dann wohl perfekt. Niemand zweifelt jetzt noch daran, dass Lesnar, wahrscheinlich im November, wieder um den UFC Titel kämpfen wird.
Gerüchte gab es zwar immer wieder, aber seine negative Doping-Kontrolle sollte eine der größten Hürden beim Comeback sein.

Und was passiert nun mit dem WWE-Titel?
Hier gibt es viele Spekulationen und Möglichkeiten:

  • Brock Lesnar verliert den Titel beim Summer Slam gegen Roman Reigns
  • Brock Lesnar gewinnt den Kampf, muss aber direkt im Anschluss den Titel gegen Braun Strowman verlieren, der seine Titelchance einlöst. Das wäre auch schon im Laufe des Kampfes möglich, der Titelkampf würde dann einfach zum Dreikampf.
  • Möglich wäre auch, dass Strowman seine Chance erst bei der wöchentlichen RAW Sendung einfordert und Lesnar dann einen Tag später den Titel abnimmt.
  • Der WWE könnte man aber auch zutrauen, dass Lesnar als Wrestling-Champion zur UFC gehen darf und auf diesem Wege noch ein wenig Cross-Promo veranstaltet.
    Genauso besteht die Möglichkeit, dass er den Titel einfach ungeschlagen zurückgibt. Davon würde dann aber ausschließlich Lesnar und die UFC profitieren.

Wenn man mal ehrlich ist, dann ist es völlig egal, wie diese Geschichte nun endet. Fakt ist, dass die WWE, deren Geschichten sowieso schon unterirdisch schlecht sind, den Titel und Lesnar selbst haben völlig irrelevant haben werden lassen.
Es wäre dann die Aufgabe des nächsten Titelträgers, diesem Gürtel wieder etwas mehr Würde zu verleihen.

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Deaf Havana: Neues Album am 3.August

James Veck-Gilodi ist auf Konfusion, sogar auf Aufregung, vorbereitet. Deaf Havanas Frontmann und Songwriter weiß genau, dass einige Fans vom fünften Album seiner Band überrascht sein werden. Denn auf „Rituals“ verwandelt sich der Hardrock des beliebten Britrock-Quintetts in, nennen wir es, so etwas wie Hardpop.

Ja, die robusten Riffs, die den UK-Top 5-Vorgänger „All These Countless Nights“ im letzten Jahr ausgemacht haben, sind noch immer vorhanden. Aber seit der Veröffentlichung dieser Scheibe haben sich Deaf Havana neu erfunden, aufgestellt und verjüngt; sie sind bereit für den nächsten Karriereabschnitt. Mit erst 28 Jahren hat sich Veck-Gilodi zu einem Songwriter und Produzenten mit selten gehörtem Faible für Melodien gewandelt, während er aber gleichzeitig auch nicht den Kontakt für die Rock’n’roll-Befindlichkeiten und die intensive emotionale Ehrlichkeit verloren hat, die Deaf Havana zu einer der Protagonisten des Alternative Rocks gemacht haben.

Ähnlich wie die Art, Songs zu schreiben – schnell und mutig – bringt er seine Philosophie auf den Punkt: „Ich glaube, das sind die besten Songs, die ich bisher geschrieben habe, von den Texten her ehrlich und sehr tiefgehend.“ Für Veck-Gilodi ist „Rituals“ eine neue Ausrichtung auf verschiedenen Ebenen. Für das letzte Album benötigte die Band satte fünf Jahre, obwohl sie es komplett live eingespielt hat. „Rituals“ dagegen wurde in weniger als drei Monaten geschrieben und aufgenommen; und es ist im Prinzip ein Alleingang des Frontmanns. „Sicherlich ist es eine Platte der gesamten Band”, erklärt er, „aber das Ganze ist eine sehr persönliche Sache, ein Alleingang, der mir einiges von der Seele genommen hat. Ich schreibe normalerweise über dieselben Dinge, also eher persönliche Erfahrungen, aber diesmal wusste ich, dass ich dem Ganzen ein übergreifendes Thema geben wollte. Also habe ich religiöse Themen als Metaphern benutzt – eine Metapher auch für mich. Ich bin nämlich manchmal ein richtiges Arschloch!”, lacht er, bodenständig wie eh und je und sofort jeden möglichen Anflug von Hochnäsigkeit ausschließend.

Den thematischen Rahmen setzte er schon zu Beginn in den Vordergrund, indem er ganz simpel mit 12 Songtiteln anfing. „Das gab das Ziel vor. So konnte ich mit einem Chorus, einem bestimmten Wort oder Thema, das mit dem Ganzen zusammenhing, arbeiten – also Wake, Sinner, Ritual, Hell, Holy, Saviour. So jedenfalls erklärt er die ersten sechs Songs von „Rituals“. „Ich habe so etwas noch nie gemacht. Tatsächlich muss man sagen, dass alles an diesem Album absolut neu für mich war. Normalerweise komponiere ich auf einer akustischen Gitarre, aber diesmal habe ich viel am Computer gearbeitet und einen Großteil der Produktion selbst übernommen.“ 

„Sinner“ ist die erste Single aus „Rituals“:

Konzept, Titel, Komponieren, Aufnahmen, Schnelligkeit, Bilder, Sound, Atmosphäre: Das gesamte Rituals-Paket ist genau das, was sich James Veck-Gilodi für Deaf Havanas fünftes Album gewünscht hat. „Das ist das erste Album, das ich komplett für mich allein gemacht habe. Das ist die Musik, die ich zum jetzigen Zeitpunkt machen wollte und ich bin keine Kompromisse eingegangen. Das sind die Songs, die ich schreiben wollte und die die Leute hören sollen.“

Text: MCS